Archiv | Dezember 2015

Frohe Weihnachten

Bevor es mir in der Hektik untergeht:

Ich wünsche euch vorab ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. Natürlich einen fleißigen Weihnachtsmann oder Christkind. Jedenfalls geht mein Weihnachtswunsch nicht in Erfüllung. „Weiße Weihnachten!“
Damit ihr in Weihnachtsstimmunng kommt:
Weihnachtskarte

Weihnachtsmärchen in Virgin River

Weihnachtsmärchen in Virgin River

Klappentext:
Um der erdrückenden Fürsorge ihrer Mutter zu entfliehen, fährt Angie zu ihrem Onkel Jack nach Virgin River. Allerdings kommt sie in dem verschneiten Städtchen vom Regen in die Traufe. Denn ihr Onkel denkt auch nur daran, sie vor allem und jedem zu beschützen. Selbst dann, wenn sie gegen ein bisschen vorweihnachtliche Aufregung nichts einzuwenden hätte. Besonders viel davon versprechen die heißen Blicke von Navy-Pilot Patrick Riordan, die er ihr beim traditionellen Aufstellen des Christbaums auf dem Dorfplatz zuwirft. Mehr als eine Winteraffäre will Angie nicht. Doch dem kleinen Bergdorf wohnt gerade zur Weihnachtszeit eine besondere Magie inne …

 

Meine Meinung:
Angela LaCroix hat einen Unfall knapp überlebt. Seitdem überdenkt sie den Inhalt ihres Lebens. Auch ihr Medizinstudium möchte sie zurzeit nicht mehr aufnehmen. Sehr zum Ärger ihrer Mutter. Eine Auszeit käme ihr gerade Recht, also packt sie ihre Koffer und fährt zu ihrem Onkel nach Virgin River. Dort will sie sich Gedanken über ihr zukünftiges Leben machen. Das ist allerdings nicht leicht, denn Patrick Riordan ist eine große Ablenkung. Aber nicht nur er gibt ihrem Leben neuen Anlauf, sondern auch ein kleines Mädchen, dass dringend Hilfe benötigt. Darüber hinaus übt die Weihnachtszeit eine besondere magische Wirkung aus.

Die Geschichte übt ihren eigenen Reiz aus. Zum einen natürlich die Weihnachtszeit, zum anderen die Protagonisten. Beide haben einen schweren Schicksalsschlag erlitten und kämpfen seitdem mit ihren eigenen Dämonen. Die Persönlichkeit der Protagonisten ist sehr gut dargestellt, sodass sie überzeugend wirkt. Auch die weihnachtliche Atmosphäre kann man glaubhaft spüren. Toll finde ich auch die Aktivitäten der Familie, egal ob sie in Bezug auf die Protagonisten wirken oder einfach in die Gestaltung der Weihnachtszeit.

Das Cover ist überzeugend und passt hervorragend. Die Geschichte ist gefühlsbetont, aber auch gleichzeitig humorvoll. Der Titel ist folgerichtig, denn die Geschichte ist ein Weihnachtsmärchen.

Kann ich nur empfehlen – eine wunderbare Lektüre für den Winter. Ein heißer Tee und weihnachtlicher Duft – besser kann man sich nicht in das Buch hineinversetzen.

Das Buch stammt aus der Serie über Virgin River.

Fazit:
Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Die weihnachtliche Stimmung ist grandios und auch die Geschichte lässt sich locker und leicht lesen.

5 Sterne

 

Mira-Taschenbuch-Verlag
ISBN: 978-3-95649-249-5
Taschenbuch, 304 Seiten
9,99 EUR [D]

 

Autorin: Als Robyn Carr mit Ende Zwanzig ihrem Ehemann zu seinen Einsätzen als Air Force Helikopterpilot folgte, konnte sie ihren eigentlichen Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. So begann sie erst zu lesen, und dann selber zu schreiben. Inzwischen sind von der erfolgreichen Bestsellerautorin und Mutter von zwei Kindern über fünfundzwanzig Romances erschienen.

http://www.mira-taschenbuch.de/programm-herbstwinter-201516/liebe/weihnachtsmaerchen-in-virgin-river/

KiJu2015BuWo!

Ich habe eine Eule gewonnen! Sie wurde während der KiJuBuWo verlost. Danke!!!
Ihr seht, es lohnt sich auf einen anderen Blog zu schauen und einen Kommentar zu hinterlassen.

https://irveliest.wordpress.com/

P1030218 Süß!!!

 

Wünsche euch ein schönes 3. Adventswochenende.

Das Wetter stelle ich mir eigentlich so vor:

P1020116

 

 

Mnemophobia

Mnemophobia

Klappentext:
Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu heißer Tag, ein zu müder Kopf, ein zu großer Baum. Nemo saß am Steuer. Seitdem versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm an der Küste.
Doch einige wenige Menschen lässt er noch in sein Refugium. Da ist natürlich die stumme Merle, immer in seiner Nähe, da sind Darius und dessen Freundin Luna sowie Emma, eine Zufallsbekanntschaft. Und dann ist Luna plötzlich verschwunden und die Polizei steht vor der Tür …
Meine Meinung:

Nemo lebt in einem schwarzen Leuchtturm am Meer. Seine Freundin Merle ist bei ihm, die allerdings nicht mehr sprechen kann. Er ist an dem Unglück schuld. Seit dem Unfall trägt er eine Augenbinde, denn er ist blind. Seine Freunde Darius und Luna besuchen sie öfters, bis Luna tot aufgefunden wird. Eines Tages lernt er Emma kennen, die nervig ist. Dann ist da noch Samuel, der zynische Bemerkungen hinterlässt und Nemo an seine Grenzen bringt. Nemo will sich nicht mehr an den Unfall erinnern, zu viel Leid steckt dahinter.

Eine ungewöhnliche Geschichte, die mehr verstört, als fesselnd ist. Zudem ist sie für mich trostlos, denn sie hat keine positive Atmosphäre. Aber das ist mein Empfinden und hat nichts mit schlecht geschrieben zu tun. Im Gegenteil!

Den Titel des Buches musste ich googeln, denn das Wort sagte mit nichts. „Mnemophobia – Angst vor Erinnerungen“ – der Titel passt also hervorragend, denn der Protagonist hat Angst vor seinen eigenen desaströsen Erfahrungen. Die Erinnerungen sind in Kursivschrift, so ist die Intensität deutlicher. Der Protagonist ist glaubhaft dargestellt, denn er ist unausstehlich – für mich ein unsympathischer Typ. Mann kann die Situation verstehen, denn das Erlebnis ist einschneidend, wenn man erfährt, dass man einen schlimmen Unfall verursacht hat.
Seine Freundin wird immer nur erwähnt, sodass ein direkter Bezug nicht vorhanden ist. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser die Ursache dafür.

Das Cover passt, die Schrift ist etwas größer. Die Geschichte liest sich auch flüssig, aber mich macht das Geschehen traurig.

Mir fällt es schwer, Sterne zu vergeben. Zu einem ist die Geschichte außergewöhnlich, aber für mich einfach zu deprimierend.
Fazit:
Dramatisch, doppeldeutig und befremdend ist die Stimmung in diesem Buch. Die Handlung ist überraschend und aus dem Rahmen fallend.
3-4 Sterne

Verlag: Bookspot Verlage
Edition 211
ISBN 978-3-95669-049-5
160 Seiten, Klappenbroschur
12,95 Euro
All-Age-Thriller ab 14 Jahren

Autorin: Kaja Bergmann, Jahrgang 1992, studiert derzeit Germanistik in Marburg. Nach ihrem erfolgreichen Debüt „Gabriel“, erschienen 2013 bei Bookspot, präsentierte die junge Autorin mit „Der Mephisto-Deal“ einen weiteren spannenden All-Age-Thriller. Auch ihr neuer Roman „Mnemophobia“ wird Leser ab 14 Jahren mit unerwarteten Wendungen fesseln.
Link: http://blog.bookspot.de/buchtrailer-zu-mnemophobia/
Den Buchtrailer zu „Mnemophobia“ gibt es auf dem Youtube-Kanal von Bookspot!

RUN

Run

Klappentext:
Jans Welt steht Kopf: Seine kleine Schwester Katja befindet sich in den Händen eines Entführers. Bislang gibt es keine Lösegeldforderung, die Polizei tappt im Dunkeln. Als Jan eine Datenbrille und einen Hinweis auf Katja zugesandt bekommt, steigt er über eine Social-Network-Plattform in das interaktive Spiel RUN ein.
Der ominöse Spielleiter Zero schickt ihn und sechs weitere Jugendliche auf einen Adrenalintrip quer durch Wien, bei dem eine Reihe riskanter Aufgaben zu bewältigen sind, die mittels Videofunktion der Datenbrille aufgezeichnet und im Internet auf der Seite von RUN präsentiert werden. Täglich stellt Zero ein neues Rätsel auf der Seite von RUN ein, das bei richtiger Lösung Austragungsort und Uhrzeit des nächsten Levels verrät. Die eigentliche Aufgabe des Levels nennt Zero meist kurz vor Spielbeginn und hierbei entscheiden Zeit und Geschicklichkeit über die Platzierung der Spieler. Spieler, die ein Level nicht bewältigen, scheiden aus. Nach Auswertung der Videos gibt Zero die jeweils aktuelle Reihung bekannt. Ziel des Spiels ist es, durch Punktehöchststand den Sieg zu erringen und einen auf den Spieler individuell zugeschnittenen Preis zu kassieren.
Bald wird Jan klar: Er spielt um Katjas Leben …

Meine Meinung:
Jans Welt ist aus den Fugen geraten, seitdem seine kleine Schwester Katja entführt wurde. Dann erhält er auf einmal ein Päckchen mit einer Brille. Jan probiert sie aus, aber hat auf ein Spiel keine Lust. Aber als er den Preis erfährt, kann er nicht anders und nimmt an dem Spiel teil. Mit ihm stehen noch andere Jugendliche am Start und jeder muss bestimmte Levels bewältigen. Dem Spielleiter entgeht nichts, denn die Datenbrille nimmt die riskanten Aktionen auf. Jan erkennt das gefährliche Spiel, was Zero mit ihnen treibt, jedoch kann er nicht aussteigen, denn der Preis ist das Leben seiner Schwester.

Das Spiel kann beginnen – diesmal nicht bei Tribute von Panem, sondern in einer ebenso spannenden Geschichte.

Das ist zwar ein Jugendbuch, aber ich fand es ebenso lesenswert, denn die Geschichte ist packend, einfallsreich und dramatisch. Die Jugendlichen müssen sich Gedanken machen, sie geraten aneinander, aber dennoch helfen sie sich und stehen füreinander ein. Was am Anfang mit einem Wettkampf beginnt, endet mit lebensgefährlichen Folgen.

Nichts wirst du mehr sehen. Weil du dann nämlich tot bist. Zero hat das Seil angeschnitten. Oder den Gurt. Eines von beiden reißt und du schlägst kopfüber auf dem Boden auf. Dein Hirn wird zu Brei zermatscht.“

Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Das Cover passt zum Inhalt. Die Protagonisten sind gut beschrieben, ebenso das Umfeld. Auch die Familientragödie kann man gut nachempfinden, wenn sich alles auf den Verlust konzentriert.

Hat mir sehr gut gefallen!
Fazit: Spannender Jugendthriller mit einer abwechslungsreichen Geschichte. Kann ich wirklich empfehlen.

5 Sterne

Buntstein Verlag
ISBN 978-3-95669-039-6
416 Seiten, Klappenbroschur
12,95 Euro
Autorin: Mara Lang, geboren 1970 in Wien, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Sie wollte ursprünglich Filmregisseurin werden, absolvierte dann aber die Ausbildung zur Diplompädagogin und fabriziert heute Kopfkino für ihre Leser. Ihr Fantasy-Debüt „Masken“ erschien 2012 bei Knaur, inzwischen veröffentlicht sie auch Spannungsromane.

http://blog.bookspot.de/bookshelf/run/