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Die Legenden der besonderen Kinder

Die Legenden der besonderen Kinder

Klappentext:

Die langerwartete Rückkehr in die Welt von Jacob, Emma und Miss Peregrine – SPIEGEL-Bestseller-Autor Ransom Riggs erzählt in diesem Band mit einzigartigen Fantasy-Erzählungen die wunderbaren, unheimlichen und herrlich skurrilen „Legenden der besonderen Kinder“

Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere – jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.
Nun liegen die faszinierenden »Legenden der besonderen Kinder« endlich auch in schriftlicher Form vor – in hochwertiger Geschenk-Ausstattung mit zahlreichen Illustrationen

Ein Muss für Fans der Bestseller-Reihe und der Verfilmung von Tim Burton – und ein atmosphärischer Einstieg für alle, die die Welt der »besonderen Kinder« noch entdecken möchten.

  

„Vorsicht Spoiler!“

„Dieses Buch, das Sie gerade in Händen halten, ist nur für die Augen von Besonderen bestimmt.“

 „Sie würden dieses Buch nämlich seltsam, erschütternd oder gar nicht nach Ihrem Geschmack finden. Und im Übrigen gehen die darin enthaltenen Geschichten Sie auch nichts an.“

Das ist unter der Einleitung vermerkt und sollte ein Hinweis auf die enthaltenen Geschichten zu verstehen sein.

 

Meine Meinung:

Der Verleger hat recht, denn die Geschichten versteht nur ein Besonderer. Alle Anderen verbuchen die Erlebnisse unter Märchen und Sagen. Zum Teil ist es auch so. Die Geschichten werden weitergegeben, jeder erzählt ein Teil dazu. Ist es Wahrheit oder sind sie erfunden?

Aber das ist eigentlich uninteressant, denn Geschichten sollen unterhalten. Der Leser möchte kein langweiliges Buch in der Hand halten. Ich habe hiermit kein monotones Buch in der Hand gehalten. Die Geschichten sind abstrakt, abwechslungsreich und auch lehrreich. Alle haben eine Bedeutung.

Wer absonderliche Geschichten mag, ist damit gut ausgerüstet. Ob Geister, Tauben oder Kannibalen – alle haben eins gemeinsam – sie sind bizarr. Die Kluft zum „Normalen“ ist die Struktur der Protagonisten. Das ist gut hervorgehoben. Aber auch wer anders ist, will nur so sein, wie alle. Nur werden sie nicht akzeptiert.

Bemerkenswert ist der Schreibstil des Autors – rational und unverkennbar.

Gut finde ich, dass man erfährt, wie überhaupt die Zeitschleifen entstanden sind und warum die Kinder darin agieren.

In dem Buch befinden sich auch Illustrationen. Die Ausgefallenheit wird durch die Schwarz/weiß Impression verstärkt. Das Cover macht durch die Goldprägung einen hochwertigen Eindruck. Auch diese Darstellung des Gewächses hat ihre Eigenheiten – schaut genau hin.

Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings finde ich den Preis für die Seitenzahl zu teuer. Deswegen gibt es nur 4 Sterne von mir.

 

Fazit:

Die Kurzgeschichten sind außergewöhnlich, abwechslungsreich und haben einen moralischen Aspekt.

 

4 Sterne

 

Hier gibt es einen Blick in das Buch: https://www.droemer-knaur.de/buch/9558871/die-legenden-der-besonderen-kinder

 

Hardcover, Knaur HC
03.04.2018, 208 Seiten
ISBN: 978-3-426-22656-8

18,00 € (D)

Autor: Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion.
Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf.

Übersetzung: Silvia Kinkel

 

Link: https://www.droemer-knaur.de/home

 

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DSGVO

Ich hoffte, dass es die Blogger wegen dem DSGVO nicht betrifft. Mein Blog ist privater Natur und ich gebe nur meine Meinung wieder. Das würde ich unter Meinungsfreiheit verbuchen, denn es ist ja keine kommerzielle Nutzung vorhanden.

Die Blogger speichern ja nicht unbedingt personenbezogenen Daten. Aber es gibt noch eine andere Aktivität.

 „Die Notwendigkeit datenschutzkonformer Erklärungen bleibt bestehen, um Seitenbesucher angemessen über datenschutzrelevante Aktivitäten zu informieren. Als typische Bereiche, die hiervon betroffen sind, gelten Kontaktformulare, Social Media, Cookies, Web-Analyse und der Einsatz von Werbemitteln.“

„Darüber hinaus betrifft die DSGVO grundsätzlich jeden, der eine Webseite betreibt, unerheblich ob dies privat oder kommerziell geschieht.“

Ich habe meine Homepage aus Sicherheitsgründen gelöscht.

Ebenso habe ich viele private Artikel bereinigt. Gleichzeitig habe ich die Anzeige der abonnierten Blogs entfernt, damit eure Datensicherheit besteht. Sorry, meine Lieben, dass die Blogs nicht mehr angezeigt werden. Sie sind aber weiter abonniert.

Privatpersonen sind laut des Gesetzestextes explizit ausgeschlossen von der Umsetzung, solange sie ausschließlich „persönliche oder familiäre Tätigkeiten“ im Netz ausüben. Darunter würde beispielsweise ein geschütztes Blog fallen, auf den nur Freunde und Familie zugreifen können, aber auch ein privates Twitter- oder Instagram-Profil.“ – schreibt die Zeit.

Allerdings schreibt die Zeit auch: „Schon eine Kommentarspalte oder ein Kontaktformular reichen aus, damit ein Onlineauftritt unter die EU-Verordnung fällt.“

Ich habe die Kommentarspalte abgeschaltet, hoffe es reicht aus. Ebenso könnt ihr den Artikel nur noch lesen, nicht mehr teilen. 

Ansonsten müsste ich wirklich den Blog privatisieren. Ehrlich ist das ein …!

https://dsgvo-gesetz.de/

 

Toll finde ich die Berichte von dem Blog:

https://www.blogyourthing.com/dsgvo/

https://www.blogmojo.de/dsgvo-checkliste/

 

Es geht euch bestimmt ebenso, dass ihr nicht wisst, was ihr machen sollt. Ehrlich, die Umsetzung schafft mich, denn ich habe von der Technik keine Ahnung.

Ich glaube, dass ich meinen Blog auf privat schalte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sterne über dem Meer

Sterne über dem Meer

Klappentext:

Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise …

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Ausgerechnet ihre Mutter, eine Professorin für Geschichte, ist an Demenz erkrankt. Victoria wohnt inzwischen in Australien und ist auf Besuch. Es fällt ihr schwer, ihre Mutter so zu sehen. Trotzdem muss sie Vorkehrungen treffen, damit ihre Mutter gut versorgt ist. Beim Sortieren der Überreste aus ihrem Büro fallen ihr Briefe in die Hände. Sie ist fasziniert von dem Inhalt und begibt sich mit den Zeilen auf eine Zeitreise.

Agnes kann endlich das Waisenhaus verlassen, indem sie aufgewachsen ist. Sie hat ein Ziel, und zwar möchte sie ihre Mutter kennenlernen. Ein Knopf ist der Anhaltspunkt, sie ist fasziniert von dem Gedanken und lässt nichts unversucht, um endlich ihre Herkunft zu klären. Keine Arbeit, keine Reise ist ihr zu viel, um endlich Klarheit zu bekommen. Als sie endlich in Australien die Bekanntschaft mit ihrer vermeintlichen Mutter macht, muss sie feststellen, dass sie einer falschen Spur gefolgt ist.

Das ist eine Kurzzusammenfassung, denn das Buch hat über 500 Seiten.

  

Meine Meinung:

Es sind zwei Erzählstränge in dieser Geschichte vorhanden. Einmal das Hier und Heute und dann das Gestern. Die Autorin hat die Geschichten gut eingebunden, einmal die Gegenwart und dann der historische Baustein. Sie gehören aber nicht zusammen. Beide Geschichten sind andersgeartet. Der historische Bestandteil ist auch viel umfassender und nimmt die bedeutsamste Stellung ein. Eigentlich schade, dass von der Gegenwart zu wenig vorhanden ist. Da hätte ich mir mehr gewünscht, denn Demenz ist ein sehr wesentliches Thema in der heutigen Zeit.

Das Geschehen ist in Kapitel angelegt. Der überlieferte Brief ist in Kursivschrift. Der Ablauf lässt sich flüssig lesen und die Neugier auf das Geschehen lässt nicht nach.

Die Protagonisten passen mit ihren Charakteren gut zum Werdegang. Gerade Agnes gefällt mir gut. Sie ist zwar eigensinnig, aber auch waagemutig. Für die damalige Zeit weit voraus. Ich kann sie durchaus verstehen, wenn Sie gerne ihre Herkunft erfahren möchte. Ebenfalls ist das Umfeld gut beschrieben. Es ist eine Mischung aus Familienroman, etwas Abenteuer und die Suche nach sich selbst.

Das Cover finde ich gelungen, ebenso die Innenklappen, obwohl der Inhalt nichts damit zu tun hat.

Mir hat das Buch gefallen, deswegen gibt es 4 Sterne von mir.

 

Fazit:

Beide Handlungsstränge handeln von charaktervollen Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind.

4 Sterne

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Paperback/Sterne-ueber-dem-Meer/Kimberley-Freeman/Goldmann/e536004.rhd

 

Originaltitel: Stars Across the Ocean
Originalverlag: Hachette Australia

Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-442-20547-9

€ 12,99 [D]

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  19.03.2018

 

Autorin: Kimberley Freeman wurde in London geboren, kam aber als Kind nach Australien, wo sie auch heute noch lebt. Die mehrfach preisgekrönte Autorin von Jugendbüchern, historischen Romanen und großen Frauensagas, die auch unter ihrem richtigen Namen Kim Wilkins und dem Pseudonym Kimberley Wilkins veröffentlicht, hat an der Universität von Queensland promoviert, wo sie Literatur unterrichtet.

 

Übersetzung: Andrea Brandl

 

Link: https://www.randomhouse.de/

Ihr totes Herz

Ihr Totes Herz

Klappentext:

Stell dir vor, du wachst neben einem Toten auf und kannst dich an nichts erinnern … Bist du die Mörderin?

Es war einer dieser Albträume, aus denen man panisch aufwacht, um erleichtert festzustellen, dass man sicher im eigenen Bett liegt. Doch etwas stimmt nicht. Ihr Körper ist blutverschmiert. Jessie weiß weder, wo sie ist, noch was passiert ist. Für sie ein furchtbares Déjà-Vu: Vor 20 Jahren wurden sie und ihre Schwester Fran von vier Männern überfallen. Nach einem heftigen Schlag auf den Kopf verlor Jessie das Bewusstsein und ihr Gedächtnis. Nun scheint die Vergangenheit sich zu wiederholen – doch diesmal liegt ein paar Meter weiter die Leiche eines fremden Mannes …

 

„Vorsicht Spoiler!“

Jessie ist entsetzt, als sie die Augen öffnet. Nackt, blutverschmiert und verletzt versucht sie sich durch Mangrovenwälder zu schleppen. Dann findet sie ihre Kleidung und die Leiche eines Mannes, ist sie die Täterin? Jessie kann sich an nichts erinnern. Sie weiß nur, sie will nicht schon wieder die Vergangenheit auferstehen lassen. Kaum zu Hause duscht sie und ruft ihren Exfreund, den Anwalt an. Der nimmt alles in die Hand. Jessie muss sich untersuchen lassen und bei der Polizei aussagen. Als wieder eine Leiche auftaucht, deutet auch hier alles auf Jessie. Dann ist noch dieser Detectiv, der eine Rechnung mit ihr offen hat. Ebenso ihre Schwester macht Jessie Unbehagen, denn sie will den falschen Mann heiraten. Ihr Vater ist sauer, weil Jessie schon wieder Probleme verursacht. Jessie hat Angst und muss dem ungeachtet ihren eigenen Dämon besiegen, damit der Mörder gefunden wird.

 

Meine Meinung:

Der Titel ist nicht gut gewählt, denn der Inhalt ist viel bedeutsamer. Das Cover passt nicht dazu, aber davon sollte man sich nicht abhalten lassen. Mir hat der Hergang und die Handlung sehr gut gefallen.

Natürlich merkt man auch, dass die Autorin ihre Erfahrung von ihrem Beruf gut eingefügt hat. Das ist ein großes Plus!

Die Autorin hat ein akutes Thema eingebunden. Für die Betroffenen ist eine Vergewaltigung nicht leicht zu verarbeiten. Jeder geht mit dem Tatbestand anders um. Dies hat sie wunderbar dargestellt. Ebenso der Versuch ein normales Leben zu führen und wie schnell dies scheitern kann.

Das Buch hat zum jetzigen Zeitpunkt ein sehr aktuelles Thema. Einprägsam und demonstrativ, aber nicht direkt in allen Szenen charakterisiert. Die Protagonisten passen hervorragend zur ihrer tragenden Rolle. Jessie, die unbedarft und arglos in verschiedene Situationen gerät. Ihre Schwester, die missgünstig und eifersüchtig ist. Sie ist das Schoßkind ihrer Familie. Ihr Exfreund ein Workaholicer, sehr anschaulich demonstriert. Dem Detectiv hätte ich mehr Behändigkeit zugetraut. Den Täter hatte ich in Verdacht, aber erst am Schluss ist das Ereignis aufgedeckt worden.

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten.

Mir hat das Buch gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Von mir gibt es 4 Sterne!

 

Fazit:

Ein gelungener Thriller, der ein brisantes Thema anpackt. Die Protagonisten und das soziale Umfeld sind gut offenbart.

 

4 Sterne

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Ihr-totes-Herz/Rebeca-M.-Williams/Blanvalet-Taschenbuch/e511238.rhd

 

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0479-4

€ 9,99 [D]

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen:  19.03.2018

 

Autorin: Rebeca M. Williams ist das Pseudonym einer erfolgreichen Romanautorin, die neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit viele Jahre lang als Juristin gearbeitet hat. Mit ihren Thrillern Schwarze Magnolien und Ihr totes Herz erschließt sie eine neue Erzählwelt voller gefährlicher Machenschaften und menschlicher Abgründe. Rebeca M. Williams lebt in der Nähe von Frankfurt.

 

Link: https://www.randomhouse.de/

Mai

Mist! Habe meinen Besen verlegt, aber ich starte auch so gut in den Mai.

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Start in den Mai. Egal ob es zur Walpurgisnacht, zum Maigang oder zum Tanz in den Mai geht.

Grußkarte Maiglöckchen

 

Sticker Facts – Fußball

Sticker Facts Fußball

Klappentext:

Hier können 11 verschiedene Fußballszenen vom Stadion bis zur Umkleidekabine mit über 200 Stickern ausgestattet werden – mit Spielern, Trainern, Pokalen und vielem mehr. Dazu gibt es interessante Infos und coole Fußballfakten!

  

Meine Meinung:

Dieses Heft bietet einiges Wissenswerte über Fußball. Es ist zwar dünn, steckt aber trotzdem voller Know-how. Ein großes Plus für Kinder sind natürlich die Sticker, welches das Heft bietet. Diese können bei den jeweiligen Stars, Stadien, Mannschaften oder Pokalen eingeklebt werden.

Der Inhalt ist mehr auf den deutschen Fußball aufgebaut, aber auch international gibt es einiges zu erfahren.

Ich muss sagen, das ist günstiger, als wenn man dauernd die Paninibilder kauft.

 

Inhalt:

– Fußball ist ein einfaches Spiel

– In der Kabine

– Deutsche Stars von heute und morgen

– Die Bundesliga

– Unter deutschen Stadiondächern

– Topspielerinnen aus aller Welt

– Europapokal

– Fußballarenen in aller Welt

– Topstars aus aller Welt

– Rund um den Globus – die Weltmeister

– Früh übt sich

 

Alles ist unterlegt mit bunten Bildern und kindgerecht aufgebaut. Es gibt genügend Sticker um Seiten damit zu bekleben.

 

Fazit:

Zwar dünn, aber dafür abwechslungsreich und interessant.

 

5 Sterne

 

Hier gibt es einen Einblick in das Buch:

https://www.arsedition.de/produkte/detail/produkt/stickerfacts-fussball-7784/

 

Verlag: arsEdition

6,99 € [D]

Erschienen am 23.04.2018

Ab 5 Jahren

Softcover, 24 Seiten

297 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-8458-2401-7

 

Autor:

Jens Dreisbach, geb. 1970, erhielt für seine Dissertation »Disziplin und Moderne« den Offermann-Hergarten-Preis für besondere geisteswissenschaftliche Leistungen. Er war schon immer der Meinung, dass Lesen die schönste Hauptsache und Fußball die schönste Nebensache der Welt ist – und hat die Geschichte und Geschichten des Ballsports in zahlreichen Publikationen von vorne nach hinten und zurück durchbuchstabiert.

 

Link: https://www.arsedition.de/

 

Mein Date mit der Welt

Mein Date mit der Welt

Klappentext:

„Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die zögern. Die Welt wartet – und sie hat die schönsten Momente mit im Gepäck.“

Waltraud Hable ist 37, als sie beschließt, auf Weltreise zu gehen. Sie kündigt ihren Job, vermietet ihre Wohnung und reist in elf Monaten und einer Woche durch 14 Länder. Stationen sind Tansania, Kapstadt, San Francisco, Hawaii, Buenos Aires, Rio de Janeiro, Australien, Japan, Myanmar, Laos, Thailand, Indien, Helsinki, Marrakesch und Lissabon.

„Es gab ein Bauchgefühl. Das sagte mir: Wenn ich’s nicht mache, werde ich es bereuen und als alte Frau frustriert auf einer Parkbank auf Tauben und kleine Kinder schimpfen. Und das wäre blöd. Außerdem hege ich den Verdacht, dass die Welt nur deshalb so groß gemacht worden ist, damit man sie sich ansieht, alles andere wäre ja wohl massive Verschwendung.“

In Kapstadt, ihrem zweiten Stopp, hat sie erstmals in ihrem Leben die Dating‐App Tinder installiert und folgt damit dem Rat ihrer Freundin: „Jede neue Stadt bedeutet eine neue Liebeschance. Und sollte tatsächlich kein Mr. Right dabei sein, so musst du abends wenigstens nicht allein in Bars und Restaurants herumsitzen.“

Beim sechsten Stopp in Rio lernt sie Richard kennen. Kanadier, studierter Ingenieur und ein Tinder‐Match. Der durchtrainierte Typ mit der perfekten Nase und den freundlichen blau‐grauen Augen ist mit seinen einundvierzig Jahren sage und schreibe dreimal (!) um die ganze Welt gereist.

 

 „Vorsicht Spoiler:“

 „Wenn du denkst, Abenteuer sind gefährlich, dann versuch’s mal mit Routine. Die ist tödlich.“

Paolo Coelho

Diese Worte geben Waltraud zu denken. Sie will endlich ihren Traum verwirklichen. Sie kündigt ihren Job, vermietet ihre Wohnung und plant mit ihrem Geld eine Weltreise. Sie stellt ihre Tour zusammen, packt ihren Koffer und fliegt solo los. 14 Länder hat sie sich ausgesucht. Sie versucht dabei auch mit einer Dating-App Anschluss zu finden, aber mit Mr. Right klappt es ebenso wenig, wie mit der Menge an Gepäck. Aber dafür macht sie wunderbare Erfahrungen auf ihren Reisen.

  

Meine Meinung:

Wer hat daran noch nicht gedacht, die Koffer packen und auf eine Weltreise gehen. Die Meisten haben nicht die Courage, ihren Job zu kündigen, die Wohnung aufzugeben und die letzten Geldmittel für eine Reise zu verwenden. Das hat nichts mit Draufgängertum zu tun, sondern mit Beherztheit seinen Traum zu erfüllen und Exotisches kennenzulernen. Natürlich ist es nicht einfach, als Frau solo um die Welt zu reisen. Aber Waltraud hat es geschafft, sie war entschlossen, aber nicht furchtlos.

Wer jetzt einen richtigen Reisebericht erwartet, liegt falsch. Die Autorin gibt ihre Erlebnisse, Eindrücke und Empfindungen wieder. Am Anfang dachte ich, wird bestimmt langweilig werden, aber keinesfalls. Ich musste oft schmunzeln, denn die Episoden und Situationen sind amüsant. Manchmal kann man sagen – typisch Frau! Natürlich gibt es bunte Fotos, jede Menge Erfahrungen und Erkenntnisse. Am Schluss sogar einen 3-Monatsplan für alle, die eine Weltreise beabsichtigen.

Jedenfalls hat die Autorin ein Vorteil auf ihrer Reise – genügend Geld um nicht zu trampen, sondern mit richtigen Verkehrsmitteln sich fortzubewegen.

Die Dating-App finde ich gut, denn es ist wunderbar, wenn man dadurch Kontakte im Ausland knüpfen kann. Aber auch die Möglichkeit mit einem Round-the-World-Ticket die Planung für die Weltreise im Voraus zu meistern.

Das Buch besteht aus dem Vorwort, 15 Kapiteln und das Nachwort. Das Cover passt zum Inhalt, ebenso der Titel. Auf einer Abbildung ist die Weltreise dargestellt.

Ich fand das Buch gut, denn es ist keine Abhandlung oder normale Berichterstattung einer Reise. Es sind vielmehr die Erlebnisse und Erfahrungen, die eine junge Frau beim Reisen um die Welt macht. Sie schreibt nicht für Andere, sondern für sich und gibt dadurch ihre Sichtweise wieder. Einschließlich der Suche nach Mr. Right.

Ihre Reiseeindrücke hat die Autorin allerdings auf einem Blog wiedergegeben.

 

Fazit:

Amüsante Reiseeindrücke einer jungen Frau. Es ist keine Abhandlung, um damit selbst eine Reise zu planen.

 

4 Sterne

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

http://www.mairdumont.com/presse/2018/01/16/waltraud-hable-mein-date-mit-der-welt-1-frau-1-weltreise-1-plan/

 

DuMont Reiseverlag
248 Seiten
Format 13,5 x 21 cm
Preis: € 14,99 (D)
ISBN: 978‐3‐7701‐6683‐1

Erschienen am 21. Februar 2018

 

Autorin: Waltraud Hable, Jahrgang 1978, Journalistin, stammt aus dem 3.000 Einwohner-Ort Aurolzmünster in Oberösterreich und hatte schon früh das Gefühl, dass die Welt größer als bis zum Horizont sein muss. Sie lebt und arbeitet in Wien. Seit ihrer Rückkehr liebt sie Wien zwar immer noch, könnte sich aber auch für andere Metropolen erwärmen. Über ihre Reise schrieb Hable einen Blog.

 

Link: http://www.mairdumont.com/