Archiv | Mai 2017

Die Dame mit dem blauen Koffer

Die Dame mit dem blauen Koffer

Klappentext:

Die quirlige und lebenshungrige Justine arbeitet als Altenpflegerin in einem Seniorenheim. Besonders rührend kümmert sie sich dabei um die 90jährige Hélène, die sich die meiste Zeit mit einem blauen Koffer am Strand, irgendwo im Süden Frankreichs, wähnt. Dort glaubt sie, von ihrem geliebten Mann Lucien erwartet zu werden.
Peu à peu erzählt sie der 21jährigen Justine die bewegende Geschichte ihrer großen Liebe, die während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Verzweiflung und Verrat überdauern musste. Dadurch inspiriert begibt sich Justine schließlich selbst auf Spurensuche und kommt dem tragischen Geheimnis hinter dem Autounfall und Tod ihrer Eltern auf die Spur.

 

„Vorsicht Spoiler!“ – Kurzfassung!

Justine arbeitet in einem Pflegeheim. Ein besonderes Augenmerk hat sie auf Hélène. Die alte Dame ist mit ihren Gedanken immer am Strand, denn dort hofft sie, ihren Mann Lucien wiederzusehen. Justine liebt die Geschichten der alten Menschen, ganz besonders die von Hélène. Während sie die Geschichte aufschreibt, muss sie sich selbst der Vergangenheit stellen, denn ihre Familie hat persönlich ein großes Geheimnis und es wird ihr nicht gefallen.

Justine lebt mit ihrem Cousin bei ihren Großeltern, denn ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Währenddessen gibt sich ein junger Mann viel Mühe, um ihr zu gefallen, aber Justine will keine feste Bindung. Sie merkt sich nicht einmal den Namen der Männer, mit denen sie das Bett teilt.

Als sie jedoch Hélène verstirbt, ändert sich für Justine alles.

 

Meine Meinung:

Als ich das Buch angefangen habe mit lesen, war ich nicht so begeistert. Aber je mehr man von der Geschichte liest, desto mehr nimmt sie den Leser gefangen.

Die Protagonistin passt perfekt. Sie hat viel Verständnis, ist verletzlich und burschikos. Sie möchte helfen, aber will im Hintergrund bleiben. Für die Liebe hat sie keine Affinität, ebenso keinen beruflichen Ehrgeiz.

Genauso ist Hélène in ihrer Rolle überzeugend. Es ist schon traurig, wenn man diese Erinnerungen liest. Aber Justine nimmt die Tragik, denn sie ist amüsant in ihrem Wesen. Kurz gesagt – eine tragende Figur mitten aus dem Leben.

Es sind unterschiedliche Hauptstränge, die sich aber verflechten. Es werden Gemeinsamkeiten hergestellt, obwohl es verschiedene Geschichten sind. Die Geschichte selbst wird von Justine erzählt, die Darstellung von Hélène ist in Kursivschrift parat.

Das Cover passt zur Geschichte, die sich flüssig lesen lässt.

Wer gern Familiengeheimnisse liest, dem wird die Geschichte auf jeden Fall gefallen. Es spielt der Zweite Weltkrieg ebenso eine Rolle, wie die Bewohner eines Seniorenheimes oder auch die Sünden der eigenen Familie.

 

 Fazit:

Kurz gefasste Erzählweise, reale Darstellung der Gegebenheit und des Lebensbereiches, glaubwürdige Protagonisten und überzeugende Dialoge machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen.

Ich muss zugeben, die Geschichte hat mir gefallen, denn sie nimmt immer mehr Fahrt auf.

 

4 Sterne


Link: https://www.droemer-knaur.de/buch/9254269/die-dame-mit-dem-blauen-koffer

 

Verlag: Droemer-Knaur
ISBN: 978-3-426-65405-7

Hardcover, 352 Seiten

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag

€ 18,00 (D)

 

Autorin: Valérie Perrin ist Fotografin und Drehbuchautorin. Sie lebt und arbeitet mit Regisseur Claude Lelouch. „Die Dame mit dem blauen Koffer“ ist ihr erster Roman. Die Geschichte ihrer eigenen Großeltern diente in mancherlei Hinsicht als Inspiration für diesen Roman.

 

Übersetzung: Elsbeth Ranke

 

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Marco Polo – Reiseführer Nordseeküste

Marco Polo - Nordseeküste

Klappentext:

Nordseeküste/Schleswig-Holstein Marco Polo Reiseführer

Marco Polo Reiseführer

Erleben Sie die Nordseeküste Schleswig-Holstein mit all ihren Facetten! Der kompakte und unkomplizierte MARCO POLO Reiseführer bringt Sie mitten rein ins Geschehen: mit brandaktuellen Informationen, Erlebnistouren und tollen Insider-Tipps. Begleitend zum Buch: Touren-App und Update-Service.

 

Meine Meinung:

Vielleicht werdet ihr ja sagen – für die Nordseeküste brauche ich keinen Reiseführer, aber er hat auf jeden Fall seine Vorteile.

Es gibt nicht nur jede Menge Tipps, sondern auch eine Tourenapp. Dazu Kartenmaterial und für die App ein Update-Service.

An der Nordseeküste – nee, schunkeln möchte ich jetzt nicht, jedoch möchte ich euch die Orte in diesem Reiseführer vorstellen.

– Bredstedt, Dagebüll, Niebüll

– Husum, Nordstrand, Schobüll

– Friedrichstadt, Garding, Sankt Peter-Ording, Tönning

– Brunsbüttel, Büsum, Friedrichskoog, Heide, Meldorf

 

Das Wichtigste ist der Strand oder Essen und Trinken? Keine Sorge, in diesem Reiseführer gibt es ebenso Empfehlungen für Sport, Wellness, Events, Kultur und wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Ich muss zugeben, dass ich positiv beeindruckt war, als ich den Reiseführer aufgeschlagen habe. Imponiert haben mich die Insider-Tipps, aber ebenso die Empfehlungen zum Sparen. Toll finde ich auch die Anregungen für „Schietwetter.“

Und wer hat schon die Erfahrung gemacht, dass es Grachten nicht nur in Amsterdam gibt – nur jemand der sich auskennt! Der Autor hat jedenfalls einen sehr guten Einblick an die Nordseeküste nach Schleswig-Holstein gegeben. Alles ist unterlegt mit schönen bunten Fotos. Ebenso werden in den Orten Sehenswürdigkeiten, Umgebung, Einkaufen, Essen und Trinken, Übernachtung annonciert. Öffnungszeiten und Anschriften sind ebenso vorhanden, wie der Hinweis der Homepage. Gleichzeitig gibt es praktische Hinweise, wie Gezeiten, Fähren, Camping usw.

Alles ist sehr übersichtlich, sodass man eine gute Orientierung hat. Außerdem hat der Reiseführer auch die richtige Größe – er passt in jede Handtasche!

Mir hat der Reiseführer jedenfalls Lust auf die Region gemacht und deswegen fahre ich da auch hin. Den Reiseführer nehme ich mit, denn die Tipps möchte ich ausprobieren.

 

Inhalt:

  • Die wichtigsten MARCO POLO Highlights
  • Die besten MARCO POLO Insider-Tipps
  • Best of…
  • Auftakt
  • Im Trend
  • Fakten, Menschen & News
  • Essen & Trinken
  • Einkaufen
  • Der Norden
  • Husum und Husumer Bucht
  • Eiderstedt
  • Dithmarschen
  • Vor dem Deich
  • Erlebnistouren
  • Sport & Wellness
  • Mit Kindern unterwegs
  • Events, Feste & mehr
  • Links, Blogs, Apps & Co.
  • Praktische Hinweise
  • Reiseatlas
  • Register & Impressum
  • Bloß nicht!

 

Fazit:

Viele Informationen und praktische Hinweise geben einen guten Einblick in die Region. Highlights sind nicht nur die Bilder, sondern die Insider-Tipps. Gute Nutzung auch durch eine App oder Faltkarte.

Ohne Umstände, deswegen kurz und kompakt! Sehr informativ, deswegen vergebe ich auch 5 Sterne!

 

5 Sterne

 

ISBN:        9783829728515

Verlag:       Marco Polo

Veröffentlicht:             01/2016

Seitenzahl:                   136

Maße (B*L):                11 cm x 19 cm

12,99 € (D)

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

http://shop.marcopolo.de/marco-polo/reisefuehrer/nordseekueste-schleswig-holstein-marco-polo-reisefuehrer-europa_pid_728_60057.html

 

Autor: Arnd M. Schuppius
Der gebürtige Hamburger lebt im Städtchen Burg am Nord-Ostsee-Kanal, wo er sein Geld als freiberuflicher Autor – u. a. auch für die MARCO POLO Bände „Sylt“ und „Föhr/Amrum“ – und als Lektor verdient. In seiner Freizeit ist er gern im Marschland der Westküste – quasi direkt vor seiner Haustür – unterwegs und engagiert sich für den Schutz des Weltnaturerbes Wattenmeer.

 

Link: www.mairdumont.com

 

 

Labyrinth – Elixier des Todes

 

Labyrinth - Elixier des Todes

Klappentext:

Ein Toter aus der Vergangenheit

Vor seinem Haus in New York findet Special Agent Aloysius Pendergast einen seiner unversöhnlichsten Feinde tot auf. Pendergast hat keine Ahnung, wer ihm die Leiche vor die Tür gelegt haben könnte – und warum. Aber es gibt ein rätselhaftes Indiz: einen Türkis, der bei der Obduktion im Magen des Opfers gefunden wird. Der Edelstein führt Pendergast zu einer verlassenen Mine am Ufer eines Salzsees in Südkalifornien – und tief in die eigene Familiengeschichte.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Als Pendergast die Türe öffnete, hatte er keine Vorstellung davon, was ihn erwartete. Schnell konnte er feststellen, dass der Mann tot war, aber schlimmer noch – er kannte das Opfer. Bei der Obduktion wurde ein Edelstein gefunden und Pendergast konnte die Verbindung zu einer Mine herstellen. Was er nicht wusste – er wurde dort schon erwartet. Trotz aller Vorsicht steckte er in der Falle – die Rache konnte ihren Lauf nehmen.

Inzwischen, versucht Lieutenant D’Agosta einen neuen Mordfall im Museum aufzuklären. Er bittet dabei Margo Green um Hilfe, eine Anthropologin, die er von der Zeit der Museumsmorde kennt. Allerdings nicht ahnend, dass das Skelett mit der Vergeltung an Pendergast in Verbindung steht.

Dessen Tage sind gezählt, denn gegen das Elixier gibt es kein Gegenmittel. Bis Constance ein Tagebuch in den Händen hält, dessen Zeilen eine Heilung bringen könnte, aber die Zeit wird knapp.

„Wieder war das Ergebnis höchst befriedigend. Diese Dusche war nicht so genau gezielt wie die erste, sodass die Säure auf den Kopf des Mannes und eine Schulter und auch die umgebende Vegetation pladderte. Trotzdem zeigte sie sofortige Wirkung. Es schien, als ob der Kopf des Mannes mit ihm verschmolz und dabei ein wolkiges, fettiges Gas ausstieß. Mit einem Aufschrei animalischen Schreckens sank Glatze auf die Knie, seine Hände packten den Schädel, noch während sich dieser auflöste, panische Finger stießen durch sich verflüssigende Knochen und Gehirnmasse, ehe er umkippte und in die gleichen, sonderbaren Zuckungen verfiel wie Tattoo.“

Mehr verrate ich nicht!

 

 

Meine Meinung:

Ich gebe es zu – Agent Pendergast ist meine Lieblingsserie, denn die Geschichten sind bisher alle spannend.

Auch diesmal ist die Dramatik bis zum Schluss vorhanden. Durch verschiedene Begebenheiten, Intrigen und Komplikationen werden die Protagonisten mehr als gefordert. Sie überzeugen in ihrer Darstellung, ebenso Details der Gegebenheit oder der Wissenschaft. Ebenso sind Protagonisten aus vorherigen Geschichten zugegen.

Der Aspekt von Liebe und deren Einfluss auf einen Menschen ist in dieser Geschichte ebenso eingebunden, wie die Rache, weil man einen geliebten Menschen verloren hat.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und man verliert auch nicht den Faden, wenn sich die Hergänge ändern. Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt, das Cover und der Titel lassen Bedrohliches erahnen.

Wer diese Reihe kennt, weiß genau, dass die Geschichte eine bunte Mischung aus Krimi, Thriller, Abenteuer und Fantasie ist. Es wird jedes Genre bedient.

 

Fazit:

Eine hypothetische Geschichte, effektive Dramatik und überzeugende Protagonisten machen aus diesem Thriller ein echtes Lesevergnügen.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, deswegen bekommt es 5 Sterne von mir.

 

5 Sterne

 

Verlag: Droemer Verlag

Taschenbuch, Knaur TB
01.02.2017, 528 S.
ISBN: 978-3-426-51495-5

€ 9,99 (D)

https://www.droemer-knaur.de/buch/7907012/labyrinth-elixier-des-todes

 

Autoren:

Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das »American Museum of Natural History« in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers »Relic«, Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher (»Das Patent«, »Eden«). Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey.

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim »American Museum of Natural History« in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, »Relic«, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher (»Der Codex«, »Der Canyon«, »Credo«, »Der Krater«) und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA.

 

Übersetzung: Michael Benthack

Das Seehaus

Das Seehaus

Klappentext:

Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden.

Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Und sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Ausgerechnet bei der schönsten Party des Jahres geschehen die schlimmsten Dinge auf einmal. Das Haus am See befindet sich in Cornwall. Dort findet im Jahre 1933 ein Mittsommernachtsfest statt. Ein perfekter Sommertag, die Bewohner und Gäste feiern bei Musik und Tanz. Jedoch erleben dabei die Bewohner ihre eigene Hölle. Die erste Liebe wird zu einer Enttäuschung, jahrelanges Hassgefühl und Verbitterung erreichen ihren Höhepunkt und ein Mord geschieht, dazu verschwindet ein kleiner Junge spurlos.

Siebzig Jahre später gibt es durch die Polizistin Sadie einen bizarren Blick in die Vergangenheit. Diese verbringt ihren Urlaub in Cornwall und entdeckt beim Joggen das verlassene Haus am See. Die Geschichte gibt ihr keine Ruhe und Sadie will unbedingt dieses Rätsel lösen, denn der Junge wurde nie gefunden.

Obwohl Sadie selbst genug Schwierigkeiten um die Ohren hat, stürzt sie sich mit Tatendrang in die Aufklärung des Verbrechens. Jedoch hat keiner mit den Ergebnissen gerechnet.

 Ich habe den Inhalt angedeutet, aber nicht viel verraten. Es sind über 600 Seiten – aber keine Angst, ihr werdet es nicht bereuen.

 

Meine Meinung:

Zwei Handlungsstränge und abweichende Zeitmaße geben dieser Geschichte eine besondere Note. Beide Aktionen fließen ineinander.

Eine Familie wird durch den Verlauf bestimmter Handlungen in eine Krise gebracht. Die Aufeinanderfolge der Vorgänge hängt mit den benannten Taten zusammen. Die Vergangenheit wirft bis in die Gegenwart ihre Schatten.

Die Protagonisten sind nicht fehlerlos, deswegen überzeugen sie in ihrer Figur. Gerade Eleanore in ihrer Einsamkeit, weil sie standhaft zu ihrem Mann steht, der seit dem Krieg psychisch belastet ist. Die Forcierung der Handlung ist durch das Erlebnis im Zweiten Weltkrieg herbeigeführt wurden. Aber auch Sadie und Alice – zwei starke selbstbewusste Frauen, die ihr eigenes Schicksal meistern.

Fabelhaft beschrieben ist auch die Kulisse. Geheimnisvoll das verlassene Anwesen, die Szenerie von Cornwall und dessen Atmosphäre.

Der Titel passt perfekt zur Geschichte, ebenso das Cover. Genauso stellt man sich das Anwesen vor.

Die verschiedenen Zeitabstände sind jeweils am Kapitelanfang gekennzeichnet. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und hält die Neugier am Geschehen bis zum Schluss aufrecht. Natürlich gibt es ein paar Ereignisse, mit denen man nicht gerechnet hat.

Am Ende gibt die Autorin einen Eindruck über ihre Begeisterung zu Cornwall. Ebenso ist ein Interview mit der Autorin vorhanden.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen.

 

Fazit:

Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, bravouröse Landschaftsdarstellung und glaubhafte Protagonisten machen dieses Buch zu einem perfekten Lesevergnügen.

 

5 Sterne

 

Verlag: Diana Verlag

Taschenbuch, Klappenbroschur,

624 Seiten, 11,8 x 18,7 cm,

ISBN: 978-3-453-35946-8

€ 9,99 [D]

 

Einen Blick in das buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Seehaus/Kate-Morton/Diana/e515316.rhd

 

Autorin: Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf, studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane „Das geheime Spiel“, „Der verborgene Garten“, „Die fernen Stunden“ und „Die verlorenen Spuren“ verkauften sich in 38 Ländern insgesamt über zehn Millionen Mal. Auch in Deutschland eroberte sie ein Millionenpublikum, alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

 

Übersetzung: Charlotte Breuer, Norbert Möllemann

 

Link: https://www.randomhouse.de/index.rhd

Balkon für Faule – Ganzjährig grün mit winterharten Pflanzen

Balkon für Faule

Klappentext:

Das ganze Jahr ein schöner Balkon

Viele Balkongärtner scheuen einen hohen Pflegeaufwand und wünschen sich eine dauerhafte Bepflanzung mit natürlicher Wirkung, die möglichst über viele Jahre hinweg hält und vom Frühjahr bis zum Winter etwas zu bieten hat. Dieses Buch gibt viele Anregungen für die Planung eines „Ganzjahresbalkons“, für die Auswahl der geeigneten Pflanzen, der Gefäße, der besten Substrate sowie zu Pflanzung, Pflege und Gestaltung.

 

Meine Meinung:

Wie im Klappentext angegeben, zeigt die Autorin in diesem Sachbuch verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung von einer dauerhaften Bepflanzung von Balkon und Terrasse.

 

Es gibt folgenden Inhalt:

– Vorwort

– Die richtige Planung

– Pflanzenauswahl & -kauf

– Den ganzjährigen Balkon pflanzen und pflegen

– Mit Zwerggehölzen gestalten

– Winterharte Balkonpflanzen im Porträt

– Arten- und Sachregister

– Impressum

 

Mit der richtigen Planung fängt alles an – auch dieses Buch. Die Autorin gibt Anhaltspunkte für den Standort, Wasserversorgung, Sonne- und Windschutz, Gewicht. Ebenso gibt sie Orientierungshilfen bei der Pflanzenauswahl, deren Vor- und Nachteile. In Tabellen sind die Pflanzenarten zusammengefasst. Die Anmerkungen erfassen deren Namen, Wuchsform, Standort und Blütezeit.

Ebenso werden verschiedene Pflanzbeispiele vorgestellt. Die Autorin bietet dabei unterschiedliche Alternativen an. Es sind nicht nur Blumen, sondern auch Gehölze oder auch Kräuter dabei.

Alles ist unterlegt mit bunten Fotos, die ansprechend dargestellt sind.

Natürlich gibt es auch Pflegetipps für die Pflanzen.

Balkon für Faule ist zwar ein passender Titel, aber es hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun, um seinen Balkon ganzjährig zu bepflanzen.

Gerade für Menschen, die nicht mehr so rüstig sind, verlohnt sich dieses Konzept. Die Arbeit hat man nur einmal und nicht zu jeder Jahreszeit. Außerdem ist es auch eine kostengünstige Alternative, als immer neue Pflanzen zu kaufen. Und jeder möchte einen begrünten Rückzugsort im Freien.

Das Buch ist abwechslungsreich mit seinen Ideen. Manche Pflanzen würde ich ja nicht gerade für den Balkon wählen, aber jeder hat andere Vorlieben.

Das Cover passt zum Inhalt und gibt einen Einblick.

Das Buch ist zwar nicht preiswert, aber Gartenzeitschriften sind ebenfalls nicht billig. Allerdings ist das Buch kompakt und auch für die nächsten Jahre nicht uninteressant. Außerdem gut geeignet für Hobbygärtner ohne grünen Daumen, da alles erläutert wird.

Wer seinen Balkon ändern möchte, wird auf jeden Fall Anreize dafür finden.

 

Fazit:

Das Sachbuch bietet ein großes Spektrum an ganzjähriger grüner Bepflanzung für Balkon oder Terrasse.

 

4 Sterne

 

Verlag: Bassermann Verlag

€ 12,99 [D]
ISBN: 978-3-8094-3770-3

Gebundenes Buch, Pappband

128 Seiten, 16,2 x 21,5 cm

ca. 110 Farbfotos und 2 Farbillustrationen

durchgehend Farbfotos

 

Einen Einblick in das Buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Buch/Balkon-fuer-Faule/Ursula-Kopp/Bassermann/e517705.rhd

 

Autorin: Ursula Kopp ist seit vielen Jahren im Bereich Natur und Ratgeber Garten sowie für Kindersachbücher als Autorin tätig

 

 Link: https://www.randomhouse.de/index.rhd