Töchter des Feuers

Töchter des FeuersKlappentext:
Maggie Concannon liebt ihre Arbeit als Glasdesignerin über alles. Begabt und eigenwillig, lebt sie völlig zurückgezogen inmitten der windumtosten Hügel Westirlands. Eines Tages besucht sie der von ihren Kunstwerken völlig faszinierte Galeriebesitzer Robert Sweeny in ihrem einsamen Studio. Und er merkt schnell: Er möchte nicht nur die Künstlerin, sondern auch die wunderbar lebendige und attraktive Frau für sich gewinnen. Doch Maggie hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben – und der Liebe …

Meine Meinung:
Auf dem gemeinsamen Heimweg aus dem Pub verstirbt Maggies Vater. Die Schwestern Brianna und Maggie sind sehr bedrückt darüber und müssen sich mit ihrer kaltherzigen Mutter auseinandersetzen. Brianna erbt das Haus und baut es zu einer Frühstückspension um. Maggie zieht sich in ihre Werkstatt zurück, um ihrer Hingabe und Leidenschaft als Glasbläserin nachzugehen. Rogan Sweeney hatte durch Zufall Skulpturen von ihr kennengelernt und möchte die Arbeiten der Künstlerin in seine Galerie aufnehmen, doch Maggie meldet sich weder telefonisch noch schriftlich. Also macht sich Rogan auf, die Künstlerin persönlich aufzusuchen. Maggie hat anfangs kein Interesse an der Vermarktung ihrer Erzeugnisse, aber als sie erfährt, welche Summen sie erwarten könnte, unterschreibt Maggie den Vertrag. Sie hat nur ein Ziel vor den Augen, die Ablösung der Hypothek auf das Haus der Schwester und eine eigene Wohnung für ihre Mutter, sodass ihre Schwester endlich eigene Wege gehen könnte, ohne die Aggressionen der Mutter. Mit eines hat Maggie allerdings nicht gerechnet – der Liebe!

Mehr verrate ich nicht! Eine wunderbare Geschichte über Idealismus, Selbstfindung, die Verwirklichung der Träume und was passiert, wenn man sie aufgibt. Die Auseinandersetzung innerhalb einer Familie, welche sich jahrelang negativ in das Bewusstsein der Angehörigen gräbt. Alles wunderbar herausgearbeitet und auch den veränderten Blickwinkel, um den eigenen Standpunkt zu überdenken. Des Weiteren hat mir auch die bildhafte Darstellung der Landschaft von Irland, ihrer Menschen und der Pubs sehr gut gefallen. Meine Gedanken machten gleich eine Reise, denn ich habe Irland besucht und konnte gut die Vergleiche ziehen. Die Darstellung der jeweiligen Charaktere passen, Maggie – emanzipiert, Brianna – großmütig, Robert – kultiviert, Maeve – ruppig. Ein Buch, das emotional und dennoch amüsant ist. Das Cover passt auch sehr gut.
Fazit: Ein leichter Frauenroman, der einen Leseabend auf der Couch verdient.

Verlag: Blanvalet Verlag
ISBN: 978-3-442-38412-9
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten
5 Sterne

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Toechter-des-Feuers-Roman/Nora-Roberts/e462595.rhd

Autorin: Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück – denn inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.
Unter dem Namen J.D. Robb veröffentlicht Nora Roberts seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane.
Übersetzung: Uta Hege

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