Archiv | März 2016

Frohe Ostern!

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest, einen fleißigen Osterhasen für die Kinder und ein paar erholsame sonnige Ostertage.

Ostern

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Mitsukoshi

Mitsukoshi

Klappentext:
Japan, 1543: Als sein Lehrmeister, der Holländer Cornelis Vanderveer, stirbt, macht sich der junge Samurai Mitsukoshi Shinji auf den Weg, um dessen Erbe anzutreten. Doch die Reise durch die Fürstentümer Nippons ist gefährlich und Mitsukoshi wird in die politischen Ereignisse verstrickt:

Denn Fürst Takayama Tomoteru plant die feindliche Übernahme des Shogunats. Ihm steht der portugiesische Mönch Xaverius zur Seite, der neuartige Handfeuerwaffen in das Land der aufgehenden Sonne gebracht hat, gegen die die traditionellen Schwerter der Samurai machtlos sind.

Doch nur Mitsukoshi scheint zu begreifen, was auf dem Spiel steht. Er setzt alles daran, Takayama aufzuhalten. Eine geheimnisvolle Schriftrolle aus dem Nachlass Vanderveers scheint ihm den Weg weisen zu können – doch wird Mitsukoshi es rechtzeitig entschlüsseln?
Meine Meinung:
Die Vormachtstellung in Japan kann nur durch Kämpfe ausgefochten werden. So wird auch der junge Samurai Shinji mitten in die Kämpfe der Fürstenhäuser hineingezogen. Die Überlegenheit wird erstmals durch Feuerwaffen demonstriert. Aber Shinji ist im Besitz eines Dokumentes, dass alles verändern könnte. Deswegen sind bewaffnete Reiter ihm auf die Fersen. Allerdings hatte der junge Samurai einen guten Lehrmeister, der ihm nicht nur die Kampfkunst beibrachte.

Ein guter historischer Jugendroman, der seinen Spannungsbogen bis zum Schluss hält. Kampfszenen gibt es genügend, aber auch historische Fakten. Im Glossar werden die japanischen Ausdrücke erläutert, sodass man einen Überblick erhält. Die japanischen Wörter behindern aber nicht den Lesefluss.
Aber nicht nur die japanische Kampfkunst hat der Autor nähergebracht, sondern auch das Leid der Bevölkerung durch immer wieder kehrende Kriege.

Der Jugendroman ist speziell für Jungen geeignet, die gern Lektüre über Samurais und Ninjas lesen.

Die Gedanken Shinjis an seinen Lehrmeister sind in Kursivschrift niedergeschrieben. Der Autor hat dies gut in der Geschichte verarbeitet, sodass man einen guten Rückblick hat.

Das Cover passt hervorragend zur Geschichte.

Fazit:
Eine spannende historische Geschichte über das traditionelle Japan und die anstehenden Veränderungen.

4 Sterne

 

Verlag: Buntsteinverlag, Imprint der BOOKSPOT VERLAG GMBH

ISBN: 978-3-95669-031-0
Klappenbroschur, 300 Seiten
Ab 12 Jahre
12,95 €
http://buntstein-verlag.de/bookshelf/mitsukoshi/

 

Autor: Frank Schlender, geboren vier Wochen vor dem Mauerbau, aufgewachsen im charmant-rauen Ruhrgebiet, ist gelernter Zeitungsjournalist mit anschließendem Studium der Kommunikationswissenschaften und Germanistik. Fast 30 Jahre lang entwickelte und realisierte er neue TV-Sendeformate und lieferte CGI sowie neue Drehbücher. Seit 2009 widmet er sich als Autor nie realisierten Ideen und Stoffen.

Gauguin – Von Pont Aven nach Tahiti

Gauguin

Klappentext:
Paul Gauguin führte ein unkonventionelles Leben – als gut verdienender Börsenmakler tauschte er seine bürgerliche Existenz gegen eine ungesicherte Künstlerlaufbahn. Vom Impressionismus, der maßgeblichen Strömung seiner Zeit, löste er sich bald, um einen völlig eigenen Malstil mit klar konturierten Farbflächen und auf Symbolwirkung abzielender Farbigkeit zu entwickeln. Dabei inspirierten ihn zunächst die ursprüngliche Landschaft sowie die traditionsbewusste lokale Volkskunst in der Bretagne und schließlich die farbenfrohe, exotische Natur und die Ästhetik der Ureinwohner der Südsee. Auf der Flucht vor bitterer Armut und der französischen Gesellschaft überdrüssig fand Gauguin seine zweite Heimat in der Südsee, wo bis heute Spuren seiner Geschichte sichtbar sind, In Europa gilt er als Wegbereiter des Expressionismus.

Meine Meinung:
Die Autorin hat ihren Enthusiasmus für Paul Gauguin in diesem Buch wiedergegeben. Seine Begeisterung für Kunst, für das Zeichnen und für Keramik kann man in den einzelnen Abschnitten lesen. Sie hat sein Leben dargestellt, angefangen von seiner Kindheit bis zu seinem Tode.
Dieser Einblick in das Leben und Tätigkeit des Künstlers ist unterhaltsam und informativ. Wenige wissen, dass Gauguin ein Börsenmakler war, bevor er die Kunst zu seiner Haupttätigkeit ausbaute. Durch die Bekanntschaft mit anderen Künstlern entwickelte er seine künstlerische Laufbahn. Seine emotionale Beeinflussung kann man in seinen Motiven erkennen, auch seine jeweiligen Aufenthalte wie z. B. in der Bretagne oder in der Südsee spiegeln sich in seinen Werken wieder.

In dem Buch werden seine Gemälde vorgestellt, aber auch seine Keramiken, für die er eine große Schwäche hatte.

Seine Worte sind in Kursivschrift gehalten, sodass der Sachverhalt durch Gauguin selbst eine unverwechselbare Note erhält.

Das Vorwort ist von dem Verleger Burkhard P. Bierschenck verfasst und gibt einen Einblick in die kommenden Zeilen.

Fazit:
Die Biografie von Paul Gauguin ist leicht und verständlich erzählt, sodass man kein Kunstexperte sein muss, um dieses Buch zu lesen.

5 Sterne

 

Verlag: Bookspot Verlag GmbH
ISBN: 978-3-937357-97-3
Gebundene Ausgabe, 152 Seiten

 

Autorin: Dr. Karin Sagner hat Kunstgeschichte und Germanistik in München sowie in Paris studiert und über Claude Monet promoviert. Die international renommierte Kunstexpertin arbeitete heute als freie Autorin und Kuratorin. Über ihr Spezialgebiet, die französische und deutsche Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere der Impressionismus, hat sie mehrere international erfolgreiche Bücher publiziert.

 

http://www.bookspot.de/

Jola und die Sache mit den Pferden

Jola und die Sache mit den Pferden

Klappentext:
Jola wundert sich: Warum findet bloß die ganze Welt da draußen – inklusive ihrer Eltern und ihrer besten Freundin Alba –, dass man tausend Hobbys haben muss? Um ehrlich zu sein: Am liebsten hängt Jola mit ihrem Kater Marmelade gemütlich auf dem Sofa ab. Doch für Alba tut Jola alles, auch als diese sie vor vollendete Tatsachen stellt: Jola und Alba werden Reiten lernen. Aber ist das nicht furchtbar gefährlich, unheimlich und großer Unsinn? Jola reißt sich zusammen und dann beginnt die lustige, chaotisch verquere Sache mit den Pferden…

Meine Meinung:
Jola ist elf und ihr liebstes Hobby ist der Faultier-Club, den sie mit ihrer Katze betreibt. Ihre beste Freundin Alba will jetzt unbedingt Reitstunden nehmen und überredet sie, es ihr gleichzutun. Bisher hatte Jola alle Versuche für ein geeignetes Hobby abgebrochen, deswegen waren ihre Eltern nicht begeistert darüber. Aber auch Jola würde lieber eine Erkältung in Kauf nehmen, als in den Stall zu gehen. Aber versprochen ist versprochen! Also quält sich Jola jede Woche bei den Pferden ab. Als jedoch Tristan, der süße Junge aus ihrer Klasse, voller Bewunderung für sie ist, versucht Jola ihr Bestes.

Ich habe schon lange kein lustiges Kinderbuch mehr gelesen. Die Geschichte finde ich toll, denn diesmal ist das Mädchen keine Pferdenärrin, sondern hat Angst davor. Sie nimmt nur ihrer Freundin zuliebe die Reitstunden, obwohl sie keine Beziehung zu Pferden hat. Die Protagonistin ist burschikos und hält mit ihrer Klappe nicht hinterm Berg, was sie natürlich in Schwierigkeiten bringt. Toll finde ich auch die Wandlung, die sie durchläuft und damit vollkommend neue Erfahrungen macht. Genauso ihr Durchhaltevermögen, obwohl sie öfters aufgeben will.
In dem Buch sind immer wieder kleine Illustrationen vorhanden, die sich auf die Gedanken von Jola beziehen und deswegen lustig geartet sind. Die Geschichte wird in der Perspektive von Jola erzählt.
Über ihre Gedanken musste ich wirklich schmunzeln, denn sie sind zwanglos und übermütig.

„Elfjährige stirbt im Stall – sollte Gymnastik auf einen Pferd machen!“

Der Text liest sich flüssig, das Cover ist lustig und passt zur Geschichte.

Das ist Teil eins und ich bin auf das zweite Buch sehr gespannt, wie die Geschichte mit Jola weitergeht.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gefallen, denn es ist eine sehr lustige Geschichte. Es zeigt die Entfaltung einer Persönlichkeit und die Verantwortung gegenüber den Tieren.
Die Mädchen werden dieses Pferdebuch lieben.
5 Sterne
Verlag: Franckh-Kosmos Verlags GmbH
laminierter Pappband, 144 Seiten
ab 8 Jahren
8,99 €

ISBN: 978-3-440-15033-7
http://www.kosmos.de/produktdetail-128-128/jola_und_die_sache_mit_den_pferden_1-8002/
Autorin: Lin Hallberg ist bei kleinen und größeren Mädchen bekannt und beliebt für ihre zahlreichen Pferdebücher. 2010 erhielt sie den „barnens romanpris“, den Preis des schwedischen Radios für das beste Kinderbuch des Jahres. Sie lebt in Südschweden und betreibt dort eine Reitschule.

 

Unter diesem Link könnt ihr einen Blick ins Buch werfen:

http://www.bic-media.com/mobile/mobileWidget-jqm1.4.html?isbn=9783440150337&flipBook=yes&bgcolor=2b2b2b&iconType=b&iconTypeSecondary=b&uiTheme=b&openIPN=yes&noNavi=no&noMobilePreCover=no&tabMode=yes&openFSIPN=yes&showExtraDownloadButton=yes&showExtraFullScreenButton=yes&showExtraSearchButton=yes&showExtraShopButton=no&showExtraFacebookButton=yes&book=yes&ebook=yes&audio=yes&video=yes&showFullScreenButton=yes&search=yes&tellafriend=no&metadata=no