Archiv

Der englische Botaniker

Der englische Botaniker

Klappentext:

Eine tragische Liebe vor sinnlich-magischer Kulisse von Spiegel-Bestseller-Autorin Nicole C. Vosseler

London, 1843: Sie nannten ihn das „Grüne Gold“ – Tee. Und Robert Fortune, der englische Botaniker, soll ihn für die Horticultural Society aus China in die westliche Welt bringen. Während zu Hause Frau und Sohn auf ihn warten, begibt sich der verschlossene Wissenschaftler auf eine gefährliche Reise ins Reich der Mitte. Doch durch die Bekanntschaft mit dem Schwertmädchen Lian nimmt die Expedition eine verstörend sinnliche Wendung. Die in Kampfkunst geschulte ebenso mutige wie fragile  Rebellin lehrt ihn nicht nur Pflanzen und Tee zu kategorisieren. Sie öffnet auch den Weg zu seinem Herzen

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Robert Fortune hatte eine Mission. Im Auftrag der Horticultural Society of London sollte er Samen und Pflanzen sammeln, die für England interessant und vielleicht noch unbekannt waren. Deswegen fuhr Robert auf dem Schiff nach China, einem Abenteuer entgegen, für das er nicht geschaffen war. Er war aus England noch nie herausgekommen und jetzt sollte er ein Jahr in einem fremden Land verbringen, dessen Sprache er nicht verstand. Aber der Ahnung auf fremde Blüten machte ihn frohen Mutes, denn das war seine Welt, davon verstand er etwas. Bedauerlich war nur der Umstand, dass seine Frau und Kinder auf ihn verzichten mussten. In China erwartete ihn Wang, der seine Sprache verstand und ihn begleitete. „Fremder Teufel“ so nannten ihn die Chinesen. Einerseits hatten sie Respekt, aber auch Hassgefühl gegen die Fremden im Land. Bei einem Überfall wurde er von einer jungen Frau gerettet, denn sie konnte ihr Schwert besser führen, als ein Mann. Von da an beobachtete die junge Frau ihn aus der Ferne. Robert durchstreifte die Gegend, immer darauf bedacht, seltene Pflanzen zu finden. In einem Kloster bekam er ein Geschenk – Teepflanzen. Robert wollte gern alles über die Erzeugung von Tee wissen. Aber sein Jahr war um und er musste nach England zurück. Schließlich verlängerte Robert seinen Aufenthalt in China. Er brach mit seinen eigenen Regeln, denn er verliebte sich in Lian.

 „Zwei Seelen, von den Göttern bei der Geburt mit einem roten Faden verbunden, der niemals durchtrennt werden konnte. „

Das ist eine kurze Zusammenfassung, denn es passiert natürlich viel mehr.

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. China und Schwertkunst ist nicht mein Lieblingsthema. Deswegen war ich erstaunt, dass sich die Geschichte so interessant ergeben hat. Die Protagonisten sind glaubwürdig und verständlich, ebenso deren Charaktere. Die Handlung ist nachvollziehbar, denn die Autorin hat die Grenze zwischen Tatsachen und Dichtung gut verknüpft. Es gibt Auszüge aus den Reiseberichten von Robert Fortune, die in dieser Geschichte eingearbeitet wurden. Ebenso werden Pflanzen definiert.

Die Perspektiven wechseln, sodass die Erscheinungsform sich verändert. Die Stellung der Frau wird ebenso beschrieben, wie die Anstrengung um Selbstbestätigung. Gerade bei Roberts Frau Jane kommt das gut zum Vorschein. Ihre Betrachtungsweise ist in Kursivschrift dargestellt.

Aber auch Lian, die sich nicht in die Zwänge der Gesellschaft einordnet.

Es ist kein Reisebericht, aber auch kein sentimentaler Liebesroman. Die Szenerie ist authentisch, sodass man eine gute Vorstellungskraft hat. Man muss bedenken, dass eine Erforschung früher viel aufwendiger war, sehr gefahrenreich

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, ist ereignisreich und reizvoll. Der Titel passt, ebenso das Cover.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Buch überrascht hat. Mir hat die Geschichte gut gefallen, deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir.

 

Fazit:

Hier ist Abenteuer und Exotik, aber gleichzeitig auch Wissenschaft in faszinierenden Eindrücken umgesetzt.

 

5 Sterne

 

Eine Leseprobe gibt es hier:

https://www.harpercollins.de/buecher/liebesromane/der-englische-botaniker#product-info-tab1

 

Verlag: Harper Collins

ISBN: 9783959671033

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 500 Seiten

22,00 € (D)

 

Autorin: Nicole C. Vosseler wurde 1972 in Villingen-Schwenningen geboren und studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und in Konstanz, wo sie heute – mit Blick auf den Bodensee – lebt. Mit ihrem Bestseller „Sterne über Sansibar“ gilt sie als Mitbegründerin des Love and Landscape-Genres und ist darüber hinaus erfolgreiche Autorin von Jugendbüchern. Ihre Bücher wurden bereits in acht Sprachen übersetzt.
Vosseler, die selbst einmal im Jahr eine Fernreise unternimmt und sich dabei gern als „Food-Ethnologin“ unter Beweis stellt, hat mit „Der englische Botaniker“ wieder eine neue Gattung definiert: den magisch-sinnlichen Abenteuerroman.

 

Link: https://www.harpercollins.de/

Advertisements

Die schöne Insel

Die schöne Insel

Klappentext:

Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur „schönen Insel“, wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten.

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Anastassia kann es nicht begreifen, aber ihr geliebter Vater ist verstorben. Jetzt muss sie allein mit ihrer Mutter und ihrem Bruder das schlecht laufende Geschäft in Shanghai führen. Aber das nächste Unheil lässt nicht lang auf sich warten. Sie muss erfahren, dass sie gar nicht die leibliche Tochter ist. Ihr Vater entfloh mit seiner großen Liebe. Nach der Geburt von Anastassia verstarb Katja, sodass Gregor mit seiner Tochter zu seinen Eltern zurückkehrte. Dort heiratete er Sophia und siedelte mit ihr nach Shanghai um. Jetzt will ihre Stiefmutter mit ihrem Bruder nach Russland zurückkehren. Anastassia soll nicht mitkommen, sondern als Ehefrau von Joe Whetleys in Shanghai bleiben. Aber Anastassia lehnt sich dagegen auf, der Zufall hilft ihr und sie findet eine Anstellung bei Felix Hoffmann. Sie hat Zuversicht, dass vielleicht eines Tages mehr daraus wird. In einer Gasse rettet Anastassia ein chinesisches Mädchen. Clio braucht Schutz, deswegen nimmt sie das Mädchen bei sich auf. Als Felix diese außergewöhnliche Schönheit kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Allerdings liebt Clio einen Anderen, der in Taiwan stationiert ist. Clio möchte gern dorthin zurück. Die Gelegenheit bekommen sie durch Felix, der dort Geschäftsverbindungen knüpfen möchte. Die beiden jungen Frauen treten gemeinsam mit ihm eine Reise an. Dort trennen sich die Wege, denn die Frauen bleiben als Missionarinnen auf der Insel. Clio begegnet dort endlich Nobu wieder, einen Japaner. Anastassia verliebt sich indessen in einen Einheimischen. Beide Frauen stehen vor unlösbaren Schwierigkeiten, denn die Japaner haben die Insel besetzt. Sie lernen Diktatur und Gewalt kennen und müssen erleben, dass die Liebe nicht vor dem Tod haltmacht.

 

Meine Meinung:

Eine wunderbare Geschichte, die nicht nur die Liebe zum Inhalt hat, sondern auch Abenteuer mit historischen Begebenheiten verbindet.

Die Exotik des Landes ist ebenso gut beschrieben, wie die Gassen von Shanghai.

Auch die Protagonisten sind brillant dargestellt. Anastassia – die eine unkonventionelle Erscheinung als Frau darstellt, zu dieser Zeit eher unüblich. Das Gegenteil ist Clio. Sie ist anders erzogen und stellt das auch nicht infrage. Sie lebt nach chinesischem Brauch, obwohl ihr von der eigenen Familie übel mitgespielt wurde. Gerade die Gegensätzlichkeit der beiden Frauen machen diese Freundschaft so faszinierend. Desgleichen auch die beiden Männer, die einer anderen Gemeinschaft angehören und dementsprechend in einem Zwiespalt stecken. Trotz der Kluft verbindet sie die Macht der Liebe.

Die Autorin hat historische Geschehnisse brillant mit einer ereignisreichen Handlung verbunden. Sie zeigt nicht nur die Kultur von China und Taiwan auf, sondern auch Menschen, die die Kehrseite dieser Nationalität bewältigen müssen.

Beim Lesen sind Protagonisten aufgetaucht, wo ich meinte, diese schon zu kennen. Und tatsächlich, sie stammen aus anderen Teilen, die mit in dieser Geschichte integriert sind.

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und ist in Kapiteln angelegt. Im Nachwort geht die Autorin auf Taiwan ein. Der Titel ist passend, ebenso das Cover.

Ich finde es immer interessant, wenn fremde Kulturen in einer Geschichte engagiert werden. Mir hat jedenfalls die Geschichte gut gefallen. Außerdem finde ich es wohltuend, dass Frauen die tragende Figur in der Handlung sind.

 

Fazit:

Die Anziehungskraft einer exotischen Insel ist mit jedem Wort greifbar, ebenso eine lebendige Handlung und glaubhafte Protagonisten. Das Buch besticht einfach durch fremde Zivilisation und großartige Heldinnen.

Mich hat dieser historische Roman überzeugt, deswegen vergebe ich gern 5 Sterne.

 

5 Sterne

 

 http://blog.bookspot.de/bookshelf/die-schoene-insel/

 

Verlag: Edition Carat, ein Imprint von Bookspot-Verlag GmbH
ISBN  978-3-95669-050-1
448 Seiten, Klappenbroschur
14,80 Euro (D)

 

Autorin: Tereza Vanek wurde 1966 in Prag geboren und wuchs in München auf. Dort studierte sie Anglistik, Romanistik und Slavistik, im Anschluss erwarb sie den Doktortitel Dr. phil. Ihre Romane überzeugen durch Liebe zum Detail und historische Genauigkeit. Tereza Vanek lebt und arbeitet in München.

 

Bei der China-Reihe gibt es noch andere Bücher, wo gegenwärtige Protagonisten mitwirken. 

„Das Geheimnis der Jaderinge“ und „Die Rebellin von Shanghai“

 

Link: http://blog.bookspot.de/

Als die Liebe endlich war

Als die Liebe endlich war

Klappentext:

Als der junge Carl 1950 in New York Emmi kennenlernt, findet er bei ihr die Geborgenheit, die er seit seinem elften Lebensjahr vermisst. Mit seiner Familie floh er 1938 von Regensburg nach Shanghai und emigrierte später in die USA. Emmi hat Deutschland erst nach dem Krieg verlassen – beide wollen über die Vergangenheit schweigen, um neu zu beginnen. Jahrzehntelang führen sie ein unbeschwertes Leben. Bis Carl die Wahrheit über seine Frau erfährt.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Grete hat Angst um ihre Familie, denn ihr Mann Erwin ist Jude. Obwohl er katholisch getauft ist, haftet an ihm sein Judentum.  Viele Familien sind schon arisiert worden, warnt ein Freund. Er bittet Erwin, Deutschland zu verlassen. Dafür legte er für die gesamte Familie Schiffspassagen nach Shanghai auf dem Tisch. Sie stammen von einem Verstorbenen. Sie packen ihre Sachen und machen sich auf einen beschwerlichen Weg, denn Tausende versuchen, das Land zu verlassen. Immer wieder werden sie angehalten. Bevor sie das Schiff nach Shanghai besteigen, überlegt sich Erwin den Schritt. Er will Deutschland nicht verlassen, aber Grete geht mit ihren beiden Kindern an Bord. Die Angst vor Verfolgung ist größer, als vor der Fremde.

Ihre Eltern schicken Erna nach München, dort soll sie bei Tante Marga wohnen und arbeiten. Sie betreibt eine Lebensberatung und achtet streng auf die Einhaltung ihrer Vorschriften. Mit der Zeit bekommt Erna einen Einblick in die Tätigkeit ihrer Tante.  Die Aktivität hat allerdings auch Schattenseiten und sie müssen darauf achten, dass keiner Verdacht schöpft. Trudi, Margas Freundin, möchte Kinder, damit sie ihren Freund Rudolf heiraten kann. Der Reichsführer macht das zur Bedingung. Allerdings ist sie in einem Alter, wo es Schwierigkeiten gibt. Marga und Trudi setzen einen Plan um, damit Trudi endlich ein Kind in den Händen hält. Es dauert nicht lange und Trudi hat ein Baby. Die Geschäfte laufen schlechter, Erna muss bei Rudolf Sauer helfen. Für seine Forschungen hat er ein Labor in Dachau. Die Bombardierungen haben Deutschland erreicht. Erna findet nach einem Bombenangriff ein Baby, dessen Mutter tödlich getroffen wurde. Sie nimmt das Kind und die Papiere der Toten an sich. Eines Tages muss sie ansehen, wie ihre Tante Marga abgeholt wurde. Daraufhin, versuchte Erna Deutschland zu verlassen.

Carl genießt mit seiner Frau Emmi den Ruhestand. Eines Tages meldet sich ein Mann vom U.S. Justice Departement und möchte mit ihm sprechen. Sie vergleichen Daten mit alten Unterlagen. Carl stammt aus Deutschland, emigrierte nach Shanghai und später in die Vereinigten Staaten. Seine Frau Emmi emigrierte ebenso in die USA, sie stammt allerdings nicht aus Deutschland. Er will von der Vergangenheit nichts mehr wissen, die Angelegenheit ist für ihn erledigt. Als er jedoch einen alten Zeitungsartikel in den Händen hält, kennt sein Schmerz keine Grenzen.

 

Meine Meinung:

Es sind drei Handlungsstränge, die sich in der Geschichte verbinden. Erzählt wird das Geschehen in bildhaften Darstellungen.  Man hat eine grandiose Vorstellung des Zeitgeschehens. Dazu überzeugen die Protagonisten in ihrem Charakter.  Die greifbare Angst ist ebenso zu spüren, wie die Hoffnung auf ein neues Leben. Das Milieu in Shanghai ist ebenso gut wiedergegeben, wie die Szenerie in Deutschland.

Das Cover passt, der Titel ebenso. Zu guter Letzt endet die Innigkeit, denn der Schmerz der Vergangenheit ist größer.  Das Leben kann man nicht betrügen, die Wahrheit kommt irgendwann ans Licht.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Zeit und Ort sind jeweils angegeben, sodass man beim Lesen nicht den Überblick verliert.

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es hat mich in seinen Bann gezogen. Eine grandiose Vorstellung von deutscher Geschichte, verbunden mit Emigration in ein anderes Land. Und wer denkt, der Neubeginn in einem fremden Land ist leicht, wird hier eines besseren belehrt.

„Etwas Besseres als den Tod findest du überall.“ – den Gedanken haben sicherlich auch heute noch viele Flüchtlinge.

 

Fazit:

Eine bedeutsame Historik, indem der Werdegang nichts von seinem Format verliert. Erstklassige Veranschaulichung der Atmosphäre und des Lebensbereiches, ebenso die Darstellung der Protagonisten.

Ich kann das Buch nur empfehlen – sehr lesenswert nach meiner Meinung!

 

5 Sterne

 

Verlag: Diana Verlag

Taschenbuch, Klappenbroschur,

400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35953-6

€ 9,99 [D]

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Als-die-Liebe-endlich-war/Andrea-Maria-Schenkel/Diana/e516817.rhd

 

Autorin: Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt in Regensburg. Ihr Debüt Tannöd erregte großes Aufsehen. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine, 2008 mit dem Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman ausgezeichnet. Das Buch verkaufte sich über eine Million Mal, wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch Kalteis erhielt sie zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimi Preis.

 

Link: https://www.randomhouse.de/index.rhd

Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars

Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars

Klappentext:

Ein heißer Sommer in Venedig, 1640: Julien de Rochebonne, ein Pariser Adeliger mit einer hohen Meinung von sich und noch höheren Spielschulden, hält um die Hand von Gabriella di Montadori an. Mit dem Vermögen der schwerreichen Familie, aus der die junge Frau stammt, lockt schließlich ein Ausweg aus seiner Misere. Doch Gabriella wehrt sich mit Kräften gegen die Heirat, denn sie hat ihr Herz bereits verschenkt – an Angelo, einen Hirtenjungen …

Da belauscht sie ein Gespräch zwischen Julien und dem Marquis de Cinq-Mars, seinem besten Freund und einem ehrgeizigen Günstling König Ludwigs XIII. Gabriella ist schockiert: Kardinal Richelieu soll aus dem Weg geräumt werden! Als sie Nachforschungen anstellt, stößt die junge Frau auf ein streng gehütetes Geheimnis des Kardinals – und gerät in Lebensgefahr, denn Mademoiselle Praslin, die dem Kardinal bedingungslos ergebene Gouvernante, setzt alles daran, Gabriella zum Schweigen zu bringen …

 Ein Gespinst aus Intrigen und eine Liebe, die Standesgrenzen überwindet: der neue historische Liebesroman von Nora Berger!

 

„Vorsicht Spoiler!“

Der Henker hob diesmal das Beil mit beiden Händen. Bebten seine Arme? Ein schrecklicher Schrei stieg nach dem ersten Schlag aus Cinq-Mars Kehle in den Himmel. Dumpfes Gemurmel erhob sich aus der Menge. Auch Marion war ein entsetztes Aufstöhnen entfahren, sie schloss die Augen und presste das Spitzentaschentuch auf den Mund. Ihre Knie knickten ein, Tränen drangen mit einem bitteren Schluchzen durch die Finger und sie flüchtete ins Innere des Hauses. Oben auf dem Schafott hieb der Henker erneut zu, einmal, zweimal, immer wieder, hastig und ohne den Kopf des Delinquenten dabei vollständig vom Körper zu trennen.“

 

Cinq-Mars war der Günstling seiner Majestät. Aber das war ihm nicht genug, er wollte unbedingt mehr Macht und Reichtum, um seinen aufwendigen Lebensstil zu sichern. Also verbündete er sich mit anderen, um Spanien an die Macht zu helfen.

Ebenso Julien de Rochebonne, der keine finanzielle Mittel aufweisen konnte, um seine Spielschulden zu bezahlen. Mit seinem Freund Cinq-Mars nutzte er die Gelegenheit, um Gabriella di Montadori einen Heiratsantrag zu machen. Sie war zwar nicht von seinem Stande, aber die Eltern waren vermögend. Nur Gabriella wollte ihn nicht heiraten, weil sie Angelo, einen Hirten, liebte. Durch Zufall hörte sie von der Intrige gegen Ludwig XIII. Verzweifelt versuchte sie das Komplott aufzudecken, und einer Heirat zu entkommen. Sie hatte keinen Erfolg und musste Julien heiraten. Auch Kardinal Richelieu ließ nichts unversucht, um die Intrigen gegen den König aufzudecken, auch wenn er selbst öfter einem Attentat gegen ihn entkommen konnte. Die Enttäuschung war groß, als ihm bewusst wurde, dass auch Cinq-Mars hinter der Heimtücke steckte.

 

Natürlich passiert viel mehr in dieser Geschichte. Immerhin hat das Buch über 500 Seiten und ich habe deshalb nur eine Kurzfassung wiedergegeben.


Meine Meinung:

Historie und Fantasie wurden sehr gut miteinander verbunden. Historischen Personen, die im 17. Jahrhundert eine große Rolle gespielt haben, sind das Bindeglied zu dieser Geschichte. Das hat die Autorin sehr gut recherchiert. Die Figuren wurden beschrieben, welche in dem Geschehen eine Rolle spielen.

Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt und absolut glaubhaft ihre Charaktere. Wie z. B. König Ludwig XIII, der zartbesaitet ist und immer seinen Willen haben muss. Genauso Kardinal Richelieu, der seine Überzeugung zum Wohle Frankreichs über seine persönlichen Interessen stellt. Aber auch unwahre Protagonisten, wie Julien de Rochebonne sind ebenso effektiv dargestellt.

Gleichzeitig lässt die Autorin ein Bild vor unseren Augen auferstehen, welches gut von einem Film stammen könnte. Kutschen, Schlösser, Kleider und das ganze Milieu aus einem vergangenen Jahrhundert ergeben einen tollen Einblick in diese Zeit. Die Atmosphäre wurde sehr gut wiedergegeben.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist faszinierend bis zum Schluss. Das Geschehen ist in Kapiteln angelegt, die mit einem Untertitel versehen sind. Das Cover und ebenso der Titel passen hervorragend zum Ereignis.

Der Inhalt dieser Geschichte hat alles, was zu einem Lesevergnügen beiträgt – Intrigen, Rachepläne, Affären, Winkelzüge, Historik, Liebe und überzeugende Figuren.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Wer gern historische Romane ließt, ist mit dieser Lektüre gut beraten.

 

Fazit:

Das Buch lässt opulente Bilder einer vergangenen Epoche auferstehen. Historische Daten wurden mit einer frei erfundenen Geschichte verbunden. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, denn das Geschehen hat mich in den Bann gezogen.

 

5 Sterne

 

Link: http://blog.bookspot.de/bookshelf/die-gefaehrlichen-intrigen-des-marquis-de-cinq-mars/

 

 Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten,

Edition Carat, ein Imprint von Bookspot Verlag GmbH
ISBN 978-3-95669-077-8
544 Seiten, Klappenbroschur
14,80 € (D)

 

Autorin: Nora Berger
Die gebürtige Düsseldorferin lebte einige Jahre in Paris, wo sie an der Sorbonne Literatur und Philosophie studierte. Als Frankreichliebhaberin wählt sie für ihre historischen Romane häufig Themen aus der französischen Geschichte. Ihre Romane sind bei Bookspot („Der Fluch der Zuckerinsel“), Lübbe, Weltbild, Gmeiner und Federfrei erschienen. Sie ist Mitglied bei den Autorenkreisen Homer und Delia und wohnt mit ihrem Mann in Traunstein.

Das Haus in der Nebelgasse

das-haus-in-der-nebelgasse

Klappentext:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Die Lehrerin Matilda Gray unterrichtet an einer Mädchenschule. Als die Schülerin Laura zum Unterrichtsbeginn nicht mehr erscheint, macht sie sich Gedanken. Als sie eine Karte von der Reise des Mädchens erhält, sind ihre Sorgen groß, denn sie muss sich Mühe geben, die Nachricht aufzuschlüsseln. Dabei hilft ihr ihre Vermieterin Mrs. Westlake, Mr. Arkwright und ganz besonders Professor Fleming. Matilda hätte nie gedacht, dass diese Nachricht sie in die Geschichte von Londons entführt. Jahrhunderte später muss sie ein Geheimnis aufklären, um die Existenz eines Mädchens zu retten. Sie verliert dabei ihren Job, findet aber die Liebe.

Das ist eine Kurzzusammenfassung, ohne Details zu verraten.


Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt 1665 mit einer Notiz eines Mädchens. Die Schrift ist in kursiv, sodass man jederzeit ein handgeschriebenes Schriftstück erkennt. Das Geschehen ist in Kapiteln angelegt, versehen mit einer Überschrift, in der man das Jahrhundert erkennt. Die Historik ist in zwei verschiedenen Jahrhunderten angesiedelt, und zwar 1665 und 1900. Es gibt zwei Handlungsstränge, die aber einen Werdegang verfolgen.

Die Protagonisten sind effektiv beschrieben. Matilda, die selbstbewusst ist und nicht in das Rollenbild der damaligen Frau passt. Sie versucht als Lehrerin, den Mädchen den Wert zur Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu vermitteln. Was jedoch nicht gern gesehen wird.

Matilda ist von sich selbst überzeugt, aber dennoch angreifbar. Sie ist couragiert, obwohl sie damit Anstoß erregt.

Auch Professor Fleming überzeugt in seinem Gesamtbild. Er ist studiert, selbstsicher und mit der Zeit gehend.

Oder der Vormund von Laura, Mr. Easterbrook, der für seinen Hass sogar über Leichen geht.

Ferner ist das Umfeld überzeugend dargestellt, ebenso ist das Milieu der betreffenden Zeit anschaulich beschrieben. Die Autorin hat den Zusammenschluss verschiedener Jahrhunderte gut gemeistert.

Der Titel passt perfekt, ebenso das Cover des Buches.

Die Geschichte liest sich flüssig. Sie fängt etwas langatmig an, aber dann wird sie immer spannender.

Es ist alles in der Geschichte enthalten, was Auswirkung in der Geschichte hat – Historik, Verrat, Hass, Mord, Emanzipation und Liebe.

 

Fazit:

Eine gelungene Geschichte, die die Historik von London gut aufzeigt und mit ihrem Werdegang überzeugt.

 

4 Sterne


Link: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Haus-in-der-Nebelgasse/Susanne-Goga/Diana/e485443.rhd#info

 

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten,

ISBN: 978-3-453-35885-0

€ 9,99 [D]

Dianaverlag

 

Autorin: Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Sie wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

Multiversum – Die Rückkehr

multiversum-die-ruckkehr

Klappentext:

Seit seinem letzten Abenteuer im Multiversum sind einige Jahre vergangen und Tom Stafford hat soeben seine Ausbildung als Agent des MI6 abgeschlossen. Da erreicht ihn eine Nachricht mit brisantem Inhalt und zwingt ihn und sein Team, früher als geplant nach Old Sarum ins 13. Jahrhundert zurückzukehren.

Doch die Agenten stellen schnell fest, dass nicht nur sie mit einem Auftrag nach Old Sarum gekommen sind. Mächtige Gegenspieler setzen alles daran, das Vorhaben von Toms Team zu durchkreuzen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …

 

„Vorsicht Spoiler!“

Tom Stafford ist erwachsen, seine Ausbildung hat er bei der Regierung gemacht. Als Agent wird er mit einem Team nach Old Sarum geschickt. Dort soll er eine geänderte Magna Carta zur Unterschriftsleistung einschleusen. Nach den vielen Jahren ist Tom gespannt auf die Entwicklung des 13. Jahrhunderts. Damals half er beim Bau einer Mühle und lernte Elisabeth kennen, die Tochter des Grafen von Birmingham. Mit deren Hilfe sollte Tom zum Treffen eingeschmuggelt werden. So war es gedacht, aber es sollte ganz anders kommen, denn die Agenten erwartete eine Überraschung. Sie waren nicht die Einzigen aus ihrer Welt in diesem Universum.

 

Meine Meinung:

Die Autorin hat einen guten Anschluss an den ersten Teil geschrieben. Die Protagonisten sind wie in der ersten Geschichte authentisch und überzeugen mit ihrem Charakter. Auch die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Die Mischung zwischen Geschichte und Fantasie ist richtig gut gelungen. Mir gefällt diese ungewöhnliche Handlung. Eine Zeitreise der etwas anderen Art und nicht nur für Jugendliche geeignet.

Dieser zweite Teil schließt gleich an den ersten Teil an. Es wird zwar auf die erste Geschichte eingegangen, aber zum besseren Verständnis sollte man schon vorher den ersten Teil lesen.

Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt, der Werdegang lässt sich flüssig lesen und das Cover passt sehr gut zum Geschehen.

Allerdings gibt es ungelöste Begebenheiten. Da es ein Zweiteiler ist, werden diese Geschehnisse nicht abgehandelt. Sehr schade!

Das gibt für mich ein Punkt Abzug.

 

Fazit:

Dieser Abenteuerroman für Jugendliche ist unterhaltsam und spannend. Mir hat die Geschichte gut gefallen!

 

4 Sterne

 

Link: http://blog.bookspot.de/bookshelf/multiversum-die-rueckkehr/

 

Verlag: Buntstein Verlag, ein Imprint des Bookspot Verlages

Multiversum – Die Rückkehr
ISBN 978-3-95669-047-1
192 Seiten, Klappenbroschur mit Lesezeichen
9,99 Euro

Ab 12 Jahre

 

Autorin: Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit „Sekundentod“ ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.

 

Das Ende des Teufelsfürsten

das-ende-des-teufelsfursten

Klappentext:

Buda, März 1463

Als die vierzehnjährige Bojarentochter Floarea bei einem Bankett am Hof des ungarischen Königs plötzlich dem Mörder ihres Vaters gegenübersteht, werden alte Alpträume lebendig. Vlad Draculea, der entmachtete Woiwode der Walachei, ist zwar des Hochverrats beschuldigt worden. Doch seine Hinrichtung lässt auf sich warten. Anstatt ihn wie einen gemeinen Verbrecher zu behandeln, hat ihn der König unter Hausarrest gestellt und präsentiert ihn immer wieder als barbarische Attraktion an seinem Hof. Die Wut, der Hass und die Angst vor dem Ungeheuer, das über hunderttausend Menschen auf dem Gewissen hat, lassen Floarea den Entschluss fassen, den Woiwoden zu töten. Auch wenn sie dadurch ihr eigenes Todesurteil unterschreibt.

Zur gleichen Zeit beschließt der fünfzehnjährige Carol, der Sohn von Vlad Draculea, endlich den Plan in die Tat umzusetzen, den er nach dem Fall seines Vaters geschmiedet hat: Er will herausfinden, ob seine ehemalige Spielgefährtin Floarea noch am Leben ist. Erbost über die Zustände am Hof seines Onkels Radu flieht er, als Sultan Mehmed ihn zum Befehlshaber seiner Armee von Panzerreitern ernennen will. Der Sultan setzt ein Kopfgeld auf ihn aus. Mit den Verfolgern auf den Fersen macht sich Carol auf zu einer Suche, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht …

 

Kurzzusammenfassung:

Vlad ist der Gefangene von Matthias Corvinus. Anstatt ein Todesurteil wartet eine Braut auf ihn. Ilona ist die Base des ungarischen Königs. Er heiratet sie gern, denn dadurch hofft er gegen seinen Bruder in den Krieg zu ziehen. Für diese Offerte ist ihm alles Recht, auch sein Glaube, den er aufgeben soll.

Sein Sohn Carol konnte indes aus dem türkischen Reich fliehen. Er will sich in die Dienste des ungarischen Königs stellen, außerdem sucht er Floarea, das Mädchen aus Kindertagen. Diese ist inzwischen eine Hofdame der Königin. Sie glaubt, dass Vlad tot ist und schüttert, als sie feststellen muss, dass er bald Ilona heiratet. Der Hass gegen ihn ist größer und Floarea will ihn töten.

Carol und Floarea treffen sich am Hofe des Königs wieder. Auch Carol hasst seinen Vater und will ihn tot sehen. Erstaunt muss er feststellen, dass Floarea die Tat schon umgesetzt hatte. Carol rettet sie und ihre Tante, weil ihr Leben auf dem Spiel steht. Ihnen bleibt nur die Flucht.

 

Vlad holte aus und schlug mit so viel Kraft zu, dass die Frau an dem Haken hin und her schaukelte.“

 

Wenn ihr wissen wollt, ob Vlad stirbt, dann müsst ihr das Buch schon selbst lesen. Das verrate ich nicht.

 

Meine Meinung:

Dieser Teil schließt direkt an das vergangene Buch an. Es wäre schon von Vorteil, wenn man den Vorgänger gelesen hat, denn sonst fehlt die direkte Durchsicht. Es wird zwar auf die vorangegangenen Bücher eingegangen, aber die Zusammenhänge fehlen.

Diesmal ist Vlad Draculea nicht mehr der Teufelsfürst, denn er ist der Gefangene. In seinem Wesen ist er zwar immer noch erbarmungslos, aber er muss sich anpassen.

Die Szenen sind diesmal auch nicht mehr so grausam, denn es gibt keinen Krieg, wo Vlad wüten kann. In dieser Trilogie ist dieser letzte Teil der gemäßigtere Teil in Bezug auf blutrünstige Szenen. Obwohl man die ja von Vlad, den Pfähler erwartet. Also ist der Leser auch darauf vorbereitet.

Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich aber miteinander verbinden. Die Protagonisten sind gut beschrieben, denn sie sind authentisch. Vlad ist kein Lamm, aber dennoch muss er sich selbst zähmen, um nicht selbst unterzugehen. Auch der Hass, wenn man selbst Gewalt zu spüren bekommen hat. Überzeugend!

Die Geschichte ist in Kapiteln unterteilt, die jeweils mit Überschrift versehen ist. Das Geschehen lässt sich flüssig lesen, ebenso passt das Cover hervorragend zu Vlad Draculea.

Am Ende gibt es ein Nachwort und die Bibliografie.

Allerdings muss ich zugeben, dass mir die beiden blutrünstigen Teile besser gefallen haben. Da gegenüber ist dieser Teil harmlos, aber für das Ende dieser Trilogie passend.

Ein guter historischer Roman, den man seine Recherche anmerkt und aus der Schrift Bilder im Kopf werden lässt.

Fazit:

Nicht vergleichbar mit den beiden ersten Teilen, denn diese Geschichte ist im Verhältnis dazu recht harmlos. Aber trotzdem ist der Abschluss gut geschrieben, interessant und abwechslungsreich.

4 Sterne

 

Verlag: Bookspot Verlag GmbH

Edition Aglaia
ISBN 978-3-95669-065-5
320 Seiten,
gebunden mit Lesezeichen
16,95 Euro

 

http://blog.bookspot.de/bookshelf/das-ende-des-teufelsfuersten/

 

Autorin: Silvia Stolzenburg wurde 1974 geboren und studierte Germanistik und Anglistik an der Universität in Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie über zeitgenössische Bestseller und fasst in dieser Zeit auch den Entschluss, selbst Roman zu schreiben. So befasst sie sich mit der Geschichte der Stadt Ulm und begann mit einer Trilogie, deren erster Teil Die Launen des Teufels 2010 bei Bookspot erschien. Der zweite Teil Das Erbe der Gräfin erschien 2011. Die Trilogie erzählt die fiktiven Schicksale der Menschen um den Ulmer Münster. Silvia Stolzenburg arbeitet derzeit als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.