Federspiel

Federspiel

Klappentext:
Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen.
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit – zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.
Meine Meinung:
Das Wasser schlug über den Badewannenrand und spritzte auf den Mann mit der Maske. Sarah hörte sein schweres Atmen. Der Druck an ihrem Hals nahm wieder zu. Ihr Kehlkopf knackte leise, als er ihn mit seinen Händen zusammenpresste.“

Sarah hätte nie für möglich gehalten, dass sie den Albtraum nochmals erleben würde. Als Jugendliche musste sie miterleben, wie sie vergewaltigt wurde und ihre Schwester spurlos verschwand. Als weiße Federn über sie niedergingen, wusste sie, dass der Killer von damals sie gefunden hatte.

Die Journalistin Christine hat das Angebot erhalten, die vermisste Sarah zu finden. Nichts ahnend, was sie erwartete oder was auf sie zukommt, nahm sie die Offerte an. Immer mehr tote Mädchen stehen auf der Liste von Ikarus. Als sie dem Serienkiller auf die Spur kommt, wird nicht nur ihr Leben bedroht. Christine kann nicht aufgeben und findet sein Schlupfloch. Als Christine endlich Sarah findet, hat sie keine Chance ihr zu helfen, denn Ikarus hat sein neues Opfer gefunden.

Der Titel des Buches passt perfekt, denn der Täter schmückt seine Opfer mit weißen Federn. Ebenso der Name des Killers – Ikarus! Ihr wollt wissen warum? Wird nicht verraten!

Es passiert viel mehr in der Geschichte, aber ich habe nur eine Kurzfassung hinterlassen. Schließlich möchte ich die Spannung erhalten und den Täter nicht verraten. Es verlohnt sich wirklich, das Buch zu lesen. Die Spannung ist bis zum Schluss garantiert. Der Autor führt den Leser sogar auf eine falsche Fährte. Super!
Die Protagonisten sind gut beschrieben, denn die Charakterisierung stimmt gut mit der Person überein. Das Umfeld wird gut dargestellt, sodass die Dramatik des Geschehens authentisch ist.

Fazit: Ein aufwühlendes Geschehen, verschiedenartige Protagonisten, glaubhafte Charaktere und eine spannungsgeladene Geschichte machen diesen Thriller zu einem Lesegenuss.

5 Sterne

Verlag: Droemer-Knaur Verlag
ISBN: 978-3-426-51656-0
Taschenbuch, 384 Seiten
€ 9,99

Autor: Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in Berlin.
http://www.droemer-knaur.de/buch/8047419/federspiel

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