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ZERO – Sie wissen, was du tust

Zero - Sie wissen, was du tust

Klappentext:

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

Sie wissen, WER wir sind, WO wir sind – und WAS wir als Nächstes tun werden!
London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen …

 

„Vorsicht Spoiler!“

In der Redaktion vom Daily sind alle erstaunt, als sie live auf einer Videowand erleben, wie eine Drohne den Präsidenten der USA verfolgt. Es stellt sich heraus, dass es das Werk von Zero ist, eine Untergrundorganisation gegen den Kampf von Onlineüberwachungen und das Sammeln von Daten.

Cynthia soll die Story im Auge behalten und bekommt dafür eine moderne Datenbrille. Diese projiziert alle Daten eines Menschen auf die Gläser und des Handys. Ungern probiert Cynthia diese Brille auf dem Heimweg aus. Allerdings ist ihre Tochter davon hellauf begeistert und leiht sie sich von ihrer Mutter aus. Vi verbindet diese Brille mit den Smartphones ihrer Freunde, so kann jeder live verfolgen, was der Träger sieht. Als sie einen Typen mit Fahndungsbefehl verfolgen, wird einer der Freunde erschossen. Es stellt sich heraus, dass die Jugendlichen bei Freemee angemeldet sind und durch das Programm erschwerte Sachverhalte entstanden sind.

Cynthia wird durch die Produzenten manipuliert, als sie versuchsweise sich selbst bei dem Onlineprogramm anmeldet. Auf der Suche nach Zero wird Cynthia fast selbst ein Opfer. Als dann noch ein Toter auftaucht, der sich Gedanken über Freemee machte, wird die Story zu einer Hexenjagd. Keiner der Personen rechnet damit, dass nicht nur die Hersteller hinter der Jagd stecken.

„“Die meisten Unternehmen tun das inzwischen“, erläutert Jeff nachsichtig. „Übrigens schon lang! Du hast ein Handy, Kundenkarten bei Supermärkten, Tankstellen, Hotels, deine Kreditkarte, was weiß ich. Seit Jahren legst du eine breite Datenspur. Was glaubst du denn, wie Versicherungen, Banken und Kreditauskunfteien ihre Risiken berechnen?“

 

 Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich das Buch schon beiseitelegen. Nicht gerade mein Thema, aber die Neugier war stärker. Jetzt bin ich froh darüber, denn ich hätte wirklich ein gutes Buch verpasst. Ich bin kein Technikfreak, aber der Autor hat gut erläutert, sodass auch jeder Leser alles verstehen kann.

Die Einteilung der Erlebnisse ist in Wochentagen angelegt. Dazwischen kurze Nachrichten zwischen den Zeromitgliedern. Der Titel passt zur Geschichte. Lasst euch nicht vom Cover ablenken. Es sieht zwar nicht berauschend aus, aber auf den Inhalt kommt es an.

Am Ende des Buches findet man ein Glossar, wo Wörter erläutert sind. Ebenso gibt es ein Figurenverzeichnis. Über die Anmerkung kann man sich selbst Gedanken machen, denn ich wusste nicht, dass die Technologien wirklich existieren.

Die Geschichte liest sich flüssig und garantiert Spannung bis zum Schluss. Der Werdegang ist realitätsnah und zeigt ein Szenario, was nicht von der Hand zu weisen ist. Jeder ist mit verschiedenen Geräten in der digitalen Welt unterwegs, keiner macht sich Gedanken darüber. Es ist erschreckend, welchen Gefahren man ausgesetzt ist, wenn man gedankenlos seine privaten Angelegenheiten durchgibt.

Das Thema ist aktuell und deswegen ist es auch so beunruhigend.

Ich finde die Protagonisten gut gewählt. Cynthia, die Zweifel an der digitalen Welt hat und dies ablehnt. Im Gegensatz zu ihrer Tochter, die mit der Verflechtung im digitalen Netz im Einklang ist. Bis die Gefahren persönlicher Natur werden und sich Bedenken äußern.

Der Unterschied zwischen Anwendern und Erzeugern ist auffällig – es geht nicht um die Verbesserung, sondern Manipulation – ums Geld und Macht!

Nicht nur die Protagonisten sind gut dargestellt, sondern auch der Sachverhalt und die Begleitumstände. Die Jagd nach einer Story und der Drang nach Erfolg.

 

Fazit:

Ich finde dieses Buch sehr lesenswert, denn es spiegelt das Risiko von der unachtsamen Nutzung von moderner Technik wieder. Aus einer frei erfundenen Geschichte kann die Zukunft abgeleitet werden.

Einen Stern ziehe ich ab, weil mir das Cover nicht zusagt. Aber der Inhalt ist perfekt!

 

4 Sterne

 

Verlag: Blanvalet-Verlag

€ 19,99 [D]

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten

ISBN: 978-3-7645-0492-2

 

Autor: Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT und ZERO etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. Beide Thriller wurden von »bild der wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft.

 

Link: https://www.randomhouse.de/Verlag/Blanvalet/1000.rhd

 

Eine Leseprobe gibt es auf der Homepage des Verlages:

https://www.randomhouse.de/Buch/ZERO-Sie-wissen,-was-du-tust/Marc-Elsberg/Blanvalet-Hardcover/e433077.rhd

 

 

Hölle auf Erden

Hölle auf Erden        Intrigen und Spielchen

 

Klappentext:

Charlotte Matheson ist vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch plötzlich taucht eine Frau mit einem Netz von Schnittnarben im Gesicht auf, die ihr verblüffend ähnlich sieht und behauptet, sie sei Charlie, auferstanden von den Toten. Detective Mark Nelson soll den rätselhaften Fall untersuchen und erfährt von der völlig verstörten Frau schreckliche Dinge aus ihrem Leben nach dem Tod.
Jedes Jahr, pünktlich zum Geburtstag seines Sohnes, bekommt Detective David Groves von einem Unbekannten eine Karte. Obwohl sein Sohn schon lange tot ist. Der Mörder wurde nie gefasst. Doch diesmal gibt es keine Glückwünschkarte, sondern eine seltsame Nachricht: Ich weiß, wer es getan hat.
Ihre Nachforschungen werden für beide Ermittler zu einer Reise in die Finsternis, an einen Ort der Schrecken und skrupelloser Willkür. Wollen sie bis zur Wahrheit vordringen, müssen sie zuerst durch die Hölle gehen und sich ihren tiefsten Ängsten stellen …

 

„Vorsicht Spoiler!“ – Kurzfassung!

Der Fund einer Kinderleiche geht Groves an die Nieren, denn diesmal ist er selbst betroffen. Seit Jahren sucht der Polizist seinen vermissten Sohn. Jedes Jahr erhält er zudem Post, diesmal mit dem Hinweis – ich weiß, wer es war!

„Ein paar Haarsträhnen waren auf schmerzhaft vertraute Weise noch zurückgekämmt, jetzt aber schmutzig und spröde wie die Wurzeln im Erdreich drum herum. Der kleine Kopf war gräulich und gesprungen wie eine rußgeschwärzte alte Glühbirne. Eine Art Ruhe lag über allem, gewiss, aber eigentlich war es Leere.“

Bei einem Badeunfall verliert Mark seine Freundin. Inzwischen sind viele Jahre vergangen. Er ist glücklich mit seiner neuen Freundin. Seit seiner Verlobung ist er aufgewühlt und angespannt. Mark arbeitet bei der Polizei und hat Verhaltenspsychologie studiert. Der neuste Fall bereitet ihm Kopfzerbrechen, denn Tote erwachen zum Leben. Eine Frau wird gefunden, die eigentlich bei einem Unfall ums Leben kam. Ihr Gesicht ist mit Wunden überzogen.

Neue Verbrechen bringen alte Fälle an die Oberfläche. Gibt es einen Killer oder mehrere? Die Umstände sind schwierig und alle Möglichkeiten werden ausgeschöpft.

Mehr verrate ich nicht!

 

Meine Meinung:

Ein spannender Thriller, der zwei Hauptstränge vorweist, die sich immer mehr untereinander verbinden. Die Geschichte steckt voller Dramatik und ist fesselnd bis zum Schluss.

Es gibt sechs Teile, die in Abschnitten unterteilt sind und von der jeweiligen genannten Person erzählt wird. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und Spannung ist von Anfang bis Ende vorhanden.

Die Protagonisten sind authentisch, ebenfalls hat man eine greifbare Vorstellung der Situation und Umstände. Präzise sind auch die Belastungen und Angstzustände.

Der Titel und das Cover passen perfekt zur Geschichte. Beklemmend und bedrohlich, wie das Geschehen.

Der Täter treibt Intrigen und Spielchen mit den Opfern. Er bereinigt ihre Sünden.

 

Fazit:

Das Geschehen ist anschaulich, aber ebenso verwirrend. Der Leser bekommt erst zum Schluss ein Resümee. Der Thriller ist fesselnd und ereignisreich. Bei mir kam jedenfalls keine Langeweile auf.

Mir hat die Geschichte gefallen und deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir.

 

5 Sterne

 

Link: https://www.droemer-knaur.de/buch/9255113/hoelle-auf-erden

 

Verlag: Droemer-Knaur
ISBN: 978-3-426-30557-7

Klappenbroschur, Droemer TB

02.05.2017, 432 Seiten

€ 14,99 (D)

 

Autor: Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Mit „Der 50/50-Killer“ gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor. Für seine bisher acht Romane erhielt er 2012 den angesehenen „Dagger in the Library“ der britischen Crime Writers‘ Association.

 

Übersetzung: Ulrike Clewing

 

Labyrinth – Elixier des Todes

 

Labyrinth - Elixier des Todes

Klappentext:

Ein Toter aus der Vergangenheit

Vor seinem Haus in New York findet Special Agent Aloysius Pendergast einen seiner unversöhnlichsten Feinde tot auf. Pendergast hat keine Ahnung, wer ihm die Leiche vor die Tür gelegt haben könnte – und warum. Aber es gibt ein rätselhaftes Indiz: einen Türkis, der bei der Obduktion im Magen des Opfers gefunden wird. Der Edelstein führt Pendergast zu einer verlassenen Mine am Ufer eines Salzsees in Südkalifornien – und tief in die eigene Familiengeschichte.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Als Pendergast die Türe öffnete, hatte er keine Vorstellung davon, was ihn erwartete. Schnell konnte er feststellen, dass der Mann tot war, aber schlimmer noch – er kannte das Opfer. Bei der Obduktion wurde ein Edelstein gefunden und Pendergast konnte die Verbindung zu einer Mine herstellen. Was er nicht wusste – er wurde dort schon erwartet. Trotz aller Vorsicht steckte er in der Falle – die Rache konnte ihren Lauf nehmen.

Inzwischen, versucht Lieutenant D’Agosta einen neuen Mordfall im Museum aufzuklären. Er bittet dabei Margo Green um Hilfe, eine Anthropologin, die er von der Zeit der Museumsmorde kennt. Allerdings nicht ahnend, dass das Skelett mit der Vergeltung an Pendergast in Verbindung steht.

Dessen Tage sind gezählt, denn gegen das Elixier gibt es kein Gegenmittel. Bis Constance ein Tagebuch in den Händen hält, dessen Zeilen eine Heilung bringen könnte, aber die Zeit wird knapp.

„Wieder war das Ergebnis höchst befriedigend. Diese Dusche war nicht so genau gezielt wie die erste, sodass die Säure auf den Kopf des Mannes und eine Schulter und auch die umgebende Vegetation pladderte. Trotzdem zeigte sie sofortige Wirkung. Es schien, als ob der Kopf des Mannes mit ihm verschmolz und dabei ein wolkiges, fettiges Gas ausstieß. Mit einem Aufschrei animalischen Schreckens sank Glatze auf die Knie, seine Hände packten den Schädel, noch während sich dieser auflöste, panische Finger stießen durch sich verflüssigende Knochen und Gehirnmasse, ehe er umkippte und in die gleichen, sonderbaren Zuckungen verfiel wie Tattoo.“

Mehr verrate ich nicht!

 

 

Meine Meinung:

Ich gebe es zu – Agent Pendergast ist meine Lieblingsserie, denn die Geschichten sind bisher alle spannend.

Auch diesmal ist die Dramatik bis zum Schluss vorhanden. Durch verschiedene Begebenheiten, Intrigen und Komplikationen werden die Protagonisten mehr als gefordert. Sie überzeugen in ihrer Darstellung, ebenso Details der Gegebenheit oder der Wissenschaft. Ebenso sind Protagonisten aus vorherigen Geschichten zugegen.

Der Aspekt von Liebe und deren Einfluss auf einen Menschen ist in dieser Geschichte ebenso eingebunden, wie die Rache, weil man einen geliebten Menschen verloren hat.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und man verliert auch nicht den Faden, wenn sich die Hergänge ändern. Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt, das Cover und der Titel lassen Bedrohliches erahnen.

Wer diese Reihe kennt, weiß genau, dass die Geschichte eine bunte Mischung aus Krimi, Thriller, Abenteuer und Fantasie ist. Es wird jedes Genre bedient.

 

Fazit:

Eine hypothetische Geschichte, effektive Dramatik und überzeugende Protagonisten machen aus diesem Thriller ein echtes Lesevergnügen.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, deswegen bekommt es 5 Sterne von mir.

 

5 Sterne

 

Verlag: Droemer Verlag

Taschenbuch, Knaur TB
01.02.2017, 528 S.
ISBN: 978-3-426-51495-5

€ 9,99 (D)

https://www.droemer-knaur.de/buch/7907012/labyrinth-elixier-des-todes

 

Autoren:

Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das »American Museum of Natural History« in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers »Relic«, Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher (»Das Patent«, »Eden«). Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey.

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim »American Museum of Natural History« in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, »Relic«, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher (»Der Codex«, »Der Canyon«, »Credo«, »Der Krater«) und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA.

 

Übersetzung: Michael Benthack

Zerbrochen

Zerbrochen

Klappentext:

True-Crime-Thriller

Der dritte True-Crime-Thriller von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner und SPIEGEL-Bestseller-Autor Michael Tsokos – basierend auf echten Fällen, authentischen Ermittlungen und der jahrelangen Erfahrung des bekanntesten deutschen Rechtsmediziners.

Ein besonderer Tag für Rechtsmediziner Dr. Fred Abel: Viele Monate, nachdem er bei einem brutalen Überfall fast zu Tode kam, tritt er erstmals wieder seinen Dienst an. Sofort wird er vom täglichen Wahnsinn der BKA-Einheit »Extremdelikte« in Beschlag genommen: Der sogenannte »Darkroom-Killer«, ein Psychopath ohne Skrupel, hält Polizei und Bevölkerung in Atem.
All dies verblasst jedoch, als Abels gerade neu gefundenes Familienglück auf dem Spiel steht: Seine 16-jährigen Zwillinge, Kinder aus einer längst vergangenen Affäre, besuchen ihn in Berlin – und werden Opfer einer Entführung. Wer hat mit Abel noch eine Rechnung offen?

 

„Vorsicht Spoiler!“

Monate ist es her, als der Rechtsmediziner Dr. Abel bei einem Überfall schwer verletzt wurde. Jetzt fängt er wieder an, zu arbeiten. Es fällt ihm nicht leicht, denn er leidet noch unter Verfolgungswahn. Als bei einer Obduktion sein Blickwinkel auf den Täter hinweist, steckt er schon wieder in der Bedrängnis. Der Täter lässt nichts unversucht, um ihn zu töten. Als seine Kinder entführt werden, weist alles auf den Darkroom-Killer hin. Dr. Abel bittet sein Freund Moewig um Hilfe. Die Suche geht bis nach Guadeloupe, der Heimat seiner Kinder. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass ein Fall aus der Vergangenheit ihn einholt.

„Nur die Eisenkette über seinem Kopf war nagelneu. Das Licht brach sich auf den rundlichen Kettengliedern, die wie poliert funkelten. Mit dem oberen Ende war die Kette um eine rostige Deckenstrebe geschlungen, am unteren Ende hing er selbst.“

Und wieder ist Dr. Abel in der Hand eines Psychopathen.

Mehr verrate ich nicht, denn das ist nur eine Kurzzusammenfassung.

 

Meine Meinung:

Der dritte Teil dieser Serie um den Rechtsmediziner Dr. Abel ist fesselnd, allerdings nicht so, wie die ersten beiden Teile. Diesmal fehlt mir die Brutalität der Taten bzw. Opferbeschreibungen.

Dr. Abel ist wieder der Hauptprotagonist und die Charakteristik passt genau zu ihm. Die Handlungsstränge stützen sich diesmal auf die Ermittlungen. Die Obduktionen stehen nicht im Mittelpunkt, sondern sind begleitend. Die Szenen sind effektiv beschrieben, sodass man eine sehr gute Vorstellungskraft der Gegebenheiten bekommt.

Es gibt viele Bestandteile in dem Geschehen. Z. B. Mord, Raub, Erpressung, minderjährige Flüchtlinge, Rücksichtslosigkeit, Quälen, Betrug, Entführung, Geheimdienst, Triebtäter – um ein paar zu nennen.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Sie verliert nicht an Dramatik und Neugier am Geschehen. Der Verlauf ist in Kapiteln angelegt, die mit Standort und Zeitabschnitt versehen sind. Die Schauplätze und Protagonisten haben viele Fiktionen, die allesamt glaubhaft dargestellt sind.

Der Titel passt hervorragend, denn der Rechtsmediziner zerbricht fast, als er feststellen muss, dass seine Kinder in der Hand eines Psychopathen sind.

Ich finde diese Serie aus der True-Crime-Reihe sehr gut. Jede Geschichte um Dr. Abel variiert in der Gestaltung entsprechender Vorgänge. Man kann sich kaum vorstellen, dass das Geschehen auch auf echte Fälle beruht.

    

Fazit:

Mir fehlt diesmal das Entsetzen, was man empfindet, wenn man die Charakterisierung entsprechender Handlungen lesen kann. Das war bei den ersten beiden Geschichten herausgehoben.

Aber trotzdem ist die Mischung aus Thriller und Krimi ereignisreich und spannend, denn es ist ein sehr vielseitiger Werdegang vorhanden.

5 Sterne

 

Verlag: Droemer-Knaur Verlag

ISBN: 978-3-426-51970-7

Klappenbroschur, Knaur TB, 432 Seiten

€ 14,99 (D)

Link: https://www.droemer-knaur.de/buch/9048988/zerbrochen

 

Autoren:

Michael Tsokos, 1967 geboren, ist Professor für Rechtsmedizin und international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin sind allesamt Bestseller.

Andreas Gößling wurde 1958 geboren und ist promovierter Literatur- und Sozialwissenschaftler. Unter Pseudonym und seinem eigenen Namen hat er zahlreiche Sachbücher und Romane für jugendliche und erwachsene Leser verfasst. Er lebt als freier Autor mit seiner Frau in Berlin, wo er auch den Spezialverlag MayaMedia leitet.

Demon – Sumpf der Toten

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Klappentext:

In der Kleinstadt Exmouth an der Küste von Massachusetts soll Special Agent Pendergast den Raub einer wertvollen Weinsammlung aufklären. Im Weinkeller stößt er überraschend auf eine frisch zugemauerte Nische. Hinter der Wand sind Ketten zu finden, außerdem ein menschlicher Fingerknochen. Offenbar wurde hier vor langer Zeit jemand lebendig eingemauert. Die Einbrecher haben das Verlies geöffnet, das Skelett herausgeholt und die Mauer wieder geschlossen – der Weinraub war anscheinend reine Ablenkung. Schnell muss Pendergast lernen, dass Exmouth eine äußerst dunkle Vergangenheit hat. Das Skelett ist nur der erste Hinweis auf eine Verfehlung aus alter Zeit, die bis heute ungesühnt ist.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Die Ruhe wurde gestört, als ein Künstler Pendergast um die Aufklärung seines Weindiebstahls bat. Erst wollte der Agent ablehnen, aber der Preis war eine Flasche seltenen Weines. Mit Constance machte er sich auf den Weg nach Exmouth. Dort stellte er fest, dass der Weindiebstahl nur vorgetäuscht war. Die Täter entwendeten ein Skelett, das in einer zugemauerten Spalte war. Mit akribischer Sorgfalt, versuchte Pendergast die Tat aufzuklären. Die Bewohner machten es ihm dabei nicht leicht, denn die Stadt steckte tief im Verbrechen drin. Außerdem war da noch der Hexenzirkel, deren er keine Beachtung schenkte, bis dass Monster auch vor ihm keinen Halt machte.

Dies ist die Kurzfassung der Geschichte.

 

Meine Meinung:

Das ist ein neuer Fall für Special Agent Pendergast. Diesmal ermittelt er privat und steckt zum Schluss in Schwierigkeiten, weil er einer Sache wenig Beachtung schenkte. Trotz seiner Gabe der schnellen Gedankenspiele.

Die Geschichte beinhaltet überraschende Begebenheiten, die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Es ist zwar ein Thriller, der aber gespickt ist mit Abenteuer. Die Protagonisten sind glaubhaft beschrieben, ebenso das Umfeld. Es passt einfach zu dem exentrischen Ermittler.

Man hat ebenso eine gute Vorstellungskraft – z. B. wenn ein Schiff auf den Klippen zerschellt. Auch das Monster, welches Mordent durch die Stadt zieht, ist gut getroffen.

Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt, die mit Tybanezeichnungen beginnen. Das hat mit den Hexen zu tun, aber mehr verrate ich nicht.

Auch diesmal werden Morde begangen, weil die Gier nach Macht und Reichtum groß ist. Entsetzt war ich wegen des Endes, aber ich hoffe auf positive Aufklärung beim nächsten Teil.

Das Cover zieht zwar fesselnd aus, aber ich hätte ein anderes gewählt, was zur Geschichte passt. Der Text lässt sich flüssig lesen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Ich liebe diese Reihe um Agent Pendergast, denn die Geschichten sind spannend und ein wenig abenteuerlich. Ich bin jedes Mal fasziniert, denn die Themen sind immer anders und nie langweilig. Diesmal sogar faktischer als sonst.

Leider muss ich warten, bis ich weiß, wie es mit Agent Pendergast weiter geht.

 

Fazit:

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist facettenreich, spannend und hat einige Begebenheiten, die erst einer Demaskierung bedürfen.

 

5 Sterne

 

Verlag: Droemer-Knaur Verlag

ISBN: 978-3-426-65402-6

Hardcover, 416 Seiten

€ 19,99 (D)

 https://www.droemer-knaur.de/buch/9048641/demon-sumpf-der-toten

 

Autoren: Douglas Preston wohnt mit seiner Familie an der US-Ostküste. Er hat studiert und schreibt inzwischen mit seinem Freund Lincoln Child zusammen Bücher.

Lincoln Child wohnt mit seiner Familie in New Jersey.  Auch er hat studiert und ist inzwischen Vollzeitschriftsteller. Zusammen arbeiten sie an der Reihe um Agent Pendergast. Die Bücher landen alle als Bestseller im Buchhandel.

Wenn du mich siehst

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Klappentext:

Erkenne die Liebe. Erkenne die Gefahr.

Mitten auf einer einsamen nächtlichen Landstraße hat die 28-jährige Maria eine Reifenpanne. Ein Wagen hält, ein bedrohlich muskelbepackter Mann mit Schlägervisage steigt aus – und wechselt ihr freundlich den Reifen. Colin Hancock hat schon viele dumme Entscheidungen in seinem Leben getroffen und bitter dafür büßen müssen, eine Beziehung ist das Letzte, was er sucht. Doch so wenig Maria und Colin zusammenzupassen scheinen und so sehr sie sich auch dagegen wehren: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Aber ihnen droht größte Gefahr, denn ein finsteres Kapitel aus ihrer Vergangenheit holt Maria ein und lässt sie um ihr Leben fürchten. Werden die alten Dämonen alles zerstören, oder kann ihre Liebe Colin und Maria in der dunkelsten Stunde retten?

 

„Vorsicht Spoiler“!

In der Dunkelheit hat Maria eine Reifenpanne. Als ein Auto hält und ein tätowierter Kraftprotz sich ihr nähert, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Aber der Typ hilft ihr und fährt weiter. Das bringt Marias Schwester auf eine Idee. Natürlich ganz zufällig treffen sie diesen Burschen in einer Bar. Er verdient sich seine Studiengebühren dort. Sie kommen in ein Gespräch und Maria muss feststellen, dass sie solche Typen früher in den Knast gebracht hat. Trotz seiner Vergangenheit fühlt sie sich von ihm angezogen. Ihm geht es ebenso, obwohl er weiß, dass Anwältinnen nichts für ihn sind. Günstige Umstände führt sie zusammen. Aber bald muss sie feststellen, dass Colin sich nicht immer unter Kontrolle hat. Auch ein übereifriger Polizist will Colin dorthin bringen, wo er nach seiner Meinung hingehört – in den Knast! Als ein Verrückter versucht, Maria und ihre Familie zu attackieren, gerät alles außer Kontrolle.

 

Meine Meinung:

Diesmal hat Nicholas Sparks einen Liebesroman mit Thrillerelementen verbunden. Die Romanze beginnt zwischen zwei total unterschiedlichen Menschen. Er ist tätowiert, hat viel Muskeln und eine dunkle Vergangenheit. Sie ist das ganze Gegenteil. Familienbezogen, beständig, hübsch und gebildet. Die Protagonisten sind überzeugend dargestellt. Genauso der Wandel, den sie durchleben. Ebenso das Gefühlschaos, das beide erleben. Die Liebe kann jeden treffen, man hat jedoch die Wahl, ob man die Chance wahrnimmt oder nicht. Hier versuchen zwei ungleiche Menschen eine Beziehung aufzubauen, obwohl das Leben genügend Stolpersteine zur Hand hat. Maria hat das Glück, dass ihre Familie zur Seite steht. Bei Colin sind das seine Freunde, die Vertrauen zu ihm haben und ihn jederzeit unterstützen – trotz seiner Zügellosigkeit.

Ebenfalls hat der Autor die sexuelle Belästigung aufgegriffen und das Thema gekonnt verarbeitet.  Desgleichen der Stalker, der alles zerstört. Gleichzeitig geht es aber auch um Einwanderung und die Anstrengung sich in die Gesellschaft einzugliedern.

Wie immer stehen Emotionen und Täuschungen in den Geschichten von Nicholas Sparks hoch im Kurs. Allerdings regen sie auch zum Nachdenken an. Jeder Mensch kann sich ändern – wenn er will!

Detaillierte Beschreibungen, spannende Szenen und viel Gefühl lassen aus dieser Geschichte faszinierende Lesestunden werden.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, sie ist in Kapiteln angelegt und wird von den Protagonisten jeweils erzählt. Das Cover passt zum Geschehen. Ebenso finde ich den Titel passend.

So wie: „Wenn du mich siehst – dann renne lieber weg!“

„Eine Minute vorher, als sein Auto langsam an ihrem vorbeigefahren war, hatte sie gesehen, wie er sie anstarrte, anzüglich fast, als begutachtete er sie. Ihr erster Gedanke war gewesen, dass er eine Maske trug, was schon furchterregend genug war, aber immer noch deutlich angenehmer als die schlagartige Erkenntnis, dass das in  Wirklichkeit sein Gesicht war. Überall Blutergüsse, ein Auge zugeschwollen, das andere leuchtend rot. Sie war ziemlich sicher, dass ihm Blut von der Stirn tropfte, und hatte sich nur mit Mühe einen Schrei verkneifen können. Bitte, lieber  Gott, hatte sie gedacht, lass ihn vorbeifahren. Halt bloß nicht an.“

 

Fazit:

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, denn das Geschehen setzt sich aus verschiedenen Themen gekonnt zusammen.

 

5 Sterne!

 

https://www.randomhouse.de/Buch/Wenn-du-mich-siehst/Nicholas-Sparks/Heyne/e418178.rhd

 

Verlag: Heyne Verlag

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 576 Seiten

ISBN: 978-3-453-26876-0

€ 19,99 [D

 

Autor: Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt in North Carolina. Mit seinen Romanen, die ausnahmslos die Bestsellerlisten eroberten und weltweit in über 50 Sprachen erscheinen, gilt Sparks als einer der meistgelesenen Autoren der Welt. Mehrere seiner Bestseller wurden erfolgreich verfilmt. Alle seine Bücher sind bei Heyne erschienen, zuletzt „Kein Ort ohne dich”.

 

Übersetzung: Astrid Finke

Der Giftzeichner

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Klappentext:

Seine Worte gehen unter die Haut. Und sie sind tödlich.

In einem düsteren Versorgungstunnel wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, angestrahlt vom Schein einer Taschenlampe. Auf ihrer Haut eine Botschaft, eintätowiert mit Gift anstatt mit Tinte. Vom Mörder keine Spur. Nur einen einzigen Hinweis entdeckt Amelia Sachs, als sie den unheimlichen Tunnel absucht: ein zusammengeknülltes Stück Papier, das diesen Mord mit einem lange zurückliegenden Fall verbindet, den Amelia und Lincoln Rhyme nie vergessen haben. Ein eiskalter, akribisch vorgehender Serienkiller versetzt New York schon bald in Angst und Schrecken – ein Killer, der dem legendären Knochenjäger in seiner skrupellosen Grausamkeit eindeutig das Wasser reichen kann.

 

„Vorsicht Spoiler“

Ein Serienkiller tötet Frauen durch ein Tattoo. Anstatt Tinte verwendet er Gift. Alles weißt daraufhin, dass er durch den Knochenjägerfall inspiriert ist. Jedes Tattoo ist eine Botschaft an Lincoln Rhyme und sein Team. Verzweifelt versuchen sie, eine Spur zu finden. Immer wenn sie kurz davor stehen, ihn zu fassen, kann er wieder entwischen. Währenddessen wird jeder Einzelne aus ihrem Team zu einem Opfer. Was sie allerdings nicht wissen, dass der Täter intensiv einen Terroralarm plant.

„Wärme breitete sich aus, die Angst ließ nach. Während es allmählich wieder dunkler um sie wurde und die Geräusche verstummten, sah sie seine gelben Finger, seine Raupenfinger, seine Insektenklauen abermals in den Rucksack greifen und behutsam ein Kästchen daraus hervorholen. Er stellte es mit so großer Ehrfurcht neben ihrer bloßen Haut ab, dass sie unwillkürlich an den Priester letzten Sonntag denken musste, wie er beim heiligen Abendmahl den silbernen Kelch mit dem Blut Christi ebenso respektvoll auf dem Altar platziert hatte.“

Das ist eine sehr kurze Zusammenfassung ohne das ich Details verrate. Es steckt in diesem Thriller ein breites Spektrum an Handlungen und es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man den Ablauf schon kennt.


Meine Meinung:

Der Autor hat mit diesem Teil eine Vielfalt an verschiedenen Spannungsbögen geboten. Nicht nur der Serienkiller, der Morde begeht, sondern die Mission betrifft auch andere Gebiete.

Manchmal etwas bizarr, aber es ist aufeinander abgestimmt.

Die Protagonisten sind glaubhaft dargestellt. Lincoln Rhyme der zwar gelähmt ist, aber sein Denkvermögen ist brillant. Genauso die Forensikexpertin Amelia Sachs, die zwar auch Ängste hat, die sie jedoch versucht zu überwinden. Ebenso überzeugend ist die Ermittlungsarbeit des Teams, welche auch in jede Einzelheit beschrieben ist.

Das Thema ist eigenwillig und hat mich nicht ganz überzeugt. Das Ende ist nicht wie erwartet, sondern die Entwicklung nimmt einen Verlauf auf den nächsten Teil.

Der Titel passt perfekt zur Geschichte, das Cover ist augenfällig. Der Klappentext hat mich mehr überzeugt, als die eigentliche Geschichte. Alles ist zwar detailliert beschrieben, aber für mich einfach nicht logisch zwingend.

Das Buch ist aus einer Reihe von Lincoln Rhyme. Es ist mein erstes Buch davon, aber trotz das ich die anderen Teile nicht kenne, konnte ich mich gut in die Geschichte hineinlesen.

 

Fazit:

Der Thriller ist spannend, die Ermittler sind erstklassig und die Teamarbeit überzeugend. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Alles in einem ein guter Thriller.

 

4 Sterne

 

https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Giftzeichner/Jeffery-Deaver/Blanvalet-Hardcover/e467456.rhd

 

Verlag: Blanvalet Verlag

Taschenbuch, 576 Seiten

ISBN: 978-3-7341-0395-7

9,99 € (D)

 

Autor: Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffrey Deaver sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht.

 

Übersetzung: Thomas Haufschild