30 Sekunden zu spät

30-sekunden-zu-spat

Klappentext:

„Der 10. September 2016. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht.
Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität!
Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht.
Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“

 

Inhalt:

Nepomuk besucht seinen Großvater im Seniorenheim, der Demenz hatte. Seine Verwirrung wechselt sich mit Klarheit ab, trotzdem ist Nepo immer depressiv, wenn er seinen Großvater verlässt. Auf dem Flur begegnet er Liliana, mit der er einen Kaffee trank, bis seine Freundin Miranda auftauchte. Nach einiger Zeit hatte Nepo die Idee, ans Meer zu fahren – nach Büsum. Er überzeugte seine Freundin, mit ihm diese Tour zu unternehmen. Alsbald machten sich die Beiden auf den Weg. In Büsum angekommen, passierten Ereignisse, die keinen guten Verlauf nahmen.

 

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist ein All-Age-Roman, d. h., er ist für verschiedene Altersgruppen geeignet. Die Geschichte hat einen doppelsinnigen Text, der individuell wahrgenommen werden kann. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Es gibt dadurch veränderte Anfangsbedingungen, die im Laufe der Ereignisse eine andere Entwicklung hervorrufen. Die Veränderungen haben Auswirkung auf das Morgen.

Die Texte sind unterteilt in Datum und Uhrzeit. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und das Cover passt auch dazu.

Mir persönlich gefällt die Geschichte nicht so, obwohl sie ein altersübergreifendes Thema hat. Aber jeder hat einen anderen Geschmack.

 

Fazit:

Kleine Abweichungen am Anfang der jeweiligen Geschichte ergeben eine neue Veränderung im Verlauf der Entwicklung. Metapher ansprechend in diesem Thriller dargestellt.

Trotz gutem Thema, doppeldeutigem Text und klarer Ausführung konnte mich das Buch nicht überzeugen.

 

3 Sterne

 

http://blog.bookspot.de/bookshelf/30-sekunden-zu-spaet/

 

All-Age-Roman

Verlag: Bookspot Verlag GmbH

Edition 211
ISBN 978-3-95669-075-4
176 Seiten, Klappenbroschur mit Lesezeichen
12,95 Euro

 

Autorin: Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Deutsch und Kunst auf Lehramt in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Gabriel“, erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit „Der Mephisto-Deal“ und “Mnemophobia” zwei spannende All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman „30 Sekunden zu spät“ wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.

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