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Multiversum – Die Rückkehr

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Klappentext:

Seit seinem letzten Abenteuer im Multiversum sind einige Jahre vergangen und Tom Stafford hat soeben seine Ausbildung als Agent des MI6 abgeschlossen. Da erreicht ihn eine Nachricht mit brisantem Inhalt und zwingt ihn und sein Team, früher als geplant nach Old Sarum ins 13. Jahrhundert zurückzukehren.

Doch die Agenten stellen schnell fest, dass nicht nur sie mit einem Auftrag nach Old Sarum gekommen sind. Mächtige Gegenspieler setzen alles daran, das Vorhaben von Toms Team zu durchkreuzen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …

 

„Vorsicht Spoiler!“

Tom Stafford ist erwachsen, seine Ausbildung hat er bei der Regierung gemacht. Als Agent wird er mit einem Team nach Old Sarum geschickt. Dort soll er eine geänderte Magna Carta zur Unterschriftsleistung einschleusen. Nach den vielen Jahren ist Tom gespannt auf die Entwicklung des 13. Jahrhunderts. Damals half er beim Bau einer Mühle und lernte Elisabeth kennen, die Tochter des Grafen von Birmingham. Mit deren Hilfe sollte Tom zum Treffen eingeschmuggelt werden. So war es gedacht, aber es sollte ganz anders kommen, denn die Agenten erwartete eine Überraschung. Sie waren nicht die Einzigen aus ihrer Welt in diesem Universum.

 

Meine Meinung:

Die Autorin hat einen guten Anschluss an den ersten Teil geschrieben. Die Protagonisten sind wie in der ersten Geschichte authentisch und überzeugen mit ihrem Charakter. Auch die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Die Mischung zwischen Geschichte und Fantasie ist richtig gut gelungen. Mir gefällt diese ungewöhnliche Handlung. Eine Zeitreise der etwas anderen Art und nicht nur für Jugendliche geeignet.

Dieser zweite Teil schließt gleich an den ersten Teil an. Es wird zwar auf die erste Geschichte eingegangen, aber zum besseren Verständnis sollte man schon vorher den ersten Teil lesen.

Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt, der Werdegang lässt sich flüssig lesen und das Cover passt sehr gut zum Geschehen.

Allerdings gibt es ungelöste Begebenheiten. Da es ein Zweiteiler ist, werden diese Geschehnisse nicht abgehandelt. Sehr schade!

Das gibt für mich ein Punkt Abzug.

 

Fazit:

Dieser Abenteuerroman für Jugendliche ist unterhaltsam und spannend. Mir hat die Geschichte gut gefallen!

 

4 Sterne

 

Link: http://blog.bookspot.de/bookshelf/multiversum-die-rueckkehr/

 

Verlag: Buntstein Verlag, ein Imprint des Bookspot Verlages

Multiversum – Die Rückkehr
ISBN 978-3-95669-047-1
192 Seiten, Klappenbroschur mit Lesezeichen
9,99 Euro

Ab 12 Jahre

 

Autorin: Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit „Sekundentod“ ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.

 

30 Sekunden zu spät

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Klappentext:

„Der 10. September 2016. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht.
Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität!
Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht.
Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“

 

Inhalt:

Nepomuk besucht seinen Großvater im Seniorenheim, der Demenz hatte. Seine Verwirrung wechselt sich mit Klarheit ab, trotzdem ist Nepo immer depressiv, wenn er seinen Großvater verlässt. Auf dem Flur begegnet er Liliana, mit der er einen Kaffee trank, bis seine Freundin Miranda auftauchte. Nach einiger Zeit hatte Nepo die Idee, ans Meer zu fahren – nach Büsum. Er überzeugte seine Freundin, mit ihm diese Tour zu unternehmen. Alsbald machten sich die Beiden auf den Weg. In Büsum angekommen, passierten Ereignisse, die keinen guten Verlauf nahmen.

 

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist ein All-Age-Roman, d. h., er ist für verschiedene Altersgruppen geeignet. Die Geschichte hat einen doppelsinnigen Text, der individuell wahrgenommen werden kann. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Es gibt dadurch veränderte Anfangsbedingungen, die im Laufe der Ereignisse eine andere Entwicklung hervorrufen. Die Veränderungen haben Auswirkung auf das Morgen.

Die Texte sind unterteilt in Datum und Uhrzeit. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und das Cover passt auch dazu.

Mir persönlich gefällt die Geschichte nicht so, obwohl sie ein altersübergreifendes Thema hat. Aber jeder hat einen anderen Geschmack.

 

Fazit:

Kleine Abweichungen am Anfang der jeweiligen Geschichte ergeben eine neue Veränderung im Verlauf der Entwicklung. Metapher ansprechend in diesem Thriller dargestellt.

Trotz gutem Thema, doppeldeutigem Text und klarer Ausführung konnte mich das Buch nicht überzeugen.

 

3 Sterne

 

http://blog.bookspot.de/bookshelf/30-sekunden-zu-spaet/

 

All-Age-Roman

Verlag: Bookspot Verlag GmbH

Edition 211
ISBN 978-3-95669-075-4
176 Seiten, Klappenbroschur mit Lesezeichen
12,95 Euro

 

Autorin: Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Deutsch und Kunst auf Lehramt in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Gabriel“, erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit „Der Mephisto-Deal“ und “Mnemophobia” zwei spannende All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman „30 Sekunden zu spät“ wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.

Dein Wildes Herz in meiner Hand

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Klappentext:

Zwei Mädchen: Über 500 Jahre liegen zwischen ihnen und doch sind sie verbunden durch ihre Liebe zu einer Herde besonderer Wildpferde…

Beatriz lebt mit ihrer Mutter auf einem Boot in der Karibik – es klingt wie ein Traum, doch für das junge Mädchen ist es zunächst wie ein Gefängnis. Am Strand von Great Abaco auf den Bahamas trifft sie auf eine wunderschöne Wildstute und spürt eine tiefe Verbindung. Und sie erhält von einer Einheimischen ein mysteriöses Tagebuch: Die junge Spanierin Felipa flieht 1492 auf Columbus’ Schiffen mit ihrer Stute Cara Blanca in eine neue Welt. Während sich die Leben von Beatriz und Felipa immer weiter miteinander verbinden, wird Beatriz klar, dass sie es ist, die ihre Stute und die Herde retten muss

 

Inhalt:

Beatriz lebt mit ihrer Mutter auf einem Boot, was ihr gar nicht gefällt, denn sie möchte gerne reiten lernen. Aber dies ist nicht möglich, wenn man auf dem Wasser lebt. Ihre Mutter ist Wissenschaftlerin und erforscht Quallen in der Karibik. Die einzige Landmasse sind kleine Inseln, wohin sie mit einem kleinen Boot fahren kann, wenn sie nicht schwimmt. Eines Tages trifft sie auf eine Wildstute und ist begeistert von ihr. Als sie im Sumpf stecken bleibt, versucht Beatriz sie zu befreien, was ihr allerdings nicht gelingt. Die Hilfe kommt von Annie, die auf der Insel lebt. Beide kümmern sich um das Wildpferd. Annie gibt Beatriz ein altes Tagebuch. Nicht nur durch das Pferd entsteht eine tiefe Verbindung, sondern auch durch das Tagebuch eines jungen Mädchens. Als ein Hurrikan der Insel naht, versuchen die Frauen die Wildpferde in Sicherheit zu bringen.

 

Meine Meinung:

Es sind zwei Geschichten in dem Buch vorhanden. Einmal in der Vergangenheit in Spanien:

 

„Hier gibt es nichts mehr für mich“, murmelte ich meinem Pferd zu. „Alles, was ich auf der Welt habe bist du, und sie werden dich mir nicht wegnehmen. Ich werde tun, was ich tun muss, damit wir zusammenbleiben können. Wenn ich die Meinung der Königin nicht ändern kann, muss ich eben mein eigenes Schicksal ändern …“

 

Die Gegenwart beinhaltet die Geschichte eines jungen Mädchens, die zwar gern ein Pferd hätte, aber durch die Arbeit ihrer Mutter auf dem Ozean unterwegs ist.

 

„Eigentlich hätte ich den Schwertfisch gern aus der Nähe gesehen, aber ich war wohl „schwierig“, schätze ich. Schließlich hatte sich Mom auch nie die Hufspuren angesehen. Es ging immer nu darum, was sie wollte, und nie darum, was ich mir wünschte.“

 

Die Auseinandersetzung zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist in jeder Familie vorhanden. Somit können sich Mädchen auch gut in die Protagonistin hineinversetzen.

Auch der Spagat zwischen den beiden Geschichten ist der Autorin gut gelungen. Genau das finde ich so faszinierend an dem Buch.

Die Zeilen des Mädchens vor 500 Jahren sind in Kursivschrift dargestellt, somit besteht schon in der Schrift ein Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Autorin hat auch eine Pferderasse gewählt, die sehr selten ist und im Epilog erläutert wird.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, das Cover passt perfekt und der Titel ebenso.

Mir hat jedenfalls das Buch sehr gut gefallen, denn es beinhaltet nicht nur eine Pferdegeschichte, sondern auch Historie.

 

Fazit:

Hier sind Fantasie und Realität sehr gut miteinander verbunden. Die Geschichte bietet eine gute Handlung, fusioniert mit Geschichte und viel Gefühl.

Das Buch ist nicht nur für Pferdemädchen unterhaltend, sondern für alle die eine ereignisreiche Geschichte mögen.

 

5 Sterne

 
Verlag: Franckh-Kosmos Verlags GmbH

Gebundene Ausgabe mit 256 Seiten

EAN: 9783440150993

12,99 €

Alter: ab 11 Jahre

 

https://www.kosmos.de/buecher/kinder-jugendbuch/kinderbuch/6569/dein-wildes-herz-in-meiner-hand

 

Autorin: Stacy Gregg war schon immer ein Pferdefan und bekam mit neun Jahren ihr erstes eigenes Pferd. Stacy Gregg arbeitete lange Jahre als Modejournalistin und ist heute freie Autorin. Mit ihrem Lebensgefährten, ihrer Tochter und vielen Tieren lebt sie in Auckland/Neuseeland.

 

Übersetzung: Anja Herre

Filmrezension: Die Insel der besonderen Kinder

Am Mittwoch war ich im Kino und habe mir den Film „Die Insel der besonderen Kinder“ angesehen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, obwohl er nicht ganz mit dem Buch übereinstimmt.

Filminhalt:

Als Jacob zu seinem Opa gerufen wird, konnte er sich nicht vorstellen, was ihn erwartete. Grausam verstümmelt findet er ihn mit Wald. Jacob ist am Boden zerstört und muss in psychiatrischer Behandlung. Die letzten Worte seines Opas gingen ihm nicht aus dem Kopf. Als er zu seinem Geburtstag ein Buch seines verstorbenen Großvaters erhält, kann ihn nichts mehr halten und er fährt mit seinem Vater auf die Insel, um das Waisenhaus seines Opas zu besuchen.

Das Waisenhaus ist eine Ruine, denn es wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff zerstört. Aber Jacob wurde schon erwartet und erstaunt muss er feststellen, dass die Kinder und Miss Peregrine noch leben. Alles möglich, durch eine Zeitschleife. Märchen gibt es nicht, alles ist wahr – auch die besonderen Kinder. Im Handumdrehen steckt Jacob mitten im Geschehen und muss die Kinder vor den Monstern retten, denn nur er kann sie sehen. Monster, die die Augen der Kinder verspeisen wollen.

 

Meine Meinung:

Der Handlungsaufbau ist dem Buch angepasst. Jedoch wurde der Werdegang und das Ende des Films verändert. Es wirkt der Geschichte jedenfalls keine Schmälerung dadurch, sondern es gibt mehr gruslige Szenen. Die Protagonisten sind authentisch, ebenso faszinierend ist das Umfeld dargestellt. Es gibt fantastische Bilder und tolle Effekte. Manchmal sind sie düster und grausam, aber ebenso gibt es lustige Momente. Z. B. wenn Skelete gegen die Monster kämpfen.

Es ist erstaunlich, wie der Regisseur arbeitet, denn er passt das Licht und die Musik der jeweiligen Stimmung an. Dämmrig und mystisch, wenn das Böse herrscht. Helligkeit und Ausgelassenheit, wenn das Gute am Werk ist. Der Ton variiert und zieht den Zuschauer in das Geschehen.

Auch der Held wird gut von dem Schauspieler Asa Butterfield verkörpert, denn er sieht unscheinbar aus und ist ein Mensch wie du und ich. Samuel L. Jackson verkörpert den Baron perfekt. Miss Peregrine wird von Eva Green gespielt. Erstaunlich finde ich, wie sie sich in einen Vogel verwandelt. Perfekte Inszenierung.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasie und Horror. In der Art und Weise des Films erkennt man unweigerlich, dass der Regisseur Tim Burton ist.

Das Alter des Films ist ab 12 Jahre vorgesehen. Allerdings sind einige grausame Szenen dabei, das sollten Eltern beachten.

Der Film ist in 3D, was ich sehr reizvoll finde.

 

Fazit:

Regisseur Tim Burton hat wieder ein Meisterwerk geschaffen. Ironische, geheimnisvolle und übernatürliche Eindrücke, ebenso sympathische Verkörperungen der Protagonisten garantieren ein Filmerlebnis der besonderen Art.

Sehenswert für jeden Fan, der seine Freude an fantastische Geschichten hat.

 

5 Sterne

 

Regisseur: Tim Burton

Drehbuchautorin: Jane Goldmann

Autor des Buches: Ransom Riggs

 

Für einen Blick in den Trailer von YouTube:

Trailer – Die Insel der besonderen Kinder

ab 12 Jahre

 

Das Buch ist ebenso lesenswert!

Buch: Die Insel der besonderen Kinder

Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2016, 416 S.
ISBN: 978-3-426-52026-0

Ab 12 Jahre

http://www.droemer-knaur.de/buch/9048487/die-insel-der-besonderen-kinder

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Die Insel der besonderen Kinder

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Klappentext:

Ransom Riggs‘ Bestseller „Die Insel der besonderen Kinder“ in der Filmausgabe zur Verfilmung von Tim Burton
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.
Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

 

Zusammenfassung:

Jacob hörte nichts lieber als die Geschichten von seinem Großvater. Seine Fantasie hatte keine Grenzen, er konnte sich die Monster vorstellen. Sein Großvater ist in einem Waisenhaus auf einer kleinen Insel aufgewachsen. Seine Familie kam im Zweiten Weltkrieg ums Leben. Als sein Großvater ihm Bilder der Kinder aus dem Waisenhaus zeigte, glaubte er nur an einer Fotomanipulation. Alles ausgedacht! Jacob liebte seinen Großvater. Als er ums Leben kam, kannte sein Schmerz keine Grenzen. Nicht seine Eltern oder sein bester Freund konnte ihm aus dem tiefen Loch befreien. Dann kam Jacob auf die Idee, auf die Insel seines Großvaters zu fahren. Er wollte das Waisenhaus kennenlernen. Sein Arzt, Dr. Golan, fand diese Idee gut. Also reiste Jacob mit seinem Vater auf die Insel vor der walisischen Küste. Leider musste er feststellen, dass das Waisenhaus einem Bombenangriff der Deutschen zum Opfer gefallen war. Das Haus war baufällig und nicht mehr bewohnt. Jacob war enttäuscht, denn er konnte Miss Peregrine nicht finden, welche an seinen Großvater geschrieben hatte. Seine Erwartungen wurden nicht erfüllt, bis auf den Tag, als er in eine Zeitschleife geriet. Jacob hatte nicht an die Märchen seines Großvaters geglaubt, bis er selbst mit der Wahrheit konfrontiert wurde.

                      Es gibt sie doch – Monster! Mehr wird aber nicht verraten!

 

Meine Meinung:

Das Cover zeigt die unerklärlichen Protagonisten, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Geheimnisvoll und mystisch sind die zentralen Gestalten, ebenso das Umfeld. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man muss sich einfach auf die Geschichte einlassen. Vergangenheit und Gegenwart spielen eine große Rolle, die sich immer wieder zusammenfinden. Es sind gute ausgearbeitete Charaktere, die die Protagonisten glaubwürdig erscheinen lassen. Es gibt eine große Szenerie, die bis zum Schluss ihre Spannung hält. So mystisch und geheimnisvoll die Geschichte ist, ist sie gleichzeitig durchdacht.

Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt und lässt sich flüssig lesen. Der Titel passt hervorragend. Das Buch ist unterlegt mit Bildern und Briefen. Die ungewöhnlichen Fotos sind sogar echt.

So faszinierend das Cover aussieht, eignet sich die Geschichte nicht für jüngere Kinder, denn es gibt einige Gruselmomente. Aber als Erwachsener kann man diesen Roman ebenso lesen, wie Jugendliche.

Der Autor war sehr kreativ mit dieser Geschichte. Magie – ist, wenn man Bilder im Kopf hat.

 

Die Geschichte ist auch verfilmt worden und kommt ab 6.10.16 ins Kino. Bin ganz gespannt darauf und werde euch berichten, ob der Film genauso gut ist, wie das Buch.

 

Fazit:

Fantasievolles und ausdrucksstarkes Cover, das zum Lesen einlädt. Rätselhafte Protagonisten und eine mystische Umgebung ergeben eine fantasievolle und ausdrucksstarke Geschichte.

Hat mir sehr gut gefallen, deswegen gebe ich gern 5 Sterne.

 

5 Sterne

 

Verlag: Droemer-Knaur Verlag

Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2016, 416 S.
ISBN: 978-3-426-52026-0

(€12,99)

Auch als E-Book erhältlich

Ab 12 Jahre

http://www.droemer-knaur.de/buch/9048487/die-insel-der-besonderen-kinder

 

 

Autor: Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion.
Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf.

Übersetzung: Silvia Kinkel

 

Ihr könnt ja gern ein Blick in den Trailer werfen:

https://www.youtube.com/watch?v=CvoeZG50hpw

 

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

Klappentext:

An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich – ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis: Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will, doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt, verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser Glamourwelt wirklich bestehen?

 

Meine Meinung:

Ausgerechnet an ihrem Geburtstag verstirbt ihre Mutter. Seitdem macht sich Jessie schwere Vorwürfe. Sie ist aggressiv, schlecht gelaunt und provokant, nicht nur ihrem Stiefvater gegenüber. Da erfährt sie von ihm von ihrem Vater. Daraufhin ändert sich alles. Jessie möchte ihn gern kennenlernen. Ihr Wunsch erfüllt sich und Jessie fliegt nach L.A., denn dort wohnt er. Sie muss am eigenen Leib erkennen, was es heißt prominent zu sein, und von den Paparazzi verfolgt zu werden. Sie ist zwar stolz auf ihren berühmten Vater, aber die Nachteile der Glitzerwelt gefallen ihr nicht. Die Familie kann ohne Bodyguards keinen Schritt unternehmen. Allerdings hat es auch Vorteile, denn Jessie lernt viele Prominente und deren Kinder kennen. Einer davon ist Jack, welcher ihr Herz zum Klopfen bringt. Dessen ungeachtet gefällt ihr die neue Familie ihres Vaters. Sie würde gern bleiben, aber Jessie muss wieder zurück.

 

Ich gehöre nicht zu dem bevorzugten Leserkreis des Romans, denn er ist mehr für Jugendliche geschrieben. Aber ich fand ihn total amüsant. Er spricht die Teenager an, denn sie können sich mit Jessie gut vergleichen. Die Protagonistin ist selbstbewusst, einfaltsreich, aufsässig und dennoch hat sie Sehnsucht nach einer heilen Welt. Heuchlerische Freunde, Klamotten, Schule und die erste Liebe spielen in der Geschichte eine Rolle, aber ebenso die Frage – woher komme ich, was bringt mir das Leben.

Die Autorin stellt in dem Text die Frage: „Was, Wäre, Wenn?“ Keiner kann diese Fragen beantworten, nur das Leben selbst.

Gut finde ich auch den Prozess des Verlustes eines geliebten Menschen und der Umgang damit.

Auch in der Geschichte kann man sich gut in die verschiedene Atmosphäre hineinversetzen. Mal das Leben in der Kleinstadt und dann steht die Protagonistin staunend vor der Welt des Jetsets.

Ebenso ist das Leben der Promis gut dargestellt. Nicht alles ist prächtig, wie man sich das vorstellt.

Die Geschichte liest sich flüssig, das Cover passt zum Inhalt.

Ich kann ein Like für diese Geschichte vergeben, denn sie hat mir wunderbar gefallen.

 

Teil 2: Das wilde Leben der Jessie Jefferson -ab 1. Dezember 2016 erhältlich, denn ich sicherlich lesen werde.

 

Fazit:

Eine amüsante und bewegende Geschichte nicht nur für Jugendliche. Beherzte Protagonisten, wechselnde Kulissen und ein Geschehen mit Dynamik.

 

5 Sterne

 

 

Harper Collins Verlag

ISBN: 9783959679725

Broschiert, 304 Seiten

Ersterscheinung: 10.06.2016

12,99 €

Auch als E-Book erhältlich

 

https://www.harpercollins.de/buecher/young-adult/das-verruckte-leben-der-jessie-jefferson

 

Autorin: Paige Toon ist die Tochter eines Rennfahrers. Doch für ihre eigene Laufbahn schwebte ihr eher rasantes Schreiben als Fahren vor. Sie arbeitet als freie Journalistin – wenn sie nicht damit beschäftigt ist, einen weiteren internationalen Bestseller zu verfassen. Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie in Cambridge.

 

Übersetzung: Gisela Schmitt

 

Der Jahrbuchcode – SOS Emilia O.

Der Jahrbuchcode - SOS Emilia O.

Klappentext:

Das Jahrbuch der Schule zusammenstellen? Wie langweilig!, dachten Niklas, Lilly und Philipp – bis sie den rätselhaften Unbekannten, der auf den alten Klassenfotos auftaucht und scheinbar nie älter wird, entdeckten. Gemeinsam mit Niklas‘ Freund Jonas gelang es ihnen, das Geheimnis zu lösen.
Doch nun findet Niklas im neuen Jahrbuch einen versteckten Code: SOS EMILIA OTTERBACH. Was ist mit dem Mädchen, das vor sechs Jahren plötzlich verschwand, wirklich passiert? Die Freunde forschen nach …

 

Geschrieben von Petra Mattfeldt und ihrem Sohn Uli: der Nachfolger des spannenden Jugendkrimis „Der Jahrbuchcode“!

 

Meine Meinung:

Die neuen Jahrbücher sind gedruckt und verteilt. Aber ausgerechnet bei Niklas ist eine Manipulation vorhanden. Eigentlich haben die Freunde die Nase voll von Rätsel, denn die letzte Auflösung war doch beunruhigend und bedrohlich. Sollen sie das Rätsel lösen oder nicht? Das Geheimnis lässt sie nicht los und die Freunde machen sich an die Arbeit. Gleichzeitig wird Philipp von einem neuen Schüler gemobbt. Seine Angst spüren seine Freunde und sie nehmen das Problem gemeinsam in Angriff. Der Gefahr sind sie sich nicht richtig bewusst, denn nicht nur sie kommen in ein großes Bedrängnis. Ehe sie sich versehen, schwebt einer der Jugendlichen in Lebensgefahr.

 

Nicht nur die Aufklärung eines Verbrechens steht im Vordergrund, sondern auch die Freundschaft und das gegenseitige unterstützen.

Die Geschichte war schnell gelesen, denn sie liest sich flüssig und der Spannungsbogen bleibt. Es ist ein Jugendbuch, welches aber auch von Erwachsenen gelesen werden kann. Die Autoren haben die Protagonisten gut beschrieben, sodass sich die Jugendlichen mit ihnen identifizieren können. Mobbing in der Schule spielt eine Rolle, ebenso die Beziehung von Eltern und Jugendlichen.

Das Cover passt zur Geschichte, die in Kapiteln angelegt ist.

 

Das ist die Fortsetzung der ersten Geschichte, die mir allerdings besser gefallen hat.

 

 

Fazit:

Unterhaltsame Kombination von Schule, Mobbing, Kameradschaft, Familie und der Aufklärung eines Verbrechens.

 

4 Sterne

 

Verlag: Buntsteinverlag, Imprint der BOOKSPOT VERLAG GMBH

ISBN: 978-3-95669-046-4

Klappenbroschur, 224 Seiten

9,99 Euro

Auch als E-Book erhältlich!

 

Ab 12 Jahre

http://blog.bookspot.de/buntstein/

 

Autoren: Petra und Uli Mattfeldt sind Mutter und Sohn. Petra Mattfeldt veröffentlichte bereits zahlreiche Romane. Unter dem Pseudonym Caren Benedikt ist sie den Lesern historischer Romane bekannt. Unter ihrem richtigen Namen veröffentlicht sie sowohl Krimis als auch Jugendbücher. Der erste Teil des „Jahrbuchcodes“ erschien im Oktober 2014. Während eines Familienurlaubs entstand dann gemeinsam bei Mutter und Sohn die Idee für den Folgeband.
Uli Mattfeldt ist siebzehn Jahre alt und besucht das Gymnasium. In seiner Freizeit schreibt er Kurzgeschichten und arbeitet derzeit an einem Fantasyprojekt.
„Der Jahrbuchcode – SOS Emilia O.“ ist das erste gemeinsame Buch der Autoren.