Sturm im Elfenland

Sturm im ElfenlandKlappentext:
Der Lehrer sah Alana mitleidig an. „Ich verstehe es nicht“, sagte er. „Du müsstest diesen Zauber mit Leichtigkeit ausführen können. Es gibt keine Erklärung, warum du es nicht vermagst“. „Blockiert“ sagte eine heisere Stimme. Alana zuckte zusammen. Sie hatte Ivaylos Anwesenheit völlig vergessen, so still hatte der junge Elf den ganzen Nachmittag am Fenster gesessen. „Was meinst du“? Ivaylo blickte von seinem Buch auf und sah Alana ins Gesicht. Sein Blick traf sie wie eine Einladung. Hatten sie sich überhaupt schon einmal so angesehen? Sie konnte sich nicht erinnern. Er hatte unglaublich helle Augen, klar wie der Frühlingshimmel… Sie riss ihre Gedanken los und schüttelte ärgerlich den Kopf. Der Elf wandte den Blick ab und schaute wieder auf sein Buch. „Ihre Kraft ist blockiert“, sagte er gleichgültig.

Meine Meinung:
Ein kleiner Junge verliert seine Eltern und wird von seinen Verwandten groß gezogen. Die haben selbst zwei Kinder und nach einiger Zeit freundet er sich mit dem Mädchen an. Sie werden unterrichtet von einem Elf und der bietet ihnen an, die Zauberkunst zu erlernen (was verboten ist). Der Junge ist einverstanden, das Mädchen denkt jedoch, sie hat keine zauberischen Fähigkeiten. Aber sie ist nur blockiert, so der Junge und will ihr einen Sternenstein besorgen, der diese Blockade wieder aufheben soll. Diese Steine können wiederum nur die Zwerge herstellen. Er hat Glück, denn ein Zwerg arbeitet für den Vater des Mädchens und durch Manipulation bringt er ihn dazu, ihm einen Sternenstein zu geben. Durch diesen Stein entdeckt das Mädchen ihre hellseherischen Fähigkeiten und der Lehrer hat den Jungen immer mehr in seinen Bann gezogen.
Parallel dazu verläuft in diesem Buch auch eine andere Geschichte. Beide Geschichten habe jeweils eine andere Schriftart und im laufe des Buches werden sie ineinander verwoben.
Die andere Geschichte hat mit dem Zauberer und dem König zu tun. Dieser König hat das zaubern verboten und der Zauberer hatte die Eltern von dem Jungen damals verbannt. Dämonentore werden geöffnet, aber keiner weiß von wem. Sie versuchen immer wieder, diese Dämonentore zu schließen und irgendwann geben sie auf und wenden sich an die Zwerge um Hilfe.
Alle Beteiligten treffen sich bei einem Winterball im Königsschloss und da eskaliert auch alles. Das Mädchen sieht einen Anschlag auf den König vorher und kann ihn vereiteln. Sie hilft den Jungen und kann ihn von dem Dämon befreien und die Eltern des Jungen werden auch wieder begnadigt.

Ich muss sagen, das Buch war einfach toll. Als ich es erhielt, dachte ich, oh je ein Elfenbuch, aber dann konnte ich es nicht mehr aus meiner Hand legen. Es ist spannend, relativ realistisch und doch phantasievoll. Es ist vergleichbar mit „2. Teil – Herr der Ringe“. Ich finde, der Titel passt nicht so ganz. Etwas mit den Sternensteinen wäre ansprechender gewesen.

Fazit: Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene sehr empfehlenswert.
5 Sterne
Verlag: arsEdition GmbH München
ISBN: 978-3-7607-6373-6
Autorin: Frances G. Hill

http://www.arsedition.de/

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