Lost Island

Lost IslandKlappentext:
Expedition in den Tod
Agent Gideon Crew erhält den Auftrag, aus einer Ausstellung in New York eine bestimmte Seite aus einer berühmten frühmittelalterlichen Handschrift zu stehlen. Ein gefundenes Fressen für den begnadeten Kunstdieb – der Coup gelingt. Auf dem Pergament schimmert eine alte Seekarte hindurch. Sie kündet von einer Reise, die vor Jahrtausenden in der Ägäis begann und zu einer Karibikinsel führte. Dort gab es offenbar eine Heilpflanze, die Kranke gesund macht und das Leben verlängert. Klar, dass dies ein Milliardengeschäft wäre. Gideon bricht zu einer hochgefährlichen Expedition auf, um die Insel ausfindig zu machen, und er wird den Verdacht nicht los, dass die alte Karte womöglich die Irrfahrten des Odysseus abbilden könnte …

Meine Meinung:
Gideon Crew stiehlt alles, auch wenn der Auftrag noch so heikel ist. Hauptsache die Bezahlung stimmt. Er ist clever, aber schwer krank. Ein Tumor im Kopf gibt ihm nicht mehr viel Zeit, deswegen nimmt er den neuen Auftrag von Eli Glinn an. Vielleicht hat er damit eine Chance, seine Krankheit zu besiegen. Er soll eine Heilpflanze beschaffen, die sogar abgeschlagene Gliedmaßen wieder nachwachsen lässt. Was sich für eine leichte Mission ansieht, wird bald zu einem Kampf ums Überleben. Mit einer von ihm gestohlenen Seekarte machen er und Amy sich auf dem Weg in die Karibik. Erst werden sie von Schatzjägern überfallen, dann kämpfen sie mit dem Ozean und dem Dschungel. Sie rufen Eli an, um gerettet zu werden. Als Indianer sie in ihr Dorf mitnehmen, kommen sie der Spur der Heilpflanze näher. Was sie nicht wissen, ist, dass eine gefährliche Kreatur die Insel bewacht. Eli Glinn startet inzwischen ein Rettungsunternehmen, um die beiden zu bergen. Die Mission schlägt schief, denn die Habgier ist größer, als der Verlust von Menschen.

Da hörte er andere Geräusche – das gleiche röchelnde Atmen, das gleiche hasserfüllte Knurren, die gleichen langsamen Bewegungsgeräusche. Und diesmal war kein Irrtum möglich. Sie drangen aus der unbekannten Dunkelheit hinter ihm. Er drehte sich blitzartig um, gerade als die Kreatur aus dem Dunkel in den Lichtstrahl seiner Stirnlampe geschlurft kam. Mit starrem, blutunterlaufenem Auge fixierte sie ihn.

Bilderbuchkino? Man kann sich den Ablauf gut vorstellen und so muss es sein!
Das Buch ist eine Mischung aus Thriller und Abenteuerroman. Die Geschichte ist breit gefächert und die Abenteuer von Odysseus spielen eine große Rolle. Mir hat die Geschichte gut gefallen, denn sie ist spannend und einfallsreich. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet, ebenso die Beschreibung der Schauplätze. Das Cover passt, außerdem wirkt es unheimlich.
Ein Vergleich zu den Pendergastbüchern hält zwar dieser Roman nicht stand, aber er bietet gute Unterhaltung. Das ist wichtig, denn sonst würde ich ein Buch nicht lesen. Ein Sog muss mich mitreißen, um dem Geschehen zu folgen und in diesem Fall ist es so.
Außerdem muss ich zugeben, dass ich ein großer Fan der Autoren bin.

Das ist der zweite Band einer Serie. Der erste Band „Mission – Spiel auf Zeit“ ist 2012 erschienen.

4 Sterne

Verlag: Droemer-Knaur Verlag
ISBN: 978-3-426-51497-9
Taschenbuch, 416 Seiten

http://www.droemer-knaur.de/buch/7907040/lost-island

Autoren: Douglas Preston und Lincoln Child

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim „American Museum of Natural History“ in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, „Relic“, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher („Der Codex“, „Der Canyon“, „Credo“, „Der Krater“) und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA.

Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das „American Museum of Natural History“ in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers „Relic“, Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher („Das Patent“, „Eden“). Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey.

Übersetzung: Michael Benthack

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s