Fluss der Wunder

Fluss der      WunderKlappentext:
Im Auftrag eines Pharmainstituts reist Marina Singh in den brasilianischen Urwald, um ihren verschollenen Kollegen Anders zu suchen und um die eigenwillige Forscherin Dr. Swenson aufzuspüren. Für Marina beginnt eine gefahrvolle Reise zu den Grenzen von Wissenschaft und Mythos, Wahn und Wunder.

Meine Meinung:
Marina arbeitet mit dem Biologen Anders Eckmann in einem Pharmainstitut zusammen. Anders der im brasilianischen Urwald die Forscherin Dr. Swenson treffen soll, stirbt dort an einem Fieber. Seine Frau kann sich damit nicht abfinden, dass seine Leiche im Urwald bestattet wurde. Marinas Chef und gleichzeitig ihr Geliebter ist der Idee von Eckmanns Frau nicht abgeneigt, dass sie in den Dschungel reist, um mehr über den Tod ihres Mannes zu erfahren. Sie könnte Dr. Swenson treffen und Neuigkeiten über das Projekt erfahren. Schließlich muss er für die Finanzierung ihrer Forschung Rechenschaft darüber ablegen. Marina steigt in den Flieger und muss sich ihren eigenen Ängsten stellen, bis sie überhaupt bemerkt, dass ihre Fantasien eine Auswirkung der Medikamente sind. Der Amazonas hält einige Überraschungen bereit. Nicht nur die Forschungsergebnisse und deren Erprobung stellen sie vor eine große Herausforderung. Auch ihre Kenntnisse als Ärztin werden im Amazonas auf eine harte Probe gestellt. Nicht nur der Urwald und das Klima stellen sie vor großen Herausforderungen, auch die Bewohner haben ihre eigene Lebensweise.

Das Buch habe ich gewählt, weil der Klappentext mich sehr angesprochen hat. Die Geschichte steckt voller Geheimnisse der Natur, der Grenzen der Wissenschaft, der Moral und der eigenen Ängste. Eine junge Frau muss sich und die Wissenschaft infrage stellen. Gleichzeitig behebt sie damit ihre eigene Grenzen, die sie sich selbst gesetzt hat. Am Anfang war mir die Geschichte etwas langweilig, denn es dauerte, bis sie Fahrt aufnahm. Aber dann hielt die Geschichte einige Überraschungen parat, mit denen man nicht gerechnet hatte. Das Thema ist sicherlich aktuell, denn es wird immer Wissenschaftler geben, die Grenzen überschreiten und Versuche an sich selbst und anderen ausführen. Für diese Wissenschaftler zählt nicht der Mensch, sondern nur das Resultat.
Das Cover passt gut zur Geschichte. Die Briefe von ihr und Anders sind in einer anderen Schriftart geschrieben, sodass man einen Überblick hat. Sehr empfehlenswert!

4 Sterne
Verlag: Bloomsbury Verlag Berlin
ISBN: 978-3-8270-1056-8
Gebundene Ausgabe, 381 Seiten

Autorin: Ann Patchett

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