Archiv

Der englische Botaniker

Der englische Botaniker

Klappentext:

Eine tragische Liebe vor sinnlich-magischer Kulisse von Spiegel-Bestseller-Autorin Nicole C. Vosseler

London, 1843: Sie nannten ihn das „Grüne Gold“ – Tee. Und Robert Fortune, der englische Botaniker, soll ihn für die Horticultural Society aus China in die westliche Welt bringen. Während zu Hause Frau und Sohn auf ihn warten, begibt sich der verschlossene Wissenschaftler auf eine gefährliche Reise ins Reich der Mitte. Doch durch die Bekanntschaft mit dem Schwertmädchen Lian nimmt die Expedition eine verstörend sinnliche Wendung. Die in Kampfkunst geschulte ebenso mutige wie fragile  Rebellin lehrt ihn nicht nur Pflanzen und Tee zu kategorisieren. Sie öffnet auch den Weg zu seinem Herzen

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Robert Fortune hatte eine Mission. Im Auftrag der Horticultural Society of London sollte er Samen und Pflanzen sammeln, die für England interessant und vielleicht noch unbekannt waren. Deswegen fuhr Robert auf dem Schiff nach China, einem Abenteuer entgegen, für das er nicht geschaffen war. Er war aus England noch nie herausgekommen und jetzt sollte er ein Jahr in einem fremden Land verbringen, dessen Sprache er nicht verstand. Aber der Ahnung auf fremde Blüten machte ihn frohen Mutes, denn das war seine Welt, davon verstand er etwas. Bedauerlich war nur der Umstand, dass seine Frau und Kinder auf ihn verzichten mussten. In China erwartete ihn Wang, der seine Sprache verstand und ihn begleitete. „Fremder Teufel“ so nannten ihn die Chinesen. Einerseits hatten sie Respekt, aber auch Hassgefühl gegen die Fremden im Land. Bei einem Überfall wurde er von einer jungen Frau gerettet, denn sie konnte ihr Schwert besser führen, als ein Mann. Von da an beobachtete die junge Frau ihn aus der Ferne. Robert durchstreifte die Gegend, immer darauf bedacht, seltene Pflanzen zu finden. In einem Kloster bekam er ein Geschenk – Teepflanzen. Robert wollte gern alles über die Erzeugung von Tee wissen. Aber sein Jahr war um und er musste nach England zurück. Schließlich verlängerte Robert seinen Aufenthalt in China. Er brach mit seinen eigenen Regeln, denn er verliebte sich in Lian.

 „Zwei Seelen, von den Göttern bei der Geburt mit einem roten Faden verbunden, der niemals durchtrennt werden konnte. „

Das ist eine kurze Zusammenfassung, denn es passiert natürlich viel mehr.

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. China und Schwertkunst ist nicht mein Lieblingsthema. Deswegen war ich erstaunt, dass sich die Geschichte so interessant ergeben hat. Die Protagonisten sind glaubwürdig und verständlich, ebenso deren Charaktere. Die Handlung ist nachvollziehbar, denn die Autorin hat die Grenze zwischen Tatsachen und Dichtung gut verknüpft. Es gibt Auszüge aus den Reiseberichten von Robert Fortune, die in dieser Geschichte eingearbeitet wurden. Ebenso werden Pflanzen definiert.

Die Perspektiven wechseln, sodass die Erscheinungsform sich verändert. Die Stellung der Frau wird ebenso beschrieben, wie die Anstrengung um Selbstbestätigung. Gerade bei Roberts Frau Jane kommt das gut zum Vorschein. Ihre Betrachtungsweise ist in Kursivschrift dargestellt.

Aber auch Lian, die sich nicht in die Zwänge der Gesellschaft einordnet.

Es ist kein Reisebericht, aber auch kein sentimentaler Liebesroman. Die Szenerie ist authentisch, sodass man eine gute Vorstellungskraft hat. Man muss bedenken, dass eine Erforschung früher viel aufwendiger war, sehr gefahrenreich

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, ist ereignisreich und reizvoll. Der Titel passt, ebenso das Cover.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Buch überrascht hat. Mir hat die Geschichte gut gefallen, deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir.

 

Fazit:

Hier ist Abenteuer und Exotik, aber gleichzeitig auch Wissenschaft in faszinierenden Eindrücken umgesetzt.

 

5 Sterne

 

Eine Leseprobe gibt es hier:

https://www.harpercollins.de/buecher/liebesromane/der-englische-botaniker#product-info-tab1

 

Verlag: Harper Collins

ISBN: 9783959671033

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 500 Seiten

22,00 € (D)

 

Autorin: Nicole C. Vosseler wurde 1972 in Villingen-Schwenningen geboren und studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und in Konstanz, wo sie heute – mit Blick auf den Bodensee – lebt. Mit ihrem Bestseller „Sterne über Sansibar“ gilt sie als Mitbegründerin des Love and Landscape-Genres und ist darüber hinaus erfolgreiche Autorin von Jugendbüchern. Ihre Bücher wurden bereits in acht Sprachen übersetzt.
Vosseler, die selbst einmal im Jahr eine Fernreise unternimmt und sich dabei gern als „Food-Ethnologin“ unter Beweis stellt, hat mit „Der englische Botaniker“ wieder eine neue Gattung definiert: den magisch-sinnlichen Abenteuerroman.

 

Link: https://www.harpercollins.de/

Advertisements

Labyrinth – Elixier des Todes

 

Labyrinth - Elixier des Todes

Klappentext:

Ein Toter aus der Vergangenheit

Vor seinem Haus in New York findet Special Agent Aloysius Pendergast einen seiner unversöhnlichsten Feinde tot auf. Pendergast hat keine Ahnung, wer ihm die Leiche vor die Tür gelegt haben könnte – und warum. Aber es gibt ein rätselhaftes Indiz: einen Türkis, der bei der Obduktion im Magen des Opfers gefunden wird. Der Edelstein führt Pendergast zu einer verlassenen Mine am Ufer eines Salzsees in Südkalifornien – und tief in die eigene Familiengeschichte.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Als Pendergast die Türe öffnete, hatte er keine Vorstellung davon, was ihn erwartete. Schnell konnte er feststellen, dass der Mann tot war, aber schlimmer noch – er kannte das Opfer. Bei der Obduktion wurde ein Edelstein gefunden und Pendergast konnte die Verbindung zu einer Mine herstellen. Was er nicht wusste – er wurde dort schon erwartet. Trotz aller Vorsicht steckte er in der Falle – die Rache konnte ihren Lauf nehmen.

Inzwischen, versucht Lieutenant D’Agosta einen neuen Mordfall im Museum aufzuklären. Er bittet dabei Margo Green um Hilfe, eine Anthropologin, die er von der Zeit der Museumsmorde kennt. Allerdings nicht ahnend, dass das Skelett mit der Vergeltung an Pendergast in Verbindung steht.

Dessen Tage sind gezählt, denn gegen das Elixier gibt es kein Gegenmittel. Bis Constance ein Tagebuch in den Händen hält, dessen Zeilen eine Heilung bringen könnte, aber die Zeit wird knapp.

„Wieder war das Ergebnis höchst befriedigend. Diese Dusche war nicht so genau gezielt wie die erste, sodass die Säure auf den Kopf des Mannes und eine Schulter und auch die umgebende Vegetation pladderte. Trotzdem zeigte sie sofortige Wirkung. Es schien, als ob der Kopf des Mannes mit ihm verschmolz und dabei ein wolkiges, fettiges Gas ausstieß. Mit einem Aufschrei animalischen Schreckens sank Glatze auf die Knie, seine Hände packten den Schädel, noch während sich dieser auflöste, panische Finger stießen durch sich verflüssigende Knochen und Gehirnmasse, ehe er umkippte und in die gleichen, sonderbaren Zuckungen verfiel wie Tattoo.“

Mehr verrate ich nicht!

 

 

Meine Meinung:

Ich gebe es zu – Agent Pendergast ist meine Lieblingsserie, denn die Geschichten sind bisher alle spannend.

Auch diesmal ist die Dramatik bis zum Schluss vorhanden. Durch verschiedene Begebenheiten, Intrigen und Komplikationen werden die Protagonisten mehr als gefordert. Sie überzeugen in ihrer Darstellung, ebenso Details der Gegebenheit oder der Wissenschaft. Ebenso sind Protagonisten aus vorherigen Geschichten zugegen.

Der Aspekt von Liebe und deren Einfluss auf einen Menschen ist in dieser Geschichte ebenso eingebunden, wie die Rache, weil man einen geliebten Menschen verloren hat.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und man verliert auch nicht den Faden, wenn sich die Hergänge ändern. Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt, das Cover und der Titel lassen Bedrohliches erahnen.

Wer diese Reihe kennt, weiß genau, dass die Geschichte eine bunte Mischung aus Krimi, Thriller, Abenteuer und Fantasie ist. Es wird jedes Genre bedient.

 

Fazit:

Eine hypothetische Geschichte, effektive Dramatik und überzeugende Protagonisten machen aus diesem Thriller ein echtes Lesevergnügen.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, deswegen bekommt es 5 Sterne von mir.

 

5 Sterne

 

Verlag: Droemer Verlag

Taschenbuch, Knaur TB
01.02.2017, 528 S.
ISBN: 978-3-426-51495-5

€ 9,99 (D)

https://www.droemer-knaur.de/buch/7907012/labyrinth-elixier-des-todes

 

Autoren:

Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das »American Museum of Natural History« in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers »Relic«, Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher (»Das Patent«, »Eden«). Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey.

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim »American Museum of Natural History« in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, »Relic«, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher (»Der Codex«, »Der Canyon«, »Credo«, »Der Krater«) und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA.

 

Übersetzung: Michael Benthack

Lindbergh- Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus

lindbergh

Klappentext:

In Hamburg lebt eine außergewöhnliche kleine Maus. Eines Tages bemerkt sie, dass es gefährlich geworden ist, da wo sie wohnt. Überall lauern Mausefallen und Feinde. Nach und nach verschwinden ihre Mäusefreunde. Aber wohin sind sie geflüchtet? Nach Amerika? Die kleine Maus beschließt, den weiten Weg über den Atlantik zu wagen. Nächtelang bastelt sie an einem Flugzeug.

Ein wildes Abenteuer nimmt seinen Anfang!

 

„Vorsicht Spoiler!“

Die kleine Maus hat gern gelesen, deswegen war sie oft in der Bibliothek anzutreffen. Eines Tages jedoch stellte sie fest, dass die anderen Mäuse aus den Wohnungen der Menschen verschwunden waren. Mausefallen hatten sie vertrieben. Dann kam der kleinen Maus in den Sinn, dass einige vielleicht nach Amerika ausgewandert sind. Also versuchte sie es auch, aber hungrige Katzen versperrten den Weg auf die Schiffe. Die Maus gab nicht auf, sie experimentierte mit Flügel, um zu fliegen. Nach vielen Versuchen hatte die Maus es geschafft und konnte sich auf den Weg nach Amerika machen.

 

 

Meine Meinung:

Eine faszinierende Geschichte, die sogar einen wahren Hintergrund hat, und zwar die Auswanderung nach Amerika. Alles allerdings kindgerecht, sodass der kleine Leser viel Spaß an der Geschichte hat.

Die Hauptperson ist jedoch eine kleine schlaue Maus, die sehr belesen wahr und sich für Technik begeisterte. Sie hat mich an Leonardo da Vinci erinnert, der genauso seine Ideen umsetzte.

Die Geschichte vermittelt den Glauben an sich selbst, Mut und Ausdauer.

Toll finde ich nicht nur die Geschichte, sondern die hervorragenden Illustrationen. Sie sehen so realistisch und eindrucksvoll aus. Das Kinderbuch erweckt den Anschein, als ob es alt wäre. Das Cover ebenso, den die Ecken machen einen abgegriffenen Eindruck, was es aber nicht ist. Genauso die alten Zeitungen, Fotografien oder der Poststempel passen hervorragend zum Gesamteindruck. Ebenfalls wurden die Skizzen der Erfindungen detailliert wiedergegeben.

Am Ende geht der Autor auch auf historische Ereignisse der Luftfahrt ein.

Für Jungen ist dieses Buch am meisten geeignet, denn es lässt keine Eintönigkeit aufkommen und begeistert durch seine beeindruckenden Bilder. Und welcher Junge mag das Thema „Fliegen“ nicht?

Allerdings ist das Buch nicht für kleine Kinder geeignet, sie sollten schon mindestens 5 Jahre sein.

 

Fazit:

Ein wunderschönes Kinderbuch, welches sehr lehrreich ist und tolle Illustrationen aufweist. Für dieses Buch vergebe ich gern 5 Sterne!

 

5 Sterne

 

Verlag: NordSüd Verlag AG, Zürich

ISBN:   978-3-314-10210-3

Bilderbuch, Gebundene Ausgabe,  96 Seiten

Alter ab 5 Jahre

 

http://www.nord-sued.com

 

Es gibt auch einen schönen Trailer, wo man einen Eindruck von dem Buch bekommt.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ve1ElYmVS7g

 

 

Autor/Illustrator: Torben Kuhlmann  geboren 1982 im niedersächsischen Sulingen. Torben Kuhlmann studierte Illustration und Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg mit Schwerpunkt Buchillustration. Im Juni 2012 schloss er seinen Studiengang mit dem Kinderbuch »Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus« ab. »Lindbergh« ist Kuhlmanns erstes Bilderbuch und verdankt seinen Ideenreichtum Kuhlmanns großer Begeisterung für kuriose Erfindungen.

Das Ende des Teufelsfürsten

das-ende-des-teufelsfursten

Klappentext:

Buda, März 1463

Als die vierzehnjährige Bojarentochter Floarea bei einem Bankett am Hof des ungarischen Königs plötzlich dem Mörder ihres Vaters gegenübersteht, werden alte Alpträume lebendig. Vlad Draculea, der entmachtete Woiwode der Walachei, ist zwar des Hochverrats beschuldigt worden. Doch seine Hinrichtung lässt auf sich warten. Anstatt ihn wie einen gemeinen Verbrecher zu behandeln, hat ihn der König unter Hausarrest gestellt und präsentiert ihn immer wieder als barbarische Attraktion an seinem Hof. Die Wut, der Hass und die Angst vor dem Ungeheuer, das über hunderttausend Menschen auf dem Gewissen hat, lassen Floarea den Entschluss fassen, den Woiwoden zu töten. Auch wenn sie dadurch ihr eigenes Todesurteil unterschreibt.

Zur gleichen Zeit beschließt der fünfzehnjährige Carol, der Sohn von Vlad Draculea, endlich den Plan in die Tat umzusetzen, den er nach dem Fall seines Vaters geschmiedet hat: Er will herausfinden, ob seine ehemalige Spielgefährtin Floarea noch am Leben ist. Erbost über die Zustände am Hof seines Onkels Radu flieht er, als Sultan Mehmed ihn zum Befehlshaber seiner Armee von Panzerreitern ernennen will. Der Sultan setzt ein Kopfgeld auf ihn aus. Mit den Verfolgern auf den Fersen macht sich Carol auf zu einer Suche, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht …

 

Kurzzusammenfassung:

Vlad ist der Gefangene von Matthias Corvinus. Anstatt ein Todesurteil wartet eine Braut auf ihn. Ilona ist die Base des ungarischen Königs. Er heiratet sie gern, denn dadurch hofft er gegen seinen Bruder in den Krieg zu ziehen. Für diese Offerte ist ihm alles Recht, auch sein Glaube, den er aufgeben soll.

Sein Sohn Carol konnte indes aus dem türkischen Reich fliehen. Er will sich in die Dienste des ungarischen Königs stellen, außerdem sucht er Floarea, das Mädchen aus Kindertagen. Diese ist inzwischen eine Hofdame der Königin. Sie glaubt, dass Vlad tot ist und schüttert, als sie feststellen muss, dass er bald Ilona heiratet. Der Hass gegen ihn ist größer und Floarea will ihn töten.

Carol und Floarea treffen sich am Hofe des Königs wieder. Auch Carol hasst seinen Vater und will ihn tot sehen. Erstaunt muss er feststellen, dass Floarea die Tat schon umgesetzt hatte. Carol rettet sie und ihre Tante, weil ihr Leben auf dem Spiel steht. Ihnen bleibt nur die Flucht.

 

Vlad holte aus und schlug mit so viel Kraft zu, dass die Frau an dem Haken hin und her schaukelte.“

 

Wenn ihr wissen wollt, ob Vlad stirbt, dann müsst ihr das Buch schon selbst lesen. Das verrate ich nicht.

 

Meine Meinung:

Dieser Teil schließt direkt an das vergangene Buch an. Es wäre schon von Vorteil, wenn man den Vorgänger gelesen hat, denn sonst fehlt die direkte Durchsicht. Es wird zwar auf die vorangegangenen Bücher eingegangen, aber die Zusammenhänge fehlen.

Diesmal ist Vlad Draculea nicht mehr der Teufelsfürst, denn er ist der Gefangene. In seinem Wesen ist er zwar immer noch erbarmungslos, aber er muss sich anpassen.

Die Szenen sind diesmal auch nicht mehr so grausam, denn es gibt keinen Krieg, wo Vlad wüten kann. In dieser Trilogie ist dieser letzte Teil der gemäßigtere Teil in Bezug auf blutrünstige Szenen. Obwohl man die ja von Vlad, den Pfähler erwartet. Also ist der Leser auch darauf vorbereitet.

Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich aber miteinander verbinden. Die Protagonisten sind gut beschrieben, denn sie sind authentisch. Vlad ist kein Lamm, aber dennoch muss er sich selbst zähmen, um nicht selbst unterzugehen. Auch der Hass, wenn man selbst Gewalt zu spüren bekommen hat. Überzeugend!

Die Geschichte ist in Kapiteln unterteilt, die jeweils mit Überschrift versehen ist. Das Geschehen lässt sich flüssig lesen, ebenso passt das Cover hervorragend zu Vlad Draculea.

Am Ende gibt es ein Nachwort und die Bibliografie.

Allerdings muss ich zugeben, dass mir die beiden blutrünstigen Teile besser gefallen haben. Da gegenüber ist dieser Teil harmlos, aber für das Ende dieser Trilogie passend.

Ein guter historischer Roman, den man seine Recherche anmerkt und aus der Schrift Bilder im Kopf werden lässt.

Fazit:

Nicht vergleichbar mit den beiden ersten Teilen, denn diese Geschichte ist im Verhältnis dazu recht harmlos. Aber trotzdem ist der Abschluss gut geschrieben, interessant und abwechslungsreich.

4 Sterne

 

Verlag: Bookspot Verlag GmbH

Edition Aglaia
ISBN 978-3-95669-065-5
320 Seiten,
gebunden mit Lesezeichen
16,95 Euro

 

http://blog.bookspot.de/bookshelf/das-ende-des-teufelsfuersten/

 

Autorin: Silvia Stolzenburg wurde 1974 geboren und studierte Germanistik und Anglistik an der Universität in Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie über zeitgenössische Bestseller und fasst in dieser Zeit auch den Entschluss, selbst Roman zu schreiben. So befasst sie sich mit der Geschichte der Stadt Ulm und begann mit einer Trilogie, deren erster Teil Die Launen des Teufels 2010 bei Bookspot erschien. Der zweite Teil Das Erbe der Gräfin erschien 2011. Die Trilogie erzählt die fiktiven Schicksale der Menschen um den Ulmer Münster. Silvia Stolzenburg arbeitet derzeit als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.

Die Insel der besonderen Kinder

die-insel-der-besonderen-kinder 

Klappentext:

Ransom Riggs‘ Bestseller „Die Insel der besonderen Kinder“ in der Filmausgabe zur Verfilmung von Tim Burton
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.
Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

 

Zusammenfassung:

Jacob hörte nichts lieber als die Geschichten von seinem Großvater. Seine Fantasie hatte keine Grenzen, er konnte sich die Monster vorstellen. Sein Großvater ist in einem Waisenhaus auf einer kleinen Insel aufgewachsen. Seine Familie kam im Zweiten Weltkrieg ums Leben. Als sein Großvater ihm Bilder der Kinder aus dem Waisenhaus zeigte, glaubte er nur an einer Fotomanipulation. Alles ausgedacht! Jacob liebte seinen Großvater. Als er ums Leben kam, kannte sein Schmerz keine Grenzen. Nicht seine Eltern oder sein bester Freund konnte ihm aus dem tiefen Loch befreien. Dann kam Jacob auf die Idee, auf die Insel seines Großvaters zu fahren. Er wollte das Waisenhaus kennenlernen. Sein Arzt, Dr. Golan, fand diese Idee gut. Also reiste Jacob mit seinem Vater auf die Insel vor der walisischen Küste. Leider musste er feststellen, dass das Waisenhaus einem Bombenangriff der Deutschen zum Opfer gefallen war. Das Haus war baufällig und nicht mehr bewohnt. Jacob war enttäuscht, denn er konnte Miss Peregrine nicht finden, welche an seinen Großvater geschrieben hatte. Seine Erwartungen wurden nicht erfüllt, bis auf den Tag, als er in eine Zeitschleife geriet. Jacob hatte nicht an die Märchen seines Großvaters geglaubt, bis er selbst mit der Wahrheit konfrontiert wurde.

                      Es gibt sie doch – Monster! Mehr wird aber nicht verraten!

 

Meine Meinung:

Das Cover zeigt die unerklärlichen Protagonisten, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Geheimnisvoll und mystisch sind die zentralen Gestalten, ebenso das Umfeld. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man muss sich einfach auf die Geschichte einlassen. Vergangenheit und Gegenwart spielen eine große Rolle, die sich immer wieder zusammenfinden. Es sind gute ausgearbeitete Charaktere, die die Protagonisten glaubwürdig erscheinen lassen. Es gibt eine große Szenerie, die bis zum Schluss ihre Spannung hält. So mystisch und geheimnisvoll die Geschichte ist, ist sie gleichzeitig durchdacht.

Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt und lässt sich flüssig lesen. Der Titel passt hervorragend. Das Buch ist unterlegt mit Bildern und Briefen. Die ungewöhnlichen Fotos sind sogar echt.

So faszinierend das Cover aussieht, eignet sich die Geschichte nicht für jüngere Kinder, denn es gibt einige Gruselmomente. Aber als Erwachsener kann man diesen Roman ebenso lesen, wie Jugendliche.

Der Autor war sehr kreativ mit dieser Geschichte. Magie – ist, wenn man Bilder im Kopf hat.

 

Die Geschichte ist auch verfilmt worden und kommt ab 6.10.16 ins Kino. Bin ganz gespannt darauf und werde euch berichten, ob der Film genauso gut ist, wie das Buch.

 

Fazit:

Fantasievolles und ausdrucksstarkes Cover, das zum Lesen einlädt. Rätselhafte Protagonisten und eine mystische Umgebung ergeben eine fantasievolle und ausdrucksstarke Geschichte.

Hat mir sehr gut gefallen, deswegen gebe ich gern 5 Sterne.

 

5 Sterne

 

Verlag: Droemer-Knaur Verlag

Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2016, 416 S.
ISBN: 978-3-426-52026-0

(€12,99)

Auch als E-Book erhältlich

Ab 12 Jahre

http://www.droemer-knaur.de/buch/9048487/die-insel-der-besonderen-kinder

 

 

Autor: Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion.
Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf.

Übersetzung: Silvia Kinkel

 

Ihr könnt ja gern ein Blick in den Trailer werfen:

https://www.youtube.com/watch?v=CvoeZG50hpw

 

Mission Munroe – Die Touristin

Mission MundroeKlappentext:
Ich spüre deine Angst. Ich weiss, wenn du Lügst. Ich kenne deine Schwächen, und ich werde sie nutzen. Ich bin ein Chamäleon, und ein Jäger…

Meine Meinung:
Vanessa Munroe ist nicht nur zäh, sondern auch intelligent. Sie spricht mehrere Sprachen fliesend und sie kann innerhalb kürzester Zeit eine neue Sprache erlernen. Ihre guten Verbindungen und ihre Überlebungstaktik haben sie schon aus mancher brenzliger Situation gerettet. Vanessa verschafft für ihre Kunden jede gewünschte Information, natürlich gegen gute Bezahlung. Und doch kann sie ihre schlimmsten Feinde – ihre Erinnerungen – nicht vertreiben. Zum ersten Mal erhält Vanessa einen brisanten Auftrag, denn sie soll die verschwundene Tochter eines Öl-Milliardärs in Afrika finden. Ausgerechnet Afrika, wo die Dämonen ihrer Erinnerungen wohnen. Aber die Summe lockt und Vanessa nimmt den Auftrag an. Aber diesmal darf sie nicht allein arbeiten und ein Söldner wird ihr zur Verfügung gestellt. Beide fliegen nach Afrika, aber nur der Söldner kehrt zurück. Im Gepäck hat er ihre Sterbeurkunde. Aber er glaubt nicht an den Tod von ihr und er ist keineswegs erstaunt, als sie später Kontakt mit Burbank aufnimmt. Dieser zieht den Auftrag zurück, denn der Söldner hatte auch die Sterbeurkunde von seiner Tochter Emily dabei. Bradford kann ihn überreden, denn er will sie da rausholen. Er fliegt zurück nach Afrika. Macht, Gier, Korruption, Erpressung, Mord – mit diesen Faktoren müssen sie sich auseinandersetzten. Beide wissen jedoch nicht, dass die Mission sabotiert wird. Eines steht fest, Emily lebt und sie setzen alles daran, sie nach Hause zu holen. Ein unmögliches Unterfangen, denn Vanessa muss erst mit ihrer Vergangenheit abschließen. Unzählige Tote pflastern den Weg, bis ihr endlich gewahr wird, wo das Leck ist.

Ein kurze Beurteilung des Buches, denn es passiert wirklich sehr viel. Aber es macht keinen Spaß zu lesen, wenn man die ganze Geschichte schon kennt. Und hiermit kennt ihr noch nicht einmal die Hälfte. Ich kann euch nur eines verraten: Ein sehr spannendes Buch! Eigentlich die richtige Mischung für einen Aktionsfilm. Ich kann nur bestätigen – einer der besten Thriller des Jahres!

Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3-442-47823-1
Taschenbuch – 446 Seiten

5 Sterne

Autor: Taylor Stevens

http://www.randomhouse.de/goldmann/

Das Flammenzeichen

Klappentext:
Der Kampf um das Überleben der Menschheit hat begonnen!
Drei Morde, jeder auf einem anderen Kontinent, erregen die Aufmerksamkeit von Painter Crowe von der SIGMA Force. Er findet heraus, dass der undurchsichtige Wirtschaftsmagnat Ivar Karlsen darin verwickelt ist. Doch Karlsen ist lediglich ein Strohmann, mit dessen Hilfe eine verbrecherische Söldnerorganisation namens »Die Gilde« sich die Macht sichern will, jeder Regierung der Erde ihren Willen aufzuzwingen. Nur Painter Crowe und die SIGMA Force wissen, welchen schrecklichen Plan die mysteriöse Gilde verfolgt. Aber um ihn zu vereiteln, müssen sie den brutalen Angriff der Söldner überleben …

Meine Meinung:
Eine Viertelstunde später glich der Leichnam des Jungen einem ausgeweiteten Schwein. Der Arzt hatte die Haut von der Leistengegend bis zum Schlund aufgespreizt und am Holztisch festgenagelt. Die Eingeweide ruhten fest gepackt in der blutigen Körperhöhle, aufgebläht und rosig. Die bräunlich-gelbe Leber war unter den Rippen stark angeschwollen, viel zu groß für ein Kind, das nur noch Haut und Knochen war.“
Die Ursache dafür sollte viele Jahre später noch andere Menschen beschäftigen.

In Rom wurde der Pater Marco Giovanni ermordet und sein ehemaliger Lehrer Monsignore Verona schwer verletzt. Seine Nichte Rachel machte eine unglaubliche Entdeckung und holte sich Hilfe von Gray, einem Agent der Sigma. Zur gleichen Zeit wurde ein Dorf in Westafrika zerstört und der Sohn von Senator Gorman getötet. Ein Brandzeichen auf dessen Stirn erregt die Aufmerksamkeit von der Sigma-Force. In New Jersey wird ein Wissenschaftler getötet, der Computerdateien von Jason Gorman aus Westafrika erhielt. Überall ist das Zeichen einer Spirale erkennbar. Das Unternehmen Viatus International in Oslo hat eine Forschungsabteilung, die sich mit Getreide-Biogenetik beschäftigt. Ihr Versuchsfeld wurde bei dem Überfall in Westafrika vernichtet. Senator Gorman flog zu einer Konferenz nach Oslo, an der auch der Eigentümer der Firma Viatus, Ivar Karlsen, teilnimmt. Painter von der Sigma-Force begleitete ihn. Alle waren nicht darauf gefasst, welche Enthüllungen auf sie warteten und welcher Lebensgefahr sie sich aussetzten.

Bei diesem Buch schläft keiner ein! Langeweile gibt es nicht, denn es gibt verschiedene Gegebenheiten, die sich im Laufe der Geschichte verbinden. Spannend und actionreich. Es macht nichts aus, wenn man noch keinen Roman aus der SIGMA-Reihe gelesen hat, man findet sich gut zurecht. Es war mein erster Thriller aus dieser Reihe und das Buch ist am Ende abgeschlossen. Bei der Geschichte fließt viel Blut, es gibt etliche Tote, die Handlungsorte sind verschieden, die Charaktere der Protagonisten sind einfach und überschaubar. Die Geschichte ist eine Mischung aus Abenteuer, Wissenschaft und Thriller – ein Kampf zwischen Gut und Böse. Die Geschichte beginnt im elften Jahrhundert und der Dreh- und Angelpunkt bezieht sich auf das Buch „Doomsday Book“ – das Buch des Jüngsten Gerichts. Es gibt vier Teile in diesem Buch und jedes Kapitel ist mit Ort und Datum versehen. Trotz der verschiedenen Handlungsstränge lässt sich die Geschichte flüssig lesen. Ich kann jetzt keinen Vergleich zu den anderen Büchern aus dieser Reihe ziehen, weil es mein erstes Buch ist. Mir hat es gefallen und deswegen gibt es auch fünf Sterne von mir.

5 Sterne

Verlag: Blanvalet Verlag München
ISBN: 978-3-442-37473-1
Taschenbuch, 544 Seiten

Übersetzung: Norbert Stöbe

Autor: James Rollins wurde 1968 in Chicago geboren. Er ist promovierter Veterinärmediziner und betreibt eine Tierarztpraxis in Sacramento, Kalifornien. Dort geht der Bestsellerautor, der mit seinen actionreichen Romanen immer wieder zahllose Leser begeistert, neben dem Schreiben auch seinen beiden anderen Leidenschaften nach: Höhlenforschung und Tauchen.
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Flammenzeichen-SIGMA-Force-Roman/James-Rollins/e331225.rhd

Das Flammenzeichen