Archiv | April 2016

Der Jahrbuchcode – SOS Emilia O.

Der Jahrbuchcode - SOS Emilia O.

Klappentext:

Das Jahrbuch der Schule zusammenstellen? Wie langweilig!, dachten Niklas, Lilly und Philipp – bis sie den rätselhaften Unbekannten, der auf den alten Klassenfotos auftaucht und scheinbar nie älter wird, entdeckten. Gemeinsam mit Niklas‘ Freund Jonas gelang es ihnen, das Geheimnis zu lösen.
Doch nun findet Niklas im neuen Jahrbuch einen versteckten Code: SOS EMILIA OTTERBACH. Was ist mit dem Mädchen, das vor sechs Jahren plötzlich verschwand, wirklich passiert? Die Freunde forschen nach …

 

Geschrieben von Petra Mattfeldt und ihrem Sohn Uli: der Nachfolger des spannenden Jugendkrimis „Der Jahrbuchcode“!

 

Meine Meinung:

Die neuen Jahrbücher sind gedruckt und verteilt. Aber ausgerechnet bei Niklas ist eine Manipulation vorhanden. Eigentlich haben die Freunde die Nase voll von Rätsel, denn die letzte Auflösung war doch beunruhigend und bedrohlich. Sollen sie das Rätsel lösen oder nicht? Das Geheimnis lässt sie nicht los und die Freunde machen sich an die Arbeit. Gleichzeitig wird Philipp von einem neuen Schüler gemobbt. Seine Angst spüren seine Freunde und sie nehmen das Problem gemeinsam in Angriff. Der Gefahr sind sie sich nicht richtig bewusst, denn nicht nur sie kommen in ein großes Bedrängnis. Ehe sie sich versehen, schwebt einer der Jugendlichen in Lebensgefahr.

 

Nicht nur die Aufklärung eines Verbrechens steht im Vordergrund, sondern auch die Freundschaft und das gegenseitige unterstützen.

Die Geschichte war schnell gelesen, denn sie liest sich flüssig und der Spannungsbogen bleibt. Es ist ein Jugendbuch, welches aber auch von Erwachsenen gelesen werden kann. Die Autoren haben die Protagonisten gut beschrieben, sodass sich die Jugendlichen mit ihnen identifizieren können. Mobbing in der Schule spielt eine Rolle, ebenso die Beziehung von Eltern und Jugendlichen.

Das Cover passt zur Geschichte, die in Kapiteln angelegt ist.

 

Das ist die Fortsetzung der ersten Geschichte, die mir allerdings besser gefallen hat.

 

 

Fazit:

Unterhaltsame Kombination von Schule, Mobbing, Kameradschaft, Familie und der Aufklärung eines Verbrechens.

 

4 Sterne

 

Verlag: Buntsteinverlag, Imprint der BOOKSPOT VERLAG GMBH

ISBN: 978-3-95669-046-4

Klappenbroschur, 224 Seiten

9,99 Euro

Auch als E-Book erhältlich!

 

Ab 12 Jahre

http://blog.bookspot.de/buntstein/

 

Autoren: Petra und Uli Mattfeldt sind Mutter und Sohn. Petra Mattfeldt veröffentlichte bereits zahlreiche Romane. Unter dem Pseudonym Caren Benedikt ist sie den Lesern historischer Romane bekannt. Unter ihrem richtigen Namen veröffentlicht sie sowohl Krimis als auch Jugendbücher. Der erste Teil des „Jahrbuchcodes“ erschien im Oktober 2014. Während eines Familienurlaubs entstand dann gemeinsam bei Mutter und Sohn die Idee für den Folgeband.
Uli Mattfeldt ist siebzehn Jahre alt und besucht das Gymnasium. In seiner Freizeit schreibt er Kurzgeschichten und arbeitet derzeit an einem Fantasyprojekt.
„Der Jahrbuchcode – SOS Emilia O.“ ist das erste gemeinsame Buch der Autoren.

 

Willkommen@daheim

Willkommen@daheim

Klappentext:

Harry, der Internet-Stalker aus „Love@Miriam“, ist zurück!

Wie konnte das passieren?

Zuletzt ermittelte Kommissar Skokan noch wegen Mordverdachts gegen Harry Weingarten; jetzt wohnt er mit Harry, dessen Freundin Miriam und Mutter Annie unter einem Dach!

Das seltsame Quartett hat sich auf dem Land im Rheingau niedergelassen und scheinbar problemlos akklimatisiert – wären da nicht diese Störfeuer:

Auf Miriams neu eröffnetes Antiquariat wird ein Brandanschlag verübt und Harry selbst von einem Wagen verfolgt. Und dann ist da noch Harrys Freund Nicky, der ihn immer wieder unangenehm an den Mordfall in seiner Vergangenheit erinnert und damit Harrys Nerven sehr strapaziert.

Da machen die beiden einen folgenschweren Ausflug ins Elsass …

 

 

Meine Meinung:

Harry lebt auf dem Land. Mit ihm, Miriam, seine Mutter und Kommissar Skokan, der sich eine Auszeit genommen hat. Das Leben könnte schön sein, wenn da nicht irgendwelche Vorkommnisse wären, die sich unangenehm bemerkbar machen. Einerseits ist das sein Freund Nicky, dann die Eltern von Ben und natürlich die Eifersucht seiner Freundin.

Ungelöste Vorfälle ereignen sich im Umfeld von Harry, der sich Mühe gibt, die Ereignisse zu klären. Währenddessen passieren Todesfälle und Harry steckt mittendrin. Schuldig oder unschuldig? – Die Frage kann nur Harry beantworten.

Ich habe nicht genau die Geschichte interpretiert, denn es sind nur 207 Seiten – die Spannung wäre einfach weg.

 

Diesmal hat die Geschichte nichts mit den sozialen Netzwerken zu tun. Es ist das Leben selbst, was den Protagonisten widerfährt. Der Plot ist besser gelungen, als in dem ersten Teil – ich finde diese Geschichte auch viel besser. Der Text liest sich flott, ist humoristisch und dennoch ist es ein Krimi.

Über den Protagonisten Harry könnte man sich Gedanken machen. Ihn kann man schlecht beschreiben – entweder ist er ein Unglücksvogel oder ein undurchsichtiger Krimineller. Aber das finde ich gut und es passt auch zu ihm. Das hat die Autorin gut vermittelt. Die anderen Protagonisten spielen nur eine untergeordnete Rolle. Sie werden in das Geschehen einbezogen, aber es dreht sich alles um Harry.

Fazit:

Diese Geschichte hat mir viel besser gefallen. Die Protagonisten sind gut beschrieben und auch das Umfeld. Man kann sich gut in das Geschehen hineinversetzen.

 

4 Sterne

 

Verlag: Bookspot Verlag GmbH

ISBN: 978-3-95669-042-6

208 Seiten, Klappenbroschur
12,95 Euro

 

Auch als E-Book erhältlich!

 

Autorin: Christiane Geldmacher lebt in Wiesbaden. Sie hat studiert und arbeitet jetzt als Autorin, Journalistin und Lektorin. Sie veröffentlichte bisher viele Kriminalgeschichten.

 

http://blog.bookspot.de/bookshelf/willkommendaheim/