Hölle auf Erden

Hölle auf Erden        Intrigen und Spielchen

 

Klappentext:

Charlotte Matheson ist vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch plötzlich taucht eine Frau mit einem Netz von Schnittnarben im Gesicht auf, die ihr verblüffend ähnlich sieht und behauptet, sie sei Charlie, auferstanden von den Toten. Detective Mark Nelson soll den rätselhaften Fall untersuchen und erfährt von der völlig verstörten Frau schreckliche Dinge aus ihrem Leben nach dem Tod.
Jedes Jahr, pünktlich zum Geburtstag seines Sohnes, bekommt Detective David Groves von einem Unbekannten eine Karte. Obwohl sein Sohn schon lange tot ist. Der Mörder wurde nie gefasst. Doch diesmal gibt es keine Glückwünschkarte, sondern eine seltsame Nachricht: Ich weiß, wer es getan hat.
Ihre Nachforschungen werden für beide Ermittler zu einer Reise in die Finsternis, an einen Ort der Schrecken und skrupelloser Willkür. Wollen sie bis zur Wahrheit vordringen, müssen sie zuerst durch die Hölle gehen und sich ihren tiefsten Ängsten stellen …

 

„Vorsicht Spoiler!“ – Kurzfassung!

Der Fund einer Kinderleiche geht Groves an die Nieren, denn diesmal ist er selbst betroffen. Seit Jahren sucht der Polizist seinen vermissten Sohn. Jedes Jahr erhält er zudem Post, diesmal mit dem Hinweis – ich weiß, wer es war!

„Ein paar Haarsträhnen waren auf schmerzhaft vertraute Weise noch zurückgekämmt, jetzt aber schmutzig und spröde wie die Wurzeln im Erdreich drum herum. Der kleine Kopf war gräulich und gesprungen wie eine rußgeschwärzte alte Glühbirne. Eine Art Ruhe lag über allem, gewiss, aber eigentlich war es Leere.“

Bei einem Badeunfall verliert Mark seine Freundin. Inzwischen sind viele Jahre vergangen. Er ist glücklich mit seiner neuen Freundin. Seit seiner Verlobung ist er aufgewühlt und angespannt. Mark arbeitet bei der Polizei und hat Verhaltenspsychologie studiert. Der neuste Fall bereitet ihm Kopfzerbrechen, denn Tote erwachen zum Leben. Eine Frau wird gefunden, die eigentlich bei einem Unfall ums Leben kam. Ihr Gesicht ist mit Wunden überzogen.

Neue Verbrechen bringen alte Fälle an die Oberfläche. Gibt es einen Killer oder mehrere? Die Umstände sind schwierig und alle Möglichkeiten werden ausgeschöpft.

Mehr verrate ich nicht!

 

Meine Meinung:

Ein spannender Thriller, der zwei Hauptstränge vorweist, die sich immer mehr untereinander verbinden. Die Geschichte steckt voller Dramatik und ist fesselnd bis zum Schluss.

Es gibt sechs Teile, die in Abschnitten unterteilt sind und von der jeweiligen genannten Person erzählt wird. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und Spannung ist von Anfang bis Ende vorhanden.

Die Protagonisten sind authentisch, ebenfalls hat man eine greifbare Vorstellung der Situation und Umstände. Präzise sind auch die Belastungen und Angstzustände.

Der Titel und das Cover passen perfekt zur Geschichte. Beklemmend und bedrohlich, wie das Geschehen.

Der Täter treibt Intrigen und Spielchen mit den Opfern. Er bereinigt ihre Sünden.

 

Fazit:

Das Geschehen ist anschaulich, aber ebenso verwirrend. Der Leser bekommt erst zum Schluss ein Resümee. Der Thriller ist fesselnd und ereignisreich. Bei mir kam jedenfalls keine Langeweile auf.

Mir hat die Geschichte gefallen und deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir.

 

5 Sterne

 

Link: https://www.droemer-knaur.de/buch/9255113/hoelle-auf-erden

 

Verlag: Droemer-Knaur
ISBN: 978-3-426-30557-7

Klappenbroschur, Droemer TB

02.05.2017, 432 Seiten

€ 14,99 (D)

 

Autor: Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Mit „Der 50/50-Killer“ gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor. Für seine bisher acht Romane erhielt er 2012 den angesehenen „Dagger in the Library“ der britischen Crime Writers‘ Association.

 

Übersetzung: Ulrike Clewing

 

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