Gabriel – Duell der Engel

GabrielKlappentext:
Der 17-jährige Gabriel spürt, dass er ein Engel ist. Und er hat einen Auftrag, dem nur er erfüllen kann: Er muss Seraphin stoppen, einen Todesengel, der ihn bedroht und wahllos Menschen tötet. Als Seraphin einen weiteren Mord ankündigt, sieht Gabriel nur noch eine Chance …
oder ist es schon zu spät?

Meine Meinung:
Gabriel wurde mit fünf Jahren adoptiert, und seine leiblichen Eltern haben ihn nie interessiert. Er lebt in Frankfurt und ist ein Einzelkind. Seine Eltern sind viel unterwegs und somit ist er viel allein. Inzwischen ist er fünfzehn und hat eine veränderte Sichtweise auf die Dinge, denn er ist anders. Er hat keinen Puls und er ist tot. Nein ein Vampir ist er nicht, aber ein Engel. Er hat Flügel und kann somit fliegen. Erst durch einen Unfall merkte er seine Bestimmung. Seine Leidenschaft ist allerdings seine Freundin, denn die liebt er über alles. Sonja – die Liebe seines Lebens. Sie kennt nicht sein „Wahres Ich“, sie kennt nur den Gabriel aus der Schule. Dann kommt eines Tages ein neuer Schüler in die Klasse. Von der ersten Minute an spürte Gabriel die Abneigung gegen ihn. Seraphin – in Schwarz gekleidet und locker drauf – nahm den Platz neben Gabriel ein. Er hasste den Neuen, wusste aber nicht warum. Dann stellte sich eines Tages heraus, dass Seraphin auch ein Engel war. Ein böser Engel, der Menschen tötete. Gabriel musste den Kampf gegen ihn aufnehmen, obwohl er gar nicht kämpfen wollte oder konnte. Er war ein Weichei! Nur ein Stich ins Herz konnte Seraphin aufhalten. Seraphin wollte, dass Gabriel ihn tötete, denn er wollte nicht böse sein. Konnte Gabriel das wirklich tun?

Ich versuchte, die Augen zu öffnen. Konnte es nicht. Kostete zu viel Kraft. Wollte wieder zurück ins Dunkel. Zurück zu meinen Stimmen. Kannte sie inzwischen. Mochte sie. Mehr als die Realität.

Gedanken eines Jungen oder bedrohliche Stimmung?

Mehr erzähle ich natürlich nicht! Die Geschichte nimmt eine vollkommende andere Wendung. Ich war total überrascht, denn damit habe ich nicht gerechnet. Die Geschichte fängt etwas langsam an und die Spannung kommt erst zustande, als Seraphin in sein Leben tritt. Es ist kein Buch für Fantasyfans, denn die Geschichte hat damit nichts zutun. Die Geschichte ist aus der Sichtweise als Ich-Erzähler geschrieben, der seine Leser in diesem Buch auch anspricht. Der Junge erzählt seine Geschichte rückwirkend und schreibt seine Gedanken immer auf. Diese Notizen sind auch so abgedruckt. Nur das Ende der Geschichte wird von einem Zeitungsartikel erzählt. Das Fühlen und Denken eines Jugendlichen ist gut dargestellt. Trotzdem merkt man auch die Einsamkeit und die innere Leere des Jungen. Das Cover passt ausgezeichnet zu dieser Geschichte. Das Buch liest sich auch flüssig, nur der Spannungsbogen kommt sehr spät.

4 Sterne

Verlag: Bookspot Verlag GmbH
ISBN: 978-3-937357-74-4
Broschierte Ausgabe: 176 Seiten

Autorin: Kaja Bergmann studiert in Marburg Germanistik. Ihr erstes Jugendbuch ist ihr gut gelungen.

http://www.bookspot.de/

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