Gloria und die Liebenden von Verona

Gloria und die Liebenden von VeronaMeine Meinung:
Eine interessante Geschichte, welche allerdings mir zu früh endet.
Der Anfang des Buches ist etwas gemächlich, dann kommt etwas Bewegung in das Geschehen. Die Protagonisten sind gut darstellt und kommen überzeugend rüber. So Gloria, die als aufgeweckte und gebildete Frau behandelt werden möchte, die sie auch ist und nicht als behütete Person. Sie ist emanzipiert, so auch ihre Tante. Im Gegenzug Alexander, der alle Eigenschaften eines Gentlemans aufweist und die Damen beschützen möchte. Im Laufe des Werdegangs änderte sich seine Einstellung und seine Akzeptanz der Frauen gegenüber.
Die Atmosphäre des damaligen Milieus ist durchaus gut offenbart, es könnten allerdings mehr Einzelheiten dargestellt sein. In dem viktorianischen Krimi gibt es kein Blutbad, sondern hier wird die Suche nach dem Täter forciert. Die Protagonisten beschäftigen sich mit Beobachtungen und Schlussfolgerungen, welche gut offenbart werden. Mit dem Täter habe ich nicht gerechnet, macht aber die Angelegenheit überzeugend.
Nachdem die Geschichte interessant wird, endet sie leider zu früh. Der Täter ist gefasst, aber dann möchte man gern wissen, wie es mit den Protagonisten weiter geht, aber leider muss man auf die Fortsetzung warten.
Das Cover und der Titel passen gut zur Geschichte. Das Buch ist in Kapiteln unterteilt. Jeder Anfang des Kapitels ist mit einer Abbildung unterlegt. Die Geschichte liest sich flüssig und ist am Ende mit Nachbemerkungen versehen. Ein Krimi, indem sich vielleicht eine Liebesgeschichte anbahnt.

Fazit:
Die Entwicklung der Ereignisse ist gelungen, denn mit den Ausführungen hat man nicht gerechnet. Mir hat das Buch gut gefallen, allerdings bei der Kürze des Buches hätte die Geschichte wirklich weiter gehen können. Gerade wenn es interessant wird, muss man aufhören.

Kurzfassung:
Mit ihrer Tante ist Gloria in einer Kutsche nach Italien unterwegs. Als sie denken, dass ihre Kutsche überfallen wird, stoppt nur eine aufgewühlte junge Frau die Weiterfahrt. Sie benötigt Hilfe, denn bei einem Duell gab es einen Toten und ihr Freund wird vermisst. Gloria kennt diese Ängste, deswegen will sie der jungen Frau helfen. Lord Lyndon schätzt dies gar nicht, denn die Nachforschung ist nichts für Frauen. Gloria lässt sich nicht abbringen und Alexander hilft ihr nach einigem Zögern. Inzwischen ist Giulio aufgetaucht und wurde wegen Mordes verhaftet. Francesca ist bekümmert und hoffte weiterhin auf die Hilfe der Engländer. Sie recherchieren im Umfeld der Duellanten und kommen der Spur immer Näher. Mit dem Täter haben jedoch alle Beteiligten nicht gerechnet.
Mehr wird nicht verraten!

Klappentext:
Nach dem plötzlichen Tod ihres Geliebten begibt sich Gloria auf Reisen. Doch bevor sie Verona, ihre erste Station, erreicht, wird ihre Kutsche von einer in Tränen aufgelösten Italienerin gestoppt. Sie berichtet von einem Duell und einem Toten und bittet um Hilfe. Aber nicht nur der Tod des einen Duellanten wirft Fragen auf, der andere ist außerdem spurlos verschwunden.
Gloria geht der Sache nach und erhält unerwartete und unwillkommene Hilfe von einem Landsmann, Alexander Lyndon. Obwohl der wenig sympathisch auftretende Lord sie von ihrer Suche abbringen möchte, erweist er sich schließlich doch noch als nützlich – was Glorias Meinung über ihn ändert, aber nur ein bisschen …

4 Sterne

Dryas Verlag
ISBN: 978-3-940855-58-9
Taschenbuch, 220 Seiten

Autorin: Marlene Klaus ist ausgebildete Buchhändlerin. Bevor sie sich als Autorin selbständig machte, jobbte sie als Taxifahrerin, Kellnerin, Postbotin und Bibliothekarin.

http://www.dryas.de/baker-street/gloria-und-die-liebenden-von-verona

Ich bin bei http://www.bloggdeinbuch.de auf dieses Buch gestoßen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so habe ich mich für dieses Buch entschieden. Natürlich möchte ich mich auch bei http://www.dryas.de/ ganz herzlich bedanken, von denen ich dieses Rezensionsexemplar erhalten habe.

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