Sommer in St. Ives

Sommer in St. Ives

Klappentext:

Als die Welt zerbrach, blieb ihre Liebe …

Alte Liebe. Neues Glück. Und ein verrückter Sommer in Cornwall …

Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

 

 

Meine Meinung:

Bei einem Schüleraustausch in Cornwall lernt Elvira den Pfarrersjungen Sam kennen. Sie weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es der Beginn einer großen Liebe ist. Aber das Schicksal geht andere Wege, so heiratet Elvira viele Jahre später einen anderen Mann. Sam, der mit seiner Band in Amerika berühmt wurde, heiratet ebenso. Etliche Jahre vergehen, bevor sie sich wieder begegnen.

Auf Einladung ihrer Großmutter fliegt Lola mit ihrer Familie nach Cornwall. St. Ives begeistert die Familie, jedoch nicht der Grund der Einladung. Es kommt in der Familie zu starken Auseinandersetzungen. Es gibt nicht nur mit der Großmutter Konfrontationen, sondern es gibt auch Konflikte untereinander. Dann lernt Lola Chase kennen und beginnt eine Urlaubsromanze mit ihm. Die Insel und die Bewohner gefallen ihr, es stellt sich heraus – es war nicht ihr erster Aufenthalt auf der Insel. Immer mehr wird das Geheimnis ihrer Großmutter gelüftet.

 

Das Schicksal einer Liebe, ein romantischer Ort, viele Kontroversen – und schon haben wir einen perfekten Sommerroman. Die Protagonisten sind hervorragend beschrieben, man kann sich die ältere Generation genauso gut vorstellen, wie die Jüngere. Ein großes Plus ist auch die Beschreibung der Insel, ebenso überzeugend, wie die Atmosphäre.

Eine folgenschwere Entscheidung lässt eine junge Liebe zwar nicht verzweifeln, aber sie hinterlässt Spuren im Leben. Toll finde ich, dass die Protagonisten nicht jung sein müssen, um eine Chance für einen Neuanfang zu erhalten. Ich musste wirklich bei manchen Begebenheiten schmunzeln. Das Geschehen kann man sich wirklich bildhaft vorstellen.

Es sind zwei Erzählstränge vorhanden. Einmal die von der Großmutter und dann die von Lola und ihrer Familie. Beide Ereignisse verflechten sich immer wieder.

Das Cover finde ich schön – passend für einen Sommerroman. Der Text liest sich flüssig und die Neugier auf die Entwicklung der Geschichte bleibt bis zum Schluss erhalten.

 

Fazit:

Eine vergnügliche Familiengeschichte um falsche Entscheidungen, Einsamkeiten, Erwartungen, Konflikte und Gegensätze.

Mit hat dieser Roman sehr gut gefallen.

 

5 Sterne

 

Verlag: Blanvalet Verlag

ISBN:   978-3-7645-0546-2

Paperback, Klappenbroschur,  416 Seiten

€ 14,99 [D]

Auch als eBook erhältlich

Erschienen: 24.05.2016

 

http://www.randomhouse.de/Paperback/Sommer-in-St.-Ives/Anne-Sanders/Blanvalet-Hardcover/e472796.rhd

 

Autorin: Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren nächsten Roman in St. Ives spielen zu lassen.

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