Archiv | November 2016

Die Salbenmacherin

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Klappentext:

Falsche Liebe  Als die sechzehnjährige Olivera aus Konstantinopel ihren Vater mit einer List dazu bringt, sie mit einem seiner Handelspartner zu verheiraten, ahnt sie nicht, welche lebensverändernden Folgen dies haben wird. Schon bald nimmt sie Abschied von der Heimat und bricht mit ihrem Gemahl auf zu einer langen Reise ins ferne Tübingen. Dort angekommen stößt sie nicht nur auf das Misstrauen der Einheimischen, auch ihr Liebster scheint sich mehr und mehr zu verändern. Es dauert nicht lange, bis Olivera herausfindet, dass er ein furchtbares Geheimnis hütet. Ihre Entdeckung bringt nicht nur sie in höchste Lebensgefahr …

 

Inhaltsangabe:

Olivera möchte gern heiraten, aber bisher hat Vater ihr noch keinen Gemahl gesucht. Als sie sich in Laurenz verliebt, ergreift sie eine List. Olivera nimmt den Handelspartner ihres Vaters zum Mann. Nach kurzer Zeit muss sie Konstantinopel verlassen und macht sich mit ihrem Mann auf den Weg in seine Heimat. Nach beschwerlicher Reise kommt sie endlich in Tübingen an. Dort muss sie feststellen, dass von der Bevölkerung Misstrauen gegen sie besteht. Aber nicht nur diese Besorgnis macht ihr zu schaffen, allein die Zweifel gegen ihren Mann geben ihr zu denken. Welches Geheimnis hütet er?

Die Arbeit mit dem Bruder ihres Mannes macht ihr Vergnügen und gibt ihr die Genugtuung, etwas Gutes zu tun.

Währenddessen werden immer mehr Leichen gefunden, denen Körperteile fehlen. Die Suche nach den Verdächtigen spitz sich zu. Nicht nur sie gerät in Gefahr und muss um ihr Leben fürchten.

 

Mehr wird nicht verraten!

 

 

Meine Meinung:

Zwei verschiedene Welten treffen aufeinander. Beides so anschaulich beschrieben, dass man denken könnte, die Autorin hat es selbst erlebt. Es steckt viel Arbeit dahinter, wenn man soviel Substanz sich aneignen muss, um solche Beschreibungen abzuliefern. Daumen hoch – kann ich nur sagen!

Die Orte sind ebenso großartig beschrieben, wie die Protagonisten. Glaubhaft in ihrem Charakter, Auftreten und Benehmen. Gerade bei Olivera, diese wechselhaften Gefühle sind überzeugend. Erst diese Verliebtheit, wie sie jeden trifft. Dann kommen die ersten Bedenken und Zweifel, erst später wird ihr klar, dass sie vorschnell gehandelt hat. Sie macht das Beste aus der Situation und wagt etwas.

Oder Laurenz, dem zwar sein schlechtes Gewissen zu schaffen macht, aber seine Gier nach Reichtum größer ist.

Schon früher waren Menschen aus einem anderen Land nicht willkommen und wurden minderwertig angesehen. Das hat sich im Laufe der Jahrhunderte nicht geändert, Vorurteile bestehen immer noch.

Etwas enttäuscht war ich – als das Buch endete. Hätte gern den weiteren Lebensweg von Olivera verfolgt, denn immer wenn es spannend ist, muss man aufhören. Es geht aber weiter, es gibt Teil 2.

Keine Angst, das ist nicht nur eine Liebesgeschichte, denn Gewalt, Blut und Gefahr gibt es genügend. Es geht um Mord und die Gier nach Reichtum.

 

Dann kniete er sich neben ihn, setzte das Messer an und begann sein grausiges Werk. Keine zehn Minuten später stopfte er das letzte Teil in seinen Beutel – der noch blutig war von seinem letzten Ausflug  – und zurrte ihn zu.“

 

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und hält die Spannung bis zum Schluss. Das Cover, ebenso der Titel passt hervorragend zur Historik. Die Kapitel sind untergliedert mit dem Ort und Jahr, sodass man auch keinen Faden verlieren kann.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, denn sie ist abwechslungsreich und fesselnd.

 

Fazit:

Ein sehr gut recherchierter historischer Roman, der Fakten beinhaltet und zu einer spannenden Geschichte verarbeitet wurde.

Kann ich jederzeit empfehlen und deswegen vergebe ich gern 5 Sterne.

 

5 Sterne

 

 

Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH

Historischer Roman

505 S. / 12 x 20 cm / Gebunden
ISBN 978-3-8392-1731-3

14,99 €

 

http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1235-die-salbenmacherin.html

 

Autorin: Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Seit Anfang 2016 widmet sie sich ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.

 

Teil 2 gibt es auch schon:

 

http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/1435-die-salbenmacherin-und-der-bettelknabe.html

Noch 24 x schlafen – Die schönsten Adventsgeschichten

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Klappentext:

Damit die Wartezeit nicht so lang wird: 24 zauberhafte Vorlesegeschichten für Kinder für die Adventszeit.

 

Meine Meinung:

Der Inhalt des Buches verbindet sich mit Gedanken um die schönste Zeit des Jahres – Weihnachten!

Die Weihnachtspause, der Christkindlmarkt, Geschenke, Weihnachtsbaum und das Christkind spielen ebenso eine Rolle wie die Weihnachtskrippe.

Es sind 24 kleine Geschichten oder Gedichte vorhanden, die die Wartezeit auf den Heiligabend verkürzen sollen.

Sie eignen sich als Gutenachtgeschichte, oder zwischendurch. Die Schrift ist nicht so klein, sodass auch Grundschulkinder, die Geschichten selbstständig lesen können.

Die Illustrationen sind bunt und sehr schön. Ebenso finde ich das Cover sehr ansprechend, denn die Bilder passen hervorragend zur Weihnachtszeit.

Mein Favorit ist eine Geschichte aus Russland – die Weihnachtsglocke.

Es wäre toll gewesen, wenn der Verlag ein kleines Glöckchen als Lesezeichen an einem Band befestigt hätte.

Morgens ein Türchen im Kalender aufgemacht – abends eine Geschichte vorgelesen, so vergeht die Zeit doch im Handumdrehen.

 

Fazit:

Ein guter Einfall für die Adventszeit um nicht nur die Zeit zu verkürzen, sondern etwas weihnachtliches Gefühl in die Herzen der Kinder zu bringen.

 

4 Sterne

 

Verlag: arsEditition Verlag GmbH

80 Seiten
Hardcover
26,6 cm x 20,1 cm

9,99 € [D]

ISBN: 978-3-8458-1510-7

Ab 5 Jahre

http://www.arsedition.de/titel-1-1/noch_24_mal_schlafen-131510/

 

Autoren: verschiedene Autoren wie z.B. Sandra Grimm, Christian Morgenstern, Ursel Scheffler, usw.

 

Illustrationen: Anna Karina Birkenstock, geboren 1975, widmete sich nach dem Abitur zunächst der Fotografie, dann ihrem Studium an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seit 2003 arbeitet sie als freie Künstlerin, Autorin und Illustratorin in der Nähe von Köln. Für den Kinderbuchverlag arsEdition hat sie bereits viele erfolgreiche Pappbilderbuchreihen für Kleinkinder geschaffen. Mit ehrenamtlichem Engagement, Lesungen und Workshops setzt sich Frau Birkenstock dafür ein, dass jedes Kind Zugang zur vielfältigen Welt der Bilder und Bücher erhält.

Die Weihnachtsgeschichte

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Klappentext:

Die Weihnachtsgeschichte

 

Meine Meinung:

Bei der Seitenanzahl gibt es keine Zusammenfassung, außerdem kennt jeder die Weihnachtsgeschichte.

Das Pappbilderbuch ist für sehr kleine Kinder geeignet. Die Seiten sind fest und sehr schön illustriert. Der Text ist sehr kurz, sodass die Kleinen es auch verstehen. Das Cover zeigt die Geburt Jesus.

Ich finde es gut, dass den Kleinen das Anliegen des Heiligenabends erläutert wird.

 

Fazit:

Die Weihnachtsgeschichte in Kurzform. Kindgerecht, leicht verständlich und mit bunten Bildern veranschaulicht.

 

5 Sterne

 

Verlag: arsEditition Verlag GmbH

12 Seiten
Pappebuch mit Folienprägung
4,99 € [D]

ISBN: 978-3-8458-1573-2

Alter: Ab 24 Monaten

 

http://www.arsedition.de/titel-1-1/die_weihnachtsgeschichte-131573/

 

Autorin und Illustrationen:

Sandra Grimm wurde 1974 in Norddeutschland geboren. Später trieb sie das Fernweh in verschiedene Städte, um Diplompädagogik zu studieren und zu arbeiten. Geprägt von unzähligen spannenden Geschichten und tollen Kindern hat sie inzwischen über 200 Bücher veröffentlicht. Jedes Jahr kommen viele neue Geschichten dazu. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den drei Söhnen wieder in Norddeutschland.

Marlies Scharff-Kniemeyer wurde 1949 in Kronberg geboren. Sie studierte Fotografie, arbeitete dann als Fotografin in der Schweiz und in Deutschland. Später studierte sie an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Seit 1980 arbeitet Marlis Scharff-Kniemeyer als freie Grafikerin.

 

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Der kreative Adventskalender – 24 Geschenke im Glas

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Klappentext:

Zum Selbermachen, Genießen und Verschenken

Individuell und zauberhaft verpackt im Glas: 24 originelle und unkomplizierte Geschenkideen zum Selbermachen. Von der Backmischung über Badesalz bis zum Weihnachtsduft ist für jeden etwas dabei. Ein Adventskalender mit Anleitungen und Fotos von Jutta Kopf.

 

Meine Meinung:

Nächsten Monat geht die Adventszeit los. Ein Adventskalender gehört bei den Kleinen zu Tradition, aber ebenso gönnen sich Erwachsene diesen Brauch. Es muss nicht immer Schokolade sein, genauso eignet sich ein Kalender aus Papier.

Dieser Adventskalender begeistert durch Ideen. Mit jeder Seite, die man umschlägt, wird ein neuer Einfall in Bezug auf Mitbringsel vorgestellt. Der Inhalt bietet ein breites Angebot. Angefangen von Kochen, Backen, Trinken, Duft, Pflanzen und Körperpflege.

  1. B. Brownie-Mix, Steinpilzrisotto, Mocca-Kakao, Baileyskuchen im Glas, Entspannungsbad u. v. a.

 

Jede Idee wird auf der Rückseite genau erläutert. Was benötigt wird, ist aufgeführt, genaue Anfertigung und einen kleinen Tipp gibt es auch dazu. Jede Seite ist dazu mit bunten Illustrationen abgebildet. Diese Geschenke sind alle im Glas bereitet.

Das Cover ist sehr ansprechend, denn einige Ideen sind abgebildet.

Ich glaube, das ist der erste Kalender, bei dem man schummeln darf und schon früher seine Türchen umschlägt.

Es wäre ein Verlust, wenn man bis zum Ende wartet, denn dann kann man ja gar nicht diese Ideen verwirklichen.

Ich finde Geschenke, die man selbst bastelt oder herstellt viel origineller. Es ist ein Zeichen, dass der Schenkende sich Gedanken über den Menschen gemacht hat. Kaufen kann jeder.

Selbermachen kostet nicht viel Geld und ist eine tolle Geste.

Außerdem können diese Geschenke nicht nur für die Weihnachtszeit genutzt werden.

 

Geheimnis: Ich muss gestehen, den Baileyskuchen bereite ich für mich vor. Denn wenn die ganzen Vorbereitungen für den Advent beendet sind – habe ich mir den verdient!

 

Fazit:

Der Adventskalender begeistert durch eine Fülle an kreativen Ideen. Jeder Newcomer kann das, denn alles ist anschaulich dargestellt.

Die 5 Sterne vergebe ich gern, denn der Kalender hat es verdient.

 

5 Sterne

 

Verlag: arsEditition Verlag GmbH

25 Karten
Aufsteller
14,5 cm x 17 cm

9,99 € [D]

GTIN: 40-14489-11231-0

 

http://www.arsedition.de/titel-1-1/24_geschenke_im_glas-11231/


Autorin:  Jutta Kopf ist eine selbstständige Grafikerin in Seestall. Sie hat an der FH Augsburg Kommunikationsdesign studiert.