Nachts kommt der Tod

Nachts kommt der TodKlappentext:
Cal Weaver, ein Privatdetektiv, fährt in einer regne¬rischen Nacht nach Hause. Auf einem Parkplatz klopft eine junge, nervös wirkende Frau an die Windschutzscheibe und bittet ihn, sie mitzunehmen. Cal hat Bedenken, fährt den Teenager aber zu einer Bar. Ein großer Fehler – denn am nächsten Morgen ist die Anhalterin verschwunden, ihre Freundin wird tot auf¬gefunden. Und der Verdacht fällt auf Cal …

Meine Meinung:
Cal war auf dem Weg nach Hause, als ihn eine junge Frau bittet, mitgenommen zu werden. Der Hinweis, dass sie seinen Sohn Scott kannte, brachte seine Einstellung zum wanken und Cal ließ sie einsteigen. Unterwegs musste sie dringend auf eine Toilette und Cal hielt an einer Bar. Als die Rückkehr von ihr ihm zu lang dauerte, entschloss er sich, sie in der Bar zu suchen, aber er fand sie nicht. Als er zu seinem Wagen zurückkehrte, saß die junge Frau allerdings im Auto. Erst unterwegs bemerkte Cal, dass er eine Doppelgängerin im Auto sitzen hatte. Es kam zum Streit und die junge Frau sprang aus seinem Auto, kaum das Er angehalten hatte. Sie flüchtete und Cal konnte sie nicht mehr einholen. Besorgt fuhr er nach Hause, welches ihm leer und verlassen vorkam, seitdem sein Sohn Scott den Tod fand. Mit seiner Frau Donna führte er seither ein geistesabwesendes Leben. Am nächsten Morgen klingelte die Polizei und stellte Fragen nach Claire, der vermissten Tochter des Bürgermeisters. In Cal erwacht der Privatdetektiv und er nimmt die Ermittlungen auf, welche ihn in immer düstere Bereiche führt und sein Leben bedroht.

Ein spannender Thriller der Extraklasse. Ein Netz aus Lügen, Irreführungen und Heucheleien geben der Geschichte eine besondere Note. Nicht nur die Arbeit eines Privatdetektivs und der Cops werden dargestellt, sondern auch die Belastung einer Ehe, wenn ein Kind verstirbt. Genauso die Langeweile der Jugendlichen und wie sie versuchen, auszubrechen. Es gibt mehrere Erzählstränge, die am Ende miteinander verschmelzen. Den Charakter von Cal hat der Autor gut und überzeugend dargestellt, denn er ist nicht nur spontan und ehrgeizig, sondern auch sehr aggressiv. Mit dem Schluss habe ich überhaupt nicht gerechnet. Der Autor hat den Leser auf eine falsche Fährte gelockt. Die Spannung war bis zum Ende der Geschichte auf einem guten Level.
Mich hat der Thriller überzeugt und deswegen bekommt er auch 5 Sterne von mir.

5 Sterne

Verlag: Droemer-Knaur Verlag
ISBN: 978-3-426-51480-1
Paperback, 560 Seiten

http://www.droemer-knaur.de/buch/7895635/nachts-kommt-der-tod
Autor: Linwood Barclay, geboren 1955, stammt aus den USA, lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada. Er studierte Englische Literatur an der Trent University in Peterborough, Ontario, und arbeitete bis 2008 als Journalist. Im „Toronto Star“, Kanadas größter Tageszeitung, hatte er eine beliebte Kolumne. Sein erster Thriller, „Ohne ein Wort“(2007), war auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto.

Übersetzung: Silvia Visintini

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