Filmrezension: Die Insel der besonderen Kinder

Am Mittwoch war ich im Kino und habe mir den Film „Die Insel der besonderen Kinder“ angesehen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, obwohl er nicht ganz mit dem Buch übereinstimmt.

Filminhalt:

Als Jacob zu seinem Opa gerufen wird, konnte er sich nicht vorstellen, was ihn erwartete. Grausam verstümmelt findet er ihn mit Wald. Jacob ist am Boden zerstört und muss in psychiatrischer Behandlung. Die letzten Worte seines Opas gingen ihm nicht aus dem Kopf. Als er zu seinem Geburtstag ein Buch seines verstorbenen Großvaters erhält, kann ihn nichts mehr halten und er fährt mit seinem Vater auf die Insel, um das Waisenhaus seines Opas zu besuchen.

Das Waisenhaus ist eine Ruine, denn es wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff zerstört. Aber Jacob wurde schon erwartet und erstaunt muss er feststellen, dass die Kinder und Miss Peregrine noch leben. Alles möglich, durch eine Zeitschleife. Märchen gibt es nicht, alles ist wahr – auch die besonderen Kinder. Im Handumdrehen steckt Jacob mitten im Geschehen und muss die Kinder vor den Monstern retten, denn nur er kann sie sehen. Monster, die die Augen der Kinder verspeisen wollen.

 

Meine Meinung:

Der Handlungsaufbau ist dem Buch angepasst. Jedoch wurde der Werdegang und das Ende des Films verändert. Es wirkt der Geschichte jedenfalls keine Schmälerung dadurch, sondern es gibt mehr gruslige Szenen. Die Protagonisten sind authentisch, ebenso faszinierend ist das Umfeld dargestellt. Es gibt fantastische Bilder und tolle Effekte. Manchmal sind sie düster und grausam, aber ebenso gibt es lustige Momente. Z. B. wenn Skelete gegen die Monster kämpfen.

Es ist erstaunlich, wie der Regisseur arbeitet, denn er passt das Licht und die Musik der jeweiligen Stimmung an. Dämmrig und mystisch, wenn das Böse herrscht. Helligkeit und Ausgelassenheit, wenn das Gute am Werk ist. Der Ton variiert und zieht den Zuschauer in das Geschehen.

Auch der Held wird gut von dem Schauspieler Asa Butterfield verkörpert, denn er sieht unscheinbar aus und ist ein Mensch wie du und ich. Samuel L. Jackson verkörpert den Baron perfekt. Miss Peregrine wird von Eva Green gespielt. Erstaunlich finde ich, wie sie sich in einen Vogel verwandelt. Perfekte Inszenierung.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasie und Horror. In der Art und Weise des Films erkennt man unweigerlich, dass der Regisseur Tim Burton ist.

Das Alter des Films ist ab 12 Jahre vorgesehen. Allerdings sind einige grausame Szenen dabei, das sollten Eltern beachten.

Der Film ist in 3D, was ich sehr reizvoll finde.

 

Fazit:

Regisseur Tim Burton hat wieder ein Meisterwerk geschaffen. Ironische, geheimnisvolle und übernatürliche Eindrücke, ebenso sympathische Verkörperungen der Protagonisten garantieren ein Filmerlebnis der besonderen Art.

Sehenswert für jeden Fan, der seine Freude an fantastische Geschichten hat.

 

5 Sterne

 

Regisseur: Tim Burton

Drehbuchautorin: Jane Goldmann

Autor des Buches: Ransom Riggs

 

Für einen Blick in den Trailer von YouTube:

Trailer – Die Insel der besonderen Kinder

ab 12 Jahre

 

Das Buch ist ebenso lesenswert!

Buch: Die Insel der besonderen Kinder

Taschenbuch, Knaur TB
01.09.2016, 416 S.
ISBN: 978-3-426-52026-0

Ab 12 Jahre

http://www.droemer-knaur.de/buch/9048487/die-insel-der-besonderen-kinder

die-insel-der-besonderen-kinder

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