Vulkantöchter

VulkantöchterKlappentext:
Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.

Meine Meinung:
Abenteuer liegen Alexandra nicht im Gegensatz zu ihrem Mann Martin. Der findet den Urlaub in Malaysia super. Als ihr Mann mit der Kellnerin flirtet, flippt die schöne Alexandra aus. Da die Ehe schon lange kriselt, verlässt Martin seine Frau und begibt sich mit der Kellnerin Sien auf eine abenteuerliche Reise durch Indonesien. Martin trägt eine Tätowierung auf der Brust, welche für die einheimische Bevölkerung einer kleinen Insel in Indonesien von großer Bedeutung ist. Sie nennen sich die Rochenkinder und die Männer der Insel tragen die gleiche Tätowierung wie Martin. Sien will mit Martin auf die Insel, denn nur mit ihm, hätte sie die Möglichkeit, ihre Verbannung aufzuheben. Als Kebale von dem Fremden erfährt, setzt er alles daran, ihn in seine Hände zu bekommen. Denn der Vulkanpriester will Martin der Göttin des Vulkans opfern. Alexandra will Martin zur Rechenschaft ziehen und reist ihm hinterher. Sie wird von der Reiseleiterin Birgit begleitet. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die Alexandra an ihre Grenzen bringt.

Eine bemerkenswerte Geschichte, die die Autorin sich ausgedacht hat. Sie hat eine atemberaubende Landschaft mit Leben gefüllt. Abenteuer, Aberglaube, Fremdartigkeit eines anderes Landes, Vulkanausbruch, Liebe, Auswanderung – alle Register werden gezogen.
Die Handlungsstränge sind einmal die Touristen und dann die Einwohner der Insel. Im Laufe der Geschichte verbinden sich beide Szenen miteinander. Ich finde die Protagonistin Alexandra am besten. Sie wandelt sich im Laufe der Geschichte von einer launischen Zicke zu einer optimistischen Frau. Ihre Lebenseinstellung korrigiert sich durch die erlebten Einflüsse gewaltig. Dazu ist die Veränderung auch glaubhaft dargestellt. Toll finde ich auch die beiden ungleichen Frauen, als sie die Reise durch Indonesien unternehmen.
Das Geschehen hält den Spannungsbogen bis zum Schluss. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Fazit: Grandiose fremdartige Kulisse und eine abenteuerliche Geschichte lassen dieses Buch zu einem Leseerlebnis werden.

5 Sterne

Verlag: Droemer-Knaur Verlag
ISBN: 978-3-426-63906-1
Taschenbuch, 480 Seiten
Autorin: Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg.
http://www.droemer-knaur.de/buch/191283/vulkantoechter

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