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Die Schatten von Race Point

Die Schatten von Race Point von Patry Francis

Klappentext:

Eine Liebe, die stärker ist als das Leben

Cape Cod,1978. Als Kinder sind Hallie Costa und Gus Silva unzertrennlich, als Teenager werden sie ein Liebespaar – bis ein dramatischer Vorfall am Strand von Race Point sie scheinbar unwiederbringlich auseinandertreibt. Doch Hallie kann ihren Freund nie vergessen, und als Gus Jahre später eines Mordes angeklagt wird, muss sie sich ihren Gefühlen stellen, denn seine gesamte Existenz steht auf dem Spiel. Kann sie ihm noch einmal helfen, bevor es zu spät ist? Hallie kehrt in ihre Heimatstadt zurück und stößt dort unerwartet auf dunkle Geheimnisse von ungeahnten Dimensionen …

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Hallie lebt mit ihrem Vater allein. Als Arzt ist er einem Jungen behilflich, der emotionalen Schmerz bewältigen muss. Eines Tages nimmt sie ein Buch und liest dem Jungen heimlich vor. Auch dessen Freund Neil gibt nicht auf. Bald sind die drei Kinder freundschaftlich verflochten.

Mit den Jahren bleibt die Freundschaft erhalten, aber zwischen Hallie und Gus entsteht eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Die ändert sich nach einem Vorfall am Strand. Gus verlässt die Stadt und wird Priester.

Hallie studiert und ergreift den Beruf ihres Vaters. Sie hat nur noch zu Neil Kontakt und lernt eines Tages den Sohn von Wolf kennen. Sie verlieben sich und Hallie wird schwanger. Als ihr Vater verstirbt, muss Hallie sein Haus verkaufen.

Als sie dann erfährt, dass Gus verhaftet wurde, vermag sie es nicht für glaubhaft halten, dass er eine Frau getötet haben soll. Jedoch wurde er damals am Strand auch gewalttätig. Hallie versucht zu helfen, aber ohne Erfolg, er wird verurteilt und muss ins Gefängnis.

Eines Tages bittet Gus um ihre Hilfe bei einem jungen Mädchen. Hallie ist nicht begeistert, aber sie unterstützt seine Bemühungen, nicht ahnend, dass damit Licht ins Dunkle kommt.

 „Es ist nicht deine Schuld, Mila. Was immer deine Mutter getan hat, oder dein Vater, es ist nicht deine Schuld. So, wie das, was meiner Mutter zugestoßen ist, nicht meine Schuld war. Wir waren Kinder. Kleine Kinder, denen Ungeheuer höchstens im Traum hätten erscheinen sollen, aber nicht im wirklichen Leben.“

 

Es sind fast 600 Seiten, wo natürlich noch viel mehr passiert – aber ich möchte nicht den ganzen Inhalt erzählen, sondern nur einen Teil durchblicken lassen.

 

Meine Meinung:

Schuld, Sühne, Liebe und Hass sind Kriterien, die in der Geschichte eine große Rolle spielen. Die Kinder nehmen die Schuld auf sich, nicht erkennend – sie haben keine Schuld – sie sind Opfer!

Es gibt einige emotionale Gegebenheiten, aber alles finde ich nicht durchdacht. Zum Beispiel Mila und ihr Vater, der sie auf einmal ziehen lässt, wo er vorher Angst verbreitet. Oder ihre Mutter, die sich in Gus verliebt und ihn dann abstraft.

Die Erzählstränge werden personenbezogen erzählt, dadurch ändert sich die Perspektive. Die Geschichte ist fortwährend, sodass im Kindesalter der Anfang ist und zum Erwachsenenalter die Geschichte endet.

Das Leben hat seine Ecken und Kanten, manche werden damit fertig, andere nicht. Traumatische Erfahrungen im Kindesalter bleiben auch als Erwachsene erhalten. Diese Auseinandersetzung offenbaren später persönliche Standpunkte, die Einfluss auf das Leben haben.

Gut finde ich, wie die Autorin den Verlust eines Elternteils in die Geschichte einbringt, wie sich Gewalt in der Kindheit auswirkt und wie Kinder damit umgehen. Die Erbitterung kann man gewahr werden. Kinder sind traumatisiert und haben ihre eigene Art damit umzugehen.

Die Hauptprotagonisten Gus und Hallie finde ich wunderbar. Sie zeigen Emotionen und sind nicht abgestumpft gegenüber ihrer Umwelt. Trotz Zwangslage hat Gus seinen inneren Frieden gefunden.

Traurig finde ich, dass eine große Liebe keine Akzeptanz findet und wo aus Freundschaft, Verbitterung entsteht.

Das Cover ist schön, aber passt nicht so richtig – verkörpert ein friedliches Bild, was die Geschichte gar nicht ist. Der Titel passt allerdings zur Geschichte.

Das Geschehen lässt sich fließend lesen. Die Geschichte ist in sieben Abschnitten aufgeteilt, die mit dem jeweiligen Zeitraum und Ort beginnen.

Dadurch, dass verschiedene Themen in dieser Geschichte verarbeitet werden, ist das Geschehen sehr vielseitig.

 

Fazit:

Abwechselnde Blickwinkel geben der Geschichte eine besondere Note. Sie ist zwar bewegend und einfühlsam, aber nicht beschaulich. Der Werdegang ist geordnet, sodass man nicht den Faden verliert. Die Stimmung ist einerseits anteilnehmend, anderseits angespannt.

Auch wenn einige Punkte mir nicht ganz logisch erscheinen, hat mir dennoch die Geschichte gefallen. Deswegen bekommt das Buch trotzdem 4 Sterne von mir.

 

4 Sterne

 

Verlag:    Blanvalet-Verlag

Taschenbuch, Klappenbroschur,

592 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0337-7

€ 9,99 [D]

 

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Schatten-von-Race-Point/Patry-Francis/Blanvalet-Taschenbuch/e495246.rhd

 

Autorin: Patry Francis, geboren 1950 in Brockton, Massachusetts, lebt mit ihrer Familie auf Cape Cod. Ihre Erzählungen und Gedichte sind in zahlreichen literarischen Zeitschriften erschienen und wurde mehrfach für den renommierten Pushcart-Preis nominiert. Die Schatten von Race Point ist ihr erster Roman bei Blanvalet.

Übersetzung: Claudia Feldmann

Als die Liebe endlich war

Als die Liebe endlich war

Klappentext:

Als der junge Carl 1950 in New York Emmi kennenlernt, findet er bei ihr die Geborgenheit, die er seit seinem elften Lebensjahr vermisst. Mit seiner Familie floh er 1938 von Regensburg nach Shanghai und emigrierte später in die USA. Emmi hat Deutschland erst nach dem Krieg verlassen – beide wollen über die Vergangenheit schweigen, um neu zu beginnen. Jahrzehntelang führen sie ein unbeschwertes Leben. Bis Carl die Wahrheit über seine Frau erfährt.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Grete hat Angst um ihre Familie, denn ihr Mann Erwin ist Jude. Obwohl er katholisch getauft ist, haftet an ihm sein Judentum.  Viele Familien sind schon arisiert worden, warnt ein Freund. Er bittet Erwin, Deutschland zu verlassen. Dafür legte er für die gesamte Familie Schiffspassagen nach Shanghai auf dem Tisch. Sie stammen von einem Verstorbenen. Sie packen ihre Sachen und machen sich auf einen beschwerlichen Weg, denn Tausende versuchen, das Land zu verlassen. Immer wieder werden sie angehalten. Bevor sie das Schiff nach Shanghai besteigen, überlegt sich Erwin den Schritt. Er will Deutschland nicht verlassen, aber Grete geht mit ihren beiden Kindern an Bord. Die Angst vor Verfolgung ist größer, als vor der Fremde.

Ihre Eltern schicken Erna nach München, dort soll sie bei Tante Marga wohnen und arbeiten. Sie betreibt eine Lebensberatung und achtet streng auf die Einhaltung ihrer Vorschriften. Mit der Zeit bekommt Erna einen Einblick in die Tätigkeit ihrer Tante.  Die Aktivität hat allerdings auch Schattenseiten und sie müssen darauf achten, dass keiner Verdacht schöpft. Trudi, Margas Freundin, möchte Kinder, damit sie ihren Freund Rudolf heiraten kann. Der Reichsführer macht das zur Bedingung. Allerdings ist sie in einem Alter, wo es Schwierigkeiten gibt. Marga und Trudi setzen einen Plan um, damit Trudi endlich ein Kind in den Händen hält. Es dauert nicht lange und Trudi hat ein Baby. Die Geschäfte laufen schlechter, Erna muss bei Rudolf Sauer helfen. Für seine Forschungen hat er ein Labor in Dachau. Die Bombardierungen haben Deutschland erreicht. Erna findet nach einem Bombenangriff ein Baby, dessen Mutter tödlich getroffen wurde. Sie nimmt das Kind und die Papiere der Toten an sich. Eines Tages muss sie ansehen, wie ihre Tante Marga abgeholt wurde. Daraufhin, versuchte Erna Deutschland zu verlassen.

Carl genießt mit seiner Frau Emmi den Ruhestand. Eines Tages meldet sich ein Mann vom U.S. Justice Departement und möchte mit ihm sprechen. Sie vergleichen Daten mit alten Unterlagen. Carl stammt aus Deutschland, emigrierte nach Shanghai und später in die Vereinigten Staaten. Seine Frau Emmi emigrierte ebenso in die USA, sie stammt allerdings nicht aus Deutschland. Er will von der Vergangenheit nichts mehr wissen, die Angelegenheit ist für ihn erledigt. Als er jedoch einen alten Zeitungsartikel in den Händen hält, kennt sein Schmerz keine Grenzen.

 

Meine Meinung:

Es sind drei Handlungsstränge, die sich in der Geschichte verbinden. Erzählt wird das Geschehen in bildhaften Darstellungen.  Man hat eine grandiose Vorstellung des Zeitgeschehens. Dazu überzeugen die Protagonisten in ihrem Charakter.  Die greifbare Angst ist ebenso zu spüren, wie die Hoffnung auf ein neues Leben. Das Milieu in Shanghai ist ebenso gut wiedergegeben, wie die Szenerie in Deutschland.

Das Cover passt, der Titel ebenso. Zu guter Letzt endet die Innigkeit, denn der Schmerz der Vergangenheit ist größer.  Das Leben kann man nicht betrügen, die Wahrheit kommt irgendwann ans Licht.

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Zeit und Ort sind jeweils angegeben, sodass man beim Lesen nicht den Überblick verliert.

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es hat mich in seinen Bann gezogen. Eine grandiose Vorstellung von deutscher Geschichte, verbunden mit Emigration in ein anderes Land. Und wer denkt, der Neubeginn in einem fremden Land ist leicht, wird hier eines besseren belehrt.

„Etwas Besseres als den Tod findest du überall.“ – den Gedanken haben sicherlich auch heute noch viele Flüchtlinge.

 

Fazit:

Eine bedeutsame Historik, indem der Werdegang nichts von seinem Format verliert. Erstklassige Veranschaulichung der Atmosphäre und des Lebensbereiches, ebenso die Darstellung der Protagonisten.

Ich kann das Buch nur empfehlen – sehr lesenswert nach meiner Meinung!

 

5 Sterne

 

Verlag: Diana Verlag

Taschenbuch, Klappenbroschur,

400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35953-6

€ 9,99 [D]

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Als-die-Liebe-endlich-war/Andrea-Maria-Schenkel/Diana/e516817.rhd

 

Autorin: Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt in Regensburg. Ihr Debüt Tannöd erregte großes Aufsehen. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine, 2008 mit dem Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman ausgezeichnet. Das Buch verkaufte sich über eine Million Mal, wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch Kalteis erhielt sie zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimi Preis.

 

Link: https://www.randomhouse.de/index.rhd

Die Stunde unserer Mütter

Die Stunde unserer Mütter

Klappentext:

Im Mittelpunkt stehen Maria und Vivien, die einander nie besonders sympathisch waren – und jetzt eine Schicksalsgemeinschaft bilden, aus der nach und nach tiefe Freundschaft entsteht.
Dabei sind die beiden Frauen denkbar unterschiedlich: Während Maria, die ihren Mann, den Forstbeamten Werner, gegen den Willen ihrer Familie heiratete, mittlerweile an ihrer Ehe zweifelt, schmerzt die Engländerin Vivien jede Minute der erzwungenen Trennung von ihrem Mann Philipp. Maria ringt bei jedem Feldpostbrief Werners mit sich, die Distanz, die zwischen ihnen entstanden ist, zu durchbrechen und ihm ein paar liebevolle Worte zu schreiben. Vivien dagegen, die nur deshalb in der Kleinstadt vor den Toren Münchens Zuflucht gesucht hat, um ihren Mann, der im Widerstand tätig ist, nicht zu gefährden, wartet nur auf ein Zeichen, um zu ihm zurückzukehren. Während Maria zu ihrer verträumten Tochter Anna nur schwer Zugang findet, sind Vivien und ihre Tochter Antonia einander sehr ähnlich.
Doch je schmerzhafter die täglichen Einschränkungen werden, je näher der Krieg ihnen kommt und je größer die Gefahren von Denunziation und Anfeindungen werden, desto enger rücken die beiden Frauen zusammen …

 

„Vorsicht Spoiler!“

Maria wohnt mit ihrer Tochter allein, denn ihr Mann ist Offizier der Wehrmacht und befindet sich für das Deutsche Reich im Krieg. Zur Unterstützung hat sie Nadja, eine Russin, als Dienstmädchen. Für Sie und ihre Tochter ist sie aber mehr. Dann bittet ihr Bruder sie um Unterstützung. Sie soll seine Frau Vivien mit der Tochter bei sich aufnehmen. Sie ist Engländerin und er hat Angst um seine Lieben, da er sich heimlich für Juden einsetzt.

Die beiden Frauen und ihre Töchter könnten nicht unterschiedlicher sein, aber in der Not rücken sie enger zusammen. Als Nadja von der Gestapo abgeholt wird, setzen sie sich für die Frauen im Lager ein. Sie wissen, es ist gefährlich, aber der Wille, etwas zu unternehmen, ist größer. Der Krieg ist nicht nur an der Front anzutreffen. Sie müssen miterleben, wie Menschen verschleppt, getötet und gedemütigt werden. Im Laufe der Jahre erleben nicht nur die Frauen ihre Tragödien, sondern auch die Töchter. Als der Krieg endet, müssen die Frauen ihren eigenen Weg finden, dabei werden sie ungewollt zu Heldinnen.

„Plötzlich ertönte eine Sirene, Tumult entstand an den Baracken, Männer, mit Gewehren bewaffnet, schwärmten aus, und die Hunde, die sie mit sich führten, bellten und zerrten an ihrer Leine. Die Männer kamen schnell näher, griffen nach der mageren Frau, die in die Knie brach, doch sie wurde hochgezerrt und weggeschleift.“

 

Meine Meinung:

Die Autorin hat eine Geschichte geschrieben, die den Krieg im eigenen Land erzählt. Wie die Bewohner den Alltag in dieser Zeit erleben, die Hilfslosigkeit und die allgegenwärtige Bedrohung nicht nur durch die Gestapo, sondern von Menschen, die sie kennen. Es ist kein Erleben an der Front, sondern die Chronik der Frauen und Kinder, die ebenso Opfer sind.

Das Geschehen stellt nicht nur die Aussichtslosigkeit und Verzweiflung dar, sondern auch die Hoffnung auf Besserung. Die entsprechende Situation ist sehr gut beschrieben, ebenso die Protagonisten. Die Frauen sind einfühlsam, müssen aber Stärke beweisen. Sie versuchen zu überleben, ermutigen sich gegenseitig trotz ihrer Ungläubigkeit der Anarchie gegenüber.

Wie aus Kameradschaft Freundschaft entsteht, wie sie ihre Ängste besiegen und die Courage und Entschlossenheit wächst. Ebenso gut dargestellt sind die Töchter. Sie versuchen, trotz der Kriegswirren ein individuelles Leben zu führen.

Die Geschichte verwendet auch private Einflüsse, denn die Autorin hat authentische Erzählungen ihrer Familienangehörigen einfliesen lassen. Dies war sicherlich nicht leicht, ist ihr aber super gelungen.

Das Geschehen ist in 2 Teilen und in Kapiteln angelegt, dargestellt mit Untertiteln, sodass man nicht den Überblick verlieren kann. Das Cover spiegelt das Zeitgeschehen wieder, ebenso der Titel, der wunderbar zur Geschichte passt.

Der Werdegang verliert nicht an Spannung, die Bedrohung ist mit jeder Zeile spürbar. Aber gleichzeitig steigert das Geschehen die Erwartung auf ein finales Ende.

Ich kann das Buch wirklich empfehlen, denn es ist anteilnehmend, glaubwürdig und ausdrucksstark.

 

Fazit:

Eine bewegende und dramatische Geschichte, aus einer bedrückenden Zeit der deutschen Geschichte. Eindrucksvoll wiedergegeben und Substanz für einen guten Film.

 

5 Sterne

 

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-51607-2

Taschenbuch: 320 Seiten

€ 9,99 (D)

 https://www.droemer-knaur.de/buch/7982516/die-stunde-unserer-muetter

 

 Autorin: Katja Maybach war bereits als Kind eine echte „Suchtleserin“, was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch sie hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann sie mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging sie nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin.
Nach einer schweren Krankheit begann sie erfolgreich, Romane zu schreiben. Bereits ihr Debüt-Roman „Eine Nacht im November“ war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebt die Autorin in München, sie hat zwei erwachsene Kinder.

 

https://www.droemer-knaur.de/home

Die Dame mit dem blauen Koffer

Die Dame mit dem blauen Koffer

Klappentext:

Die quirlige und lebenshungrige Justine arbeitet als Altenpflegerin in einem Seniorenheim. Besonders rührend kümmert sie sich dabei um die 90jährige Hélène, die sich die meiste Zeit mit einem blauen Koffer am Strand, irgendwo im Süden Frankreichs, wähnt. Dort glaubt sie, von ihrem geliebten Mann Lucien erwartet zu werden.
Peu à peu erzählt sie der 21jährigen Justine die bewegende Geschichte ihrer großen Liebe, die während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Verzweiflung und Verrat überdauern musste. Dadurch inspiriert begibt sich Justine schließlich selbst auf Spurensuche und kommt dem tragischen Geheimnis hinter dem Autounfall und Tod ihrer Eltern auf die Spur.

 

„Vorsicht Spoiler!“ – Kurzfassung!

Justine arbeitet in einem Pflegeheim. Ein besonderes Augenmerk hat sie auf Hélène. Die alte Dame ist mit ihren Gedanken immer am Strand, denn dort hofft sie, ihren Mann Lucien wiederzusehen. Justine liebt die Geschichten der alten Menschen, ganz besonders die von Hélène. Während sie die Geschichte aufschreibt, muss sie sich selbst der Vergangenheit stellen, denn ihre Familie hat persönlich ein großes Geheimnis und es wird ihr nicht gefallen.

Justine lebt mit ihrem Cousin bei ihren Großeltern, denn ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Währenddessen gibt sich ein junger Mann viel Mühe, um ihr zu gefallen, aber Justine will keine feste Bindung. Sie merkt sich nicht einmal den Namen der Männer, mit denen sie das Bett teilt.

Als sie jedoch Hélène verstirbt, ändert sich für Justine alles.

 

Meine Meinung:

Als ich das Buch angefangen habe mit lesen, war ich nicht so begeistert. Aber je mehr man von der Geschichte liest, desto mehr nimmt sie den Leser gefangen.

Die Protagonistin passt perfekt. Sie hat viel Verständnis, ist verletzlich und burschikos. Sie möchte helfen, aber will im Hintergrund bleiben. Für die Liebe hat sie keine Affinität, ebenso keinen beruflichen Ehrgeiz.

Genauso ist Hélène in ihrer Rolle überzeugend. Es ist schon traurig, wenn man diese Erinnerungen liest. Aber Justine nimmt die Tragik, denn sie ist amüsant in ihrem Wesen. Kurz gesagt – eine tragende Figur mitten aus dem Leben.

Es sind unterschiedliche Hauptstränge, die sich aber verflechten. Es werden Gemeinsamkeiten hergestellt, obwohl es verschiedene Geschichten sind. Die Geschichte selbst wird von Justine erzählt, die Darstellung von Hélène ist in Kursivschrift parat.

Das Cover passt zur Geschichte, die sich flüssig lesen lässt.

Wer gern Familiengeheimnisse liest, dem wird die Geschichte auf jeden Fall gefallen. Es spielt der Zweite Weltkrieg ebenso eine Rolle, wie die Bewohner eines Seniorenheimes oder auch die Sünden der eigenen Familie.

 

 Fazit:

Kurz gefasste Erzählweise, reale Darstellung der Gegebenheit und des Lebensbereiches, glaubwürdige Protagonisten und überzeugende Dialoge machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen.

Ich muss zugeben, die Geschichte hat mir gefallen, denn sie nimmt immer mehr Fahrt auf.

 

4 Sterne


Link: https://www.droemer-knaur.de/buch/9254269/die-dame-mit-dem-blauen-koffer

 

Verlag: Droemer-Knaur
ISBN: 978-3-426-65405-7

Hardcover, 352 Seiten

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag

€ 18,00 (D)

 

Autorin: Valérie Perrin ist Fotografin und Drehbuchautorin. Sie lebt und arbeitet mit Regisseur Claude Lelouch. „Die Dame mit dem blauen Koffer“ ist ihr erster Roman. Die Geschichte ihrer eigenen Großeltern diente in mancherlei Hinsicht als Inspiration für diesen Roman.

 

Übersetzung: Elsbeth Ranke

 

Das Seehaus

Das Seehaus

Klappentext:

Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden.

Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Und sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Ausgerechnet bei der schönsten Party des Jahres geschehen die schlimmsten Dinge auf einmal. Das Haus am See befindet sich in Cornwall. Dort findet im Jahre 1933 ein Mittsommernachtsfest statt. Ein perfekter Sommertag, die Bewohner und Gäste feiern bei Musik und Tanz. Jedoch erleben dabei die Bewohner ihre eigene Hölle. Die erste Liebe wird zu einer Enttäuschung, jahrelanges Hassgefühl und Verbitterung erreichen ihren Höhepunkt und ein Mord geschieht, dazu verschwindet ein kleiner Junge spurlos.

Siebzig Jahre später gibt es durch die Polizistin Sadie einen bizarren Blick in die Vergangenheit. Diese verbringt ihren Urlaub in Cornwall und entdeckt beim Joggen das verlassene Haus am See. Die Geschichte gibt ihr keine Ruhe und Sadie will unbedingt dieses Rätsel lösen, denn der Junge wurde nie gefunden.

Obwohl Sadie selbst genug Schwierigkeiten um die Ohren hat, stürzt sie sich mit Tatendrang in die Aufklärung des Verbrechens. Jedoch hat keiner mit den Ergebnissen gerechnet.

 Ich habe den Inhalt angedeutet, aber nicht viel verraten. Es sind über 600 Seiten – aber keine Angst, ihr werdet es nicht bereuen.

 

Meine Meinung:

Zwei Handlungsstränge und abweichende Zeitmaße geben dieser Geschichte eine besondere Note. Beide Aktionen fließen ineinander.

Eine Familie wird durch den Verlauf bestimmter Handlungen in eine Krise gebracht. Die Aufeinanderfolge der Vorgänge hängt mit den benannten Taten zusammen. Die Vergangenheit wirft bis in die Gegenwart ihre Schatten.

Die Protagonisten sind nicht fehlerlos, deswegen überzeugen sie in ihrer Figur. Gerade Eleanore in ihrer Einsamkeit, weil sie standhaft zu ihrem Mann steht, der seit dem Krieg psychisch belastet ist. Die Forcierung der Handlung ist durch das Erlebnis im Zweiten Weltkrieg herbeigeführt wurden. Aber auch Sadie und Alice – zwei starke selbstbewusste Frauen, die ihr eigenes Schicksal meistern.

Fabelhaft beschrieben ist auch die Kulisse. Geheimnisvoll das verlassene Anwesen, die Szenerie von Cornwall und dessen Atmosphäre.

Der Titel passt perfekt zur Geschichte, ebenso das Cover. Genauso stellt man sich das Anwesen vor.

Die verschiedenen Zeitabstände sind jeweils am Kapitelanfang gekennzeichnet. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und hält die Neugier am Geschehen bis zum Schluss aufrecht. Natürlich gibt es ein paar Ereignisse, mit denen man nicht gerechnet hat.

Am Ende gibt die Autorin einen Eindruck über ihre Begeisterung zu Cornwall. Ebenso ist ein Interview mit der Autorin vorhanden.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.

 

Fazit:

Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, bravouröse Landschaftsdarstellung und glaubhafte Protagonisten machen dieses Buch zu einem perfekten Lesevergnügen.

 

5 Sterne

 

Verlag: Diana Verlag

Taschenbuch, Klappenbroschur,

624 Seiten, 11,8 x 18,7 cm,

ISBN: 978-3-453-35946-8

€ 9,99 [D]

 

Einen Blick in das buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Seehaus/Kate-Morton/Diana/e515316.rhd

 

Autorin: Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane „Das geheime Spiel“, „Der verborgene Garten“, „Die fernen Stunden“ und „Die verlorenen Spuren“ verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

 

Übersetzung: Charlotte Breuer, Norbert Möllemann

 

Link: https://www.randomhouse.de/index.rhd

Das Haus in der Nebelgasse

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Klappentext:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Die Lehrerin Matilda Gray unterrichtet an einer Mädchenschule. Als die Schülerin Laura zum Unterrichtsbeginn nicht mehr erscheint, macht sie sich Gedanken. Als sie eine Karte von der Reise des Mädchens erhält, sind ihre Sorgen groß, denn sie muss sich Mühe geben, die Nachricht aufzuschlüsseln. Dabei hilft ihr ihre Vermieterin Mrs. Westlake, Mr. Arkwright und ganz besonders Professor Fleming. Matilda hätte nie gedacht, dass diese Nachricht sie in die Geschichte von Londons entführt. Jahrhunderte später muss sie ein Geheimnis aufklären, um die Existenz eines Mädchens zu retten. Sie verliert dabei ihren Job, findet aber die Liebe.

Das ist eine Kurzzusammenfassung, ohne Details zu verraten.


Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt 1665 mit einer Notiz eines Mädchens. Die Schrift ist in kursiv, sodass man jederzeit ein handgeschriebenes Schriftstück erkennt. Das Geschehen ist in Kapiteln angelegt, versehen mit einer Überschrift, in der man das Jahrhundert erkennt. Die Historik ist in zwei verschiedenen Jahrhunderten angesiedelt, und zwar 1665 und 1900. Es gibt zwei Handlungsstränge, die aber einen Werdegang verfolgen.

Die Protagonisten sind effektiv beschrieben. Matilda, die selbstbewusst ist und nicht in das Rollenbild der damaligen Frau passt. Sie versucht als Lehrerin, den Mädchen den Wert zur Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu vermitteln. Was jedoch nicht gern gesehen wird.

Matilda ist von sich selbst überzeugt, aber dennoch angreifbar. Sie ist couragiert, obwohl sie damit Anstoß erregt.

Auch Professor Fleming überzeugt in seinem Gesamtbild. Er ist studiert, selbstsicher und mit der Zeit gehend.

Oder der Vormund von Laura, Mr. Easterbrook, der für seinen Hass sogar über Leichen geht.

Ferner ist das Umfeld überzeugend dargestellt, ebenso ist das Milieu der betreffenden Zeit anschaulich beschrieben. Die Autorin hat den Zusammenschluss verschiedener Jahrhunderte gut gemeistert.

Der Titel passt perfekt, ebenso das Cover des Buches.

Die Geschichte liest sich flüssig. Sie fängt etwas langatmig an, aber dann wird sie immer spannender.

Es ist alles in der Geschichte enthalten, was Auswirkung in der Geschichte hat – Historik, Verrat, Hass, Mord, Emanzipation und Liebe.

 

Fazit:

Eine gelungene Geschichte, die die Historik von London gut aufzeigt und mit ihrem Werdegang überzeugt.

 

4 Sterne


Link: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Haus-in-der-Nebelgasse/Susanne-Goga/Diana/e485443.rhd#info

 

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten,

ISBN: 978-3-453-35885-0

€ 9,99 [D]

Dianaverlag

 

Autorin: Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Sie wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

Im Licht der Korallenblüte

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Klappentext:

Die australische Anwältin Cassie befindet sich in einer Lebenskrise. In einem kleinen Dörfchen an der australischen Küste will sie zur Ruhe kommen und in einem alten Bootshaus ein Restaurant eröffnen.
Als sie dem attraktiven Tierarzt Michael begegnet, ist es Liebe auf den ersten Blick. Alles scheint gut, doch als ein reicher Geschäftsmann, Ricardo d’Aquino, ihr unerwartet eine hohe Summe vermacht, zieht sie den Zorn seiner einflussreichen Familie auf sich. Gemeinsam mit Michael ergründet Cassie, wie es zu der Erbschaft kam – und stößt dabei auf das wohl gehütete Familiengeheimnis, das ihren Vater und die d’Aquinos verbindet …

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Giuseppe kennt nichts anderes als seine kleine Insel in Italien. Bisher war er damit zufrieden, denn seine Familie sind geachtete Fischer. Bis er den Schäfer der Insel und seine Tochter kennenlernt. Alfonso hatte die Welt gesehen, bis er sich auf der Insel niedergelassen hatte. Er war belesen und klug, was er auch an seine Tochter weitergegeben hatte. Giuseppe führte nicht nur lange Gespräche mit Alfonso, sondern der brachte ihm auch lesen bei. Der Erste Weltkrieg beeinflusste nicht nur Italien, sondern auch Giuseppe. Er wollte die Insel verlassen und in Amerika sein Glück versuchen. Mithilfe seiner Familie konnte er eine Passage auf einem Schiff buchen. Aber anstatt nach Amerika bestieg Giuseppe ein Schiff nach Australien. Auf dem Schiff lernte er auch andere Italiener kennen, ebenso Bridget, auf die in Australien ein Ehemann wartete. Sie verlieren sich aus den Augen, als das Schiff in Australien landet.

Als Cassie sich von ihrem Job und Mann trennt, versucht sie in Whitby Point zur Ruhe zu kommen. Das gelingt ihr auch, dabei ist ihr ein zugelaufener Hund eine große Hilfe. Durch ihn lernt sie einen netten Tierarzt kennen, der sie unterstützt. Auf einer Erkundung des Areals findet sie ein altes Bootshaus und sie ist davon begeistert. Cassie möchte daraufhin ein Restaurant eröffnen. Bei einer Familienfeier stellt Michael ihr seine Familie vor, allesamt Italiener. Die Eröffnung des Restaurants läuft prima und Cassie ist glücklich, bis eines Tages Michaels Onkel Riccardo verstirbt. Der hatte ihr ein Vermögen hinterlassen und Michaels Familie ist außer sich vor Wut. Cassie kann es selbst nicht fassen und versucht die Hintergründe aufzudecken.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch ist ein Roman, der sich mit Auswanderung und Eingliederung beschäftigt. Der Zeitraum umfasst nicht nur den Ersten Weltkrieg, sondern auch den Zweiten. Anhand einer Familie wird eine Geschichte erzählt, die nicht nur die Vergangenheit umfasst, sondern auch das Morgen. Inwieweit eine Entscheidung auch die zukünftige Generation einschließt und es Konsequenzen gibt.

Die Autorin hat nicht nur Australien als Ort gewählt, sondern die Geschichte beginnt in Italien. Die Umgebung ist in beiden Ländern gut beschrieben, als wenn man das Meer sehen könnte, so groß ist die Fiktion, welche die Schrift in Bilder umsetzt.

Die Protagonisten sind gut gewählt, sie sind glaubhaft dargestellt und überzeugen in ihrer Rolle. Gerade Giuseppe, der nur seine kleine Insel kennt und damit zufrieden ist, bis er die Augen geöffnet bekommt. Damit verändert sich nicht nur seine Sichtweise, sondern er selbst auch.

Es gibt zwei Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeiträumen angesiedelt sind und sich dennoch miteinander verbinden. Die Familiengeschichte beinhaltet ein großes Spektrum – Auswanderung, Neuanfang, Krieg, Liebe, Schuld und Sühne. Dazu malerische Orte, welche ein Hauch Abenteuer vermitteln.

Das Cover passt zur Handlung und vermittelt die Exotik des Landes.

 

Fazit:

Eine eindrucksvolle Geschichte, in der die Familie im Vordergrund steht. Atemberaubende Landschaften und tief greifende Gefühle geben dem Geschehen eine besondere Note.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

 

5 Sterne

 

Link: https://www.droemer-knaur.de/buch/8376125/im-licht-der-korallenbluete

 

Verlag: Knaur Verlag

Taschenbuch, 480 Seiten
ISBN: 978-3-426-51800-7

€ 9,99

 

Autorin: Di Morrissey ist die erfolgreichste Autorin Australiens. Als Journalistin arbeitete sie für Frauenmagazine, Radio und Fernsehen, schrieb Drehbücher und Theaterstücke und wirkte an zahlreichen TV-Produktionen mit. Sie lebt heute auf einer Farm in Byron Bay, New South Wales.

 

Übersetzung: Sonja Schuhmacher, Gerlinde Schermer-Rauwolf, Robert A. Weiß, Kollektiv Druck-Reif