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Dreizehn ist mein Glücksbringer

Dreizehn ist mein Glücksbringer

Klappentext:

Alice glaubt nicht an Glück, dazu ist in ihrem Leben schon viel zu viel Schlimmes passiert. Dennoch schenkt sie ihrem besten Freund Teddy, in den sie heimlich verliebt ist, zum Geburtstag einen Lottoschein. Und das Unglaubliche tritt ein – Teddy knackt den 140-Millionen-Jackpot! Was zuerst wie die Erfüllung aller Träume erscheint, verändert alles zwischen ihnen. Teddy droht durch den plötzlichen Geldregen abzuheben und ist nicht mehr der, dem Alice ihr Herz geschenkt hat. Bedeutet das unverhoffte Glück im Spiel für sie Pech in der Liebe?

 

„Vorsicht Spoiler!“

Seit ein paar Jahren die besten Freunde – Leo, Alice und Teddy. Zum Geburtstag für Teddy kaufte Alice einen Lottoschein mit ausgesuchten Zahlen. Glückszahlen hatte sie keine, aber dafür hatten diese Zahlen eine Bedeutung für sie. Fassungslos müssen sie an dem Abend feststellen, dass der Schein einen Jackpot geknackt hat. Ein Kuss an diesem Abend hat für Alice eine Bedeutung oder nicht? Der Geldsegen bringt nicht nur Alice aus dem Gleichgewicht, sondern erst recht Teddy. Er beginnt das Geld mit vollen Händen auszugeben, ist damit aber nicht glücklich. Glück bedeutet für ihn, wenn sein Vater sich ändern würde. Aber auch für Alice möchte er akzeptierbar sein, denn Teddy möchte mehr, als nur der beste Freund sein. Aber Millionen stehen im Weg.

 

Meine Meinung:

Der Jugendroman beinhaltet die erste Liebe, aber auch den Verlust der Eltern. Egal ob ein Todesfall oder Scheidung, immer haben die Kinder eine negative Erfahrung. Ein Neuanfang kann aber auch Hoffnung bedeuten, nur ist es schwer, Erinnerungen loszulassen. Gleichzeitig lässt uns die Autorin daran teilhaben, wenn unverhofft viel Geld einen Einfluss auf den Menschen hat. Es gibt ein paar Konflikte, aber keine großen Ereignisse oder Effekte. Die Geschichte ist überschaubar und lässt sich flüssig lesen.

Es gibt anschauliche Persönlichkeiten, die Figuren haben ihre Eigenarten und können deswegen Vergleiche mit der Realität standhalten. Die Protagonisten passen mit ihren Charakteren überein.

Das Cover passt super, aber auch der Titel.

Geld ist nicht alles, aber es macht vieles einfach – so kann man den Inhalt auf den Punkt bringen.

 

Fazit:

Ein Jugendroman, der die Themen von erster Liebe, Trauerverarbeitung, Freundschaft, aber auch Humanität vereinigt. Kann man gut lesen, aber beinhaltet keine überraschenden Momente.

 

4 Sterne

 

Eine Leseprobe gibt es hier:

https://www.harpercollins.de/buecher/liebesromane/dreizehn-ist-mein-glucksbringer-harpercollins-ya

 

Verlag: Harper Collins

ISBN: 9783959672108

Klappenbroschur, 348 Seiten

14,99 € (D)

 

Autorin: Jennifer E. Smith hat in Schottland an der St. Andrews Universität studiert und ihren Master in kreativem Schreiben gemacht. Bisher sind in ihre Jugendbücher in 35 Sprachen übersetzt worden. Derzeit lebt und schreibt sie in New York City.

 

Übersetzung: Anne Brauner

 

 

 

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Fighting to Be Free – Nie so geliebt

Fighting to Be Free

Klappentext:

Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie — und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? Bei einem Mann, der das Leben eines anderen auslöschte …

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Aus dem Gefängnis entlassen, versucht Jamie sich ein neues Leben aufzubauen. Er möchte ehrliche Arbeit und nicht mehr auf die schiefe Bahn geraten. Bei einem Clubbesuch lernt er Ellie kennen. Sie verkörpert all das, was er gar nicht kennt. Er verliebt sich in sie und setzt alles daran, dass sie seine Vergangenheit nie erfährt. Aber das Leben ist nicht berechenbar. Um die Schulden seiner Mutter zu begleichen, lässt sich Jamie auf einen Deal ein. Ein Deal, die ihm die Freiheit und die Liebe seines Lebens kostet.

Ellie ist von Jamie äußerst angetan. Sie erkennt an seinem Körper, dass er keine leichte Vergangenheit hatte. Als sie von ihrem Exfreund erfahren muss, dass Jamie ein Mörder ist, stellt das ihre Liebe auf eine harte Bewährungsprobe.

„Mein ganzes Leben war in einer einzigen Nacht den Bach hinuntergegangen. Eine einzige Nacht hatte alles zerstört, und damit musste ich nun für immer zurechtkommen.“

 

Meine Meinung:

„Fighting to be Free“ – Kämpfen um frei zu sein – so könnte man den Titel übersetzen. Genauso ist das Geschehen mit dem Protagonisten verbunden. Jamie ist die tragende Figur in der Geschichte. Eine sehr schwere Kindheit, die ersten Jugendjahre im Knast verbracht und die Zukunft liegt nicht gerade als Geschenk verpackt bereit. Aber doch hat er Hoffnung und ist bereit für einen Neuanfang. Dabei assistiert er sich selbst, denn er lehnt jede Hilfe ab, um nicht wieder in illegale Machenschaften verwickelt zu werden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Um Andere zu schützen, ist er wieder in krumme Sachen verwickelt. Er ist ein Mann der Tat, obwohl er erst 18 Jahre ist. Das hat mich in der Geschichte überrascht. Die Darlegung von Jamie hatte mich auf einen älteren Protagonisten eingestimmt. Der Charakter von Jamie ist wirklich überzeugend, denn er ist zwar ein Krimineller, aber auch wieder nicht.

Dagegen finde ich Ellie nicht so überzeugend. Sie ist mir einfach viel zu leutselig. Auch wenn sie aus gutem Hause ist, ist man mit 17 nicht so naiv, wie sie dargestellt wird.

Die Einordnung der Geschichte ist nicht leicht. Es ist zwar eine Liebesgeschichte im Jugendbereich, hat aber auch Elemente eines Krimis. Dadurch besitzt das Geschehen mehr Handlung und es ist etwas Spannung vorhanden. Natürlich gibt es auch Erotik, die aber nicht ordinär ist. Eigentlich ist es ein Intermezzo zwischen Jamie und Ellie, das den größten Teil der Geschichte einnimmt. Dadurch zieht sich die Geschichte in die Länge. Ansonsten lässt sich der Werdegang flüssig lesen.

Das Geschehen ist in Kapiteln angelegt und wird aus der Sichtweise von Jamie und Ellie erzählt. Das Cover ist ansprechend und der Titel passt zur Geschichte.

Jedenfalls ist diese Liebesgeschichte keine Schnulze, sondern sie hat einen sozialen Brennpunkt und Einfühlungsgabe. Deswegen würde ich den zweiten Teil auch lesen wollen.

 

Fazit:

Mir hat die Geschichte gefallen, denn es gibt ansprechende Charaktere, etwas Dramatik und viel Gefühl. Dazu mit Jamie einen Protagonisten, der als tragende Figur einen sympathischen und attraktiven Helden abgibt.

4 Sterne

 

Eine Leseprobe gibt es hier:

https://www.harpercollins.de/buecher/liebesromane/fighting-to-be-free-nie-so-geliebt

 

Verlag: Mira Taschenbuch, in der Harper Collins Germany GmbH

ISBN: 9783956496806

Taschenbuch, 528 Seiten

12,99 € (D)

Autorin: Fighting to be Free – Nie so geliebt“ ist der erste gedruckte Roman von Kirsty Moseley. Zuvor veröffentlichte die Autorin aus Norfolk ihre spannenden und gefühlvollen Geschichten als E-Books im Selbstverlag – und fand Millionen begeisterter Leserinnen und Leser. Kirsty Moseley ist verheiratet und Mutter eines Sohnes. Eines der Geheimnisse ihrer Romane: Ein klein wenig ähneln fast alle ihrer Helden ihrem Ehemann Lee. Natürlich nur in seinen besten Eigenarten.

Übersetzung: Christiane Meyer

 

Teil 2 kommt im November: https://www.harpercollins.de/mira/fighting-to-be-free-nie-so-begehrt

 

Harmony – Ein Pferd für immer

Harmony - Ein Pferd fuer immer von Alexia Meyer-Kahlen

Klappentext:

Wer das Vertrauen eines Pferdes gewinnt, hat einen Freund fürs Leben

Für Jennifer geht ein Traum in Erfüllung: Während des Reiterurlaubs trifft sie auf die junge Paint Stute Harmony. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Jenny darf mit Harmony arbeiten und die Verbindung zwischen den beiden wird von Tag zu Tag stärker. Als es am Ende des Urlaubs Abschiednehmen heißt, seht für Jenny fest: Sie und die Stute gehören zusammen, und sie wird Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit Harmony ihr Pferd wird …

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Jennifer ist glücklich, wenn sie bei den Pferden ist. Seit der Trennung ihrer Eltern hat sie wenig Freude. In den Ferien darf sie an einem Fortbildungskurs im Blue-Horse-Zentrum teilnehmen. Dort dreht sich alles um Pferdekommunikation. Kaum ist sie angekommen, lernt sie die Stute Harmony kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Jennifer lässt nichts unversucht, dass ihre Eltern ihr das Pferd kaufen. Aber anstatt Ausgeglichenheit ist Jennifer immer unkonzentrierter. Erst spät erfahren die Eltern, dass es mit ihrem Pferd Harmony Schwierigkeiten gibt, denn das Pferd leidet. Aber auch die Auseinanderentwicklung der Eltern machen Jennifer Sorgen, denn ihr Vater will wieder heiraten.

  

Meine Meinung:

Das ist ein Buch für Mädchen, die sich mit Pferden beschäftigen. Aber nicht nur dieses Thema wird in der Geschichte behandelt, denn auch die Trennung der Eltern spielen eine Rolle. Das Problem, wenn Eltern neue Partner finden, ist gut dargestellt. Beide Motive verbinden sich in dieser Geschichte. Hauptsächlich ist es aber ein Pferdebuch. Man merkt, dass die Autorin gute Kenntnisse bei Pferden hat, denn die Darstellung ist bildhaft und lebendig. Am Ende des Buches gibt es auch ein Verzeichnis der Fachbegriffe.

Struktur und Aufbau der Geschichte sind gut, gleichzeitig lässt sie sich flüssig lesen. Das Cover passt hervorragend, ebenso der Titel der Geschichte. Über jeder Überschrift ist ein kleines Pferd illustriert.

Die Geschichte selbst finde ich gut. Sie ist lehrreich und einfühlsam. Allerdings gibt es einen Punkt Abzug für den Tierheiler. Ein Pferd zu heilen, ohne es anzusehen, ist einfach realitätsfern. Aber ansonsten werden die Mädchen das Buch lieben, denn es beinhaltet viel Pferdewissen.

 

Fazit:

Eine entspannte Pferdegeschichte, die mit einer sympathischen Protagonistin besetzt ist.

 

4 Sterne

 

Link: https://www.randomhouse.de/Buch/Harmony-Ein-Pferd-fuer-immer/Alexia-Meyer-Kahlen/cbj/e512987.rhd#info

 

Verlag: cbj-Verlag

€ 9,99 [D]

Gebundenes Buch, Pappband, 192 Seiten

ISBN: 978-3-570-17441-8

NEU : Erschienen: 28.08.2017

Ab 10 Jahren

 

Autorin: Alexia Meyer-Kahlen wuchs mit Pferden auf und lebt heute mit ihren Tieren auf dem Vogelsberg. Nach einem Drehbuchstudium am American Film Institute promovierte sie über den kreativen Schreibprozess. Sie arbeitet psychotherapeutisch unter anderem mit Achtsamkeit und Pferden und empfindet das Schreiben von Jugendbüchern als die schönste Nebensache der Welt.

 

https://www.randomhouse.de/cbj-Verlag/aid55872.rhd

Multiversum – Die Rückkehr

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Klappentext:

Seit seinem letzten Abenteuer im Multiversum sind einige Jahre vergangen und Tom Stafford hat soeben seine Ausbildung als Agent des MI6 abgeschlossen. Da erreicht ihn eine Nachricht mit brisantem Inhalt und zwingt ihn und sein Team, früher als geplant nach Old Sarum ins 13. Jahrhundert zurückzukehren.

Doch die Agenten stellen schnell fest, dass nicht nur sie mit einem Auftrag nach Old Sarum gekommen sind. Mächtige Gegenspieler setzen alles daran, das Vorhaben von Toms Team zu durchkreuzen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …

 

„Vorsicht Spoiler!“

Tom Stafford ist erwachsen, seine Ausbildung hat er bei der Regierung gemacht. Als Agent wird er mit einem Team nach Old Sarum geschickt. Dort soll er eine geänderte Magna Carta zur Unterschriftsleistung einschleusen. Nach den vielen Jahren ist Tom gespannt auf die Entwicklung des 13. Jahrhunderts. Damals half er beim Bau einer Mühle und lernte Elisabeth kennen, die Tochter des Grafen von Birmingham. Mit deren Hilfe sollte Tom zum Treffen eingeschmuggelt werden. So war es gedacht, aber es sollte ganz anders kommen, denn die Agenten erwartete eine Überraschung. Sie waren nicht die Einzigen aus ihrer Welt in diesem Universum.

 

Meine Meinung:

Die Autorin hat einen guten Anschluss an den ersten Teil geschrieben. Die Protagonisten sind wie in der ersten Geschichte authentisch und überzeugen mit ihrem Charakter. Auch die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Die Mischung zwischen Geschichte und Fantasie ist richtig gut gelungen. Mir gefällt diese ungewöhnliche Handlung. Eine Zeitreise der etwas anderen Art und nicht nur für Jugendliche geeignet.

Dieser zweite Teil schließt gleich an den ersten Teil an. Es wird zwar auf die erste Geschichte eingegangen, aber zum besseren Verständnis sollte man schon vorher den ersten Teil lesen.

Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt, der Werdegang lässt sich flüssig lesen und das Cover passt sehr gut zum Geschehen.

Allerdings gibt es ungelöste Begebenheiten. Da es ein Zweiteiler ist, werden diese Geschehnisse nicht abgehandelt. Sehr schade!

Das gibt für mich ein Punkt Abzug.

 

Fazit:

Dieser Abenteuerroman für Jugendliche ist unterhaltsam und spannend. Mir hat die Geschichte gut gefallen!

 

4 Sterne

 

Link: http://blog.bookspot.de/bookshelf/multiversum-die-rueckkehr/

 

Verlag: Buntstein Verlag, ein Imprint des Bookspot Verlages

Multiversum – Die Rückkehr
ISBN 978-3-95669-047-1
192 Seiten, Klappenbroschur mit Lesezeichen
9,99 Euro

Ab 12 Jahre

 

Autorin: Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit „Sekundentod“ ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.

 

30 Sekunden zu spät

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Klappentext:

„Der 10. September 2016. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht.
Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität!
Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht.
Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“

 

Inhalt:

Nepomuk besucht seinen Großvater im Seniorenheim, der Demenz hatte. Seine Verwirrung wechselt sich mit Klarheit ab, trotzdem ist Nepo immer depressiv, wenn er seinen Großvater verlässt. Auf dem Flur begegnet er Liliana, mit der er einen Kaffee trank, bis seine Freundin Miranda auftauchte. Nach einiger Zeit hatte Nepo die Idee, ans Meer zu fahren – nach Büsum. Er überzeugte seine Freundin, mit ihm diese Tour zu unternehmen. Alsbald machten sich die Beiden auf den Weg. In Büsum angekommen, passierten Ereignisse, die keinen guten Verlauf nahmen.

 

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist ein All-Age-Roman, d. h., er ist für verschiedene Altersgruppen geeignet. Die Geschichte hat einen doppelsinnigen Text, der individuell wahrgenommen werden kann. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Es gibt dadurch veränderte Anfangsbedingungen, die im Laufe der Ereignisse eine andere Entwicklung hervorrufen. Die Veränderungen haben Auswirkung auf das Morgen.

Die Texte sind unterteilt in Datum und Uhrzeit. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und das Cover passt auch dazu.

Mir persönlich gefällt die Geschichte nicht so, obwohl sie ein altersübergreifendes Thema hat. Aber jeder hat einen anderen Geschmack.

 

Fazit:

Kleine Abweichungen am Anfang der jeweiligen Geschichte ergeben eine neue Veränderung im Verlauf der Entwicklung. Metapher ansprechend in diesem Thriller dargestellt.

Trotz gutem Thema, doppeldeutigem Text und klarer Ausführung konnte mich das Buch nicht überzeugen.

 

3 Sterne

 

http://blog.bookspot.de/bookshelf/30-sekunden-zu-spaet/

 

All-Age-Roman

Verlag: Bookspot Verlag GmbH

Edition 211
ISBN 978-3-95669-075-4
176 Seiten, Klappenbroschur mit Lesezeichen
12,95 Euro

 

Autorin: Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Deutsch und Kunst auf Lehramt in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Gabriel“, erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit „Der Mephisto-Deal“ und “Mnemophobia” zwei spannende All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman „30 Sekunden zu spät“ wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.

Dein Wildes Herz in meiner Hand

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Klappentext:

Zwei Mädchen: Über 500 Jahre liegen zwischen ihnen und doch sind sie verbunden durch ihre Liebe zu einer Herde besonderer Wildpferde…

Beatriz lebt mit ihrer Mutter auf einem Boot in der Karibik – es klingt wie ein Traum, doch für das junge Mädchen ist es zunächst wie ein Gefängnis. Am Strand von Great Abaco auf den Bahamas trifft sie auf eine wunderschöne Wildstute und spürt eine tiefe Verbindung. Und sie erhält von einer Einheimischen ein mysteriöses Tagebuch: Die junge Spanierin Felipa flieht 1492 auf Columbus’ Schiffen mit ihrer Stute Cara Blanca in eine neue Welt. Während sich die Leben von Beatriz und Felipa immer weiter miteinander verbinden, wird Beatriz klar, dass sie es ist, die ihre Stute und die Herde retten muss

 

Inhalt:

Beatriz lebt mit ihrer Mutter auf einem Boot, was ihr gar nicht gefällt, denn sie möchte gerne reiten lernen. Aber dies ist nicht möglich, wenn man auf dem Wasser lebt. Ihre Mutter ist Wissenschaftlerin und erforscht Quallen in der Karibik. Die einzige Landmasse sind kleine Inseln, wohin sie mit einem kleinen Boot fahren kann, wenn sie nicht schwimmt. Eines Tages trifft sie auf eine Wildstute und ist begeistert von ihr. Als sie im Sumpf stecken bleibt, versucht Beatriz sie zu befreien, was ihr allerdings nicht gelingt. Die Hilfe kommt von Annie, die auf der Insel lebt. Beide kümmern sich um das Wildpferd. Annie gibt Beatriz ein altes Tagebuch. Nicht nur durch das Pferd entsteht eine tiefe Verbindung, sondern auch durch das Tagebuch eines jungen Mädchens. Als ein Hurrikan der Insel naht, versuchen die Frauen die Wildpferde in Sicherheit zu bringen.

 

Meine Meinung:

Es sind zwei Geschichten in dem Buch vorhanden. Einmal in der Vergangenheit in Spanien:

 

„Hier gibt es nichts mehr für mich“, murmelte ich meinem Pferd zu. „Alles, was ich auf der Welt habe bist du, und sie werden dich mir nicht wegnehmen. Ich werde tun, was ich tun muss, damit wir zusammenbleiben können. Wenn ich die Meinung der Königin nicht ändern kann, muss ich eben mein eigenes Schicksal ändern …“

 

Die Gegenwart beinhaltet die Geschichte eines jungen Mädchens, die zwar gern ein Pferd hätte, aber durch die Arbeit ihrer Mutter auf dem Ozean unterwegs ist.

 

„Eigentlich hätte ich den Schwertfisch gern aus der Nähe gesehen, aber ich war wohl „schwierig“, schätze ich. Schließlich hatte sich Mom auch nie die Hufspuren angesehen. Es ging immer nu darum, was sie wollte, und nie darum, was ich mir wünschte.“

 

Die Auseinandersetzung zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist in jeder Familie vorhanden. Somit können sich Mädchen auch gut in die Protagonistin hineinversetzen.

Auch der Spagat zwischen den beiden Geschichten ist der Autorin gut gelungen. Genau das finde ich so faszinierend an dem Buch.

Die Zeilen des Mädchens vor 500 Jahren sind in Kursivschrift dargestellt, somit besteht schon in der Schrift ein Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Autorin hat auch eine Pferderasse gewählt, die sehr selten ist und im Epilog erläutert wird.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, das Cover passt perfekt und der Titel ebenso.

Mir hat jedenfalls das Buch sehr gut gefallen, denn es beinhaltet nicht nur eine Pferdegeschichte, sondern auch Historie.

 

Fazit:

Hier sind Fantasie und Realität sehr gut miteinander verbunden. Die Geschichte bietet eine gute Handlung, fusioniert mit Geschichte und viel Gefühl.

Das Buch ist nicht nur für Pferdemädchen unterhaltend, sondern für alle die eine ereignisreiche Geschichte mögen.

 

5 Sterne

 
Verlag: Franckh-Kosmos Verlags GmbH

Gebundene Ausgabe mit 256 Seiten

EAN: 9783440150993

12,99 €

Alter: ab 11 Jahre

 

https://www.kosmos.de/buecher/kinder-jugendbuch/kinderbuch/6569/dein-wildes-herz-in-meiner-hand

 

Autorin: Stacy Gregg war schon immer ein Pferdefan und bekam mit neun Jahren ihr erstes eigenes Pferd. Stacy Gregg arbeitete lange Jahre als Modejournalistin und ist heute freie Autorin. Mit ihrem Lebensgefährten, ihrer Tochter und vielen Tieren lebt sie in Auckland/Neuseeland.

 

Übersetzung: Anja Herre

Filmrezension: Die Insel der besonderen Kinder

Am Mittwoch war ich im Kino und habe mir den Film „Die Insel der besonderen Kinder“ angesehen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, obwohl er nicht ganz mit dem Buch übereinstimmt.

Filminhalt:

Als Jacob zu seinem Opa gerufen wird, konnte er sich nicht vorstellen, was ihn erwartete. Grausam verstümmelt findet er ihn mit Wald. Jacob ist am Boden zerstört und muss in psychiatrischer Behandlung. Die letzten Worte seines Opas gingen ihm nicht aus dem Kopf. Als er zu seinem Geburtstag ein Buch seines verstorbenen Großvaters erhält, kann ihn nichts mehr halten und er fährt mit seinem Vater auf die Insel, um das Waisenhaus seines Opas zu besuchen.

Das Waisenhaus ist eine Ruine, denn es wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff zerstört. Aber Jacob wurde schon erwartet und erstaunt muss er feststellen, dass die Kinder und Miss Peregrine noch leben. Alles möglich, durch eine Zeitschleife. Märchen gibt es nicht, alles ist wahr – auch die besonderen Kinder. Im Handumdrehen steckt Jacob mitten im Geschehen und muss die Kinder vor den Monstern retten, denn nur er kann sie sehen. Monster, die die Augen der Kinder verspeisen wollen.

 

Meine Meinung:

Der Handlungsaufbau ist dem Buch angepasst. Jedoch wurde der Werdegang und das Ende des Films verändert. Es wirkt der Geschichte jedenfalls keine Schmälerung dadurch, sondern es gibt mehr gruslige Szenen. Die Protagonisten sind authentisch, ebenso faszinierend ist das Umfeld dargestellt. Es gibt fantastische Bilder und tolle Effekte. Manchmal sind sie düster und grausam, aber ebenso gibt es lustige Momente. Z. B. wenn Skelete gegen die Monster kämpfen.

Es ist erstaunlich, wie der Regisseur arbeitet, denn er passt das Licht und die Musik der jeweiligen Stimmung an. Dämmrig und mystisch, wenn das Böse herrscht. Helligkeit und Ausgelassenheit, wenn das Gute am Werk ist. Der Ton variiert und zieht den Zuschauer in das Geschehen.

Auch der Held wird gut von dem Schauspieler Asa Butterfield verkörpert, denn er sieht unscheinbar aus und ist ein Mensch wie du und ich. Samuel L. Jackson verkörpert den Baron perfekt. Miss Peregrine wird von Eva Green gespielt. Erstaunlich finde ich, wie sie sich in einen Vogel verwandelt. Perfekte Inszenierung.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasie und Horror. In der Art und Weise des Films erkennt man unweigerlich, dass der Regisseur Tim Burton ist.

Das Alter des Films ist ab 12 Jahre vorgesehen. Allerdings sind einige grausame Szenen dabei, das sollten Eltern beachten.

Der Film ist in 3D, was ich sehr reizvoll finde.

 

Fazit:

Regisseur Tim Burton hat wieder ein Meisterwerk geschaffen. Ironische, geheimnisvolle und übernatürliche Eindrücke, ebenso sympathische Verkörperungen der Protagonisten garantieren ein Filmerlebnis der besonderen Art.

Sehenswert für jeden Fan, der seine Freude an fantastische Geschichten hat.

 

5 Sterne

 

Regisseur: Tim Burton

Drehbuchautorin: Jane Goldmann

Autor des Buches: Ransom Riggs

 

Für einen Blick in den Trailer von YouTube:

Trailer – Die Insel der besonderen Kinder

ab 12 Jahre

 

Das Buch ist ebenso lesenswert!

Buch: Die Insel der besonderen Kinder

Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2016, 416 S.
ISBN: 978-3-426-52026-0

Ab 12 Jahre

http://www.droemer-knaur.de/buch/9048487/die-insel-der-besonderen-kinder

die-insel-der-besonderen-kinder