Flamme der Freiheit

Flamme der FreiheitKlappentext:
Das Schicksal einer ungewöhnlichen Frau
Sie ging in die Geschichte ein als Frau im Soldatengewand: Eleonora Prohaska, die 1813 als Mann verkleidet gegen Napoleon in die Schlacht zog und fiel. Doch was trieb sie zu ihrer ungewöhnlichen Tat an? War es der glühende Wunsch nach Freiheit? War es Tollkühnheit? Oder steckte eine unglückliche Liebe hinter ihrem Entschluss?
In ihrem spannenden und dramatischen Roman, versucht Birgid Hanke eine Antwort auf diese Fragen zu finden.
Meine Meinung:
Ein kleines Mädchen rannte über Wiesen und Felder. Sie genoss den aufkommenden Frühling und die Sonnenstrahlen. Als ein Pferd sie erschreckte, verletzte sie sich den Knöchel und der Reiter brachte sie nach Hause. Ihr Großvater war gar nicht erbaut davon, denn er kannte den Fremden. Damit rollte eine Welle der Erinnerungen über den Großvater herein. Das kleine Mädchen ließ nicht locker und stellte ihrem Großvater viele Fragen. Langsam begann er, seiner Enkelin von ihrer Mutter zu erzählen. Eine Mutter, die das kleine Mädchen nie kennenlernte. Eine Mutter, der eine große Karriere vorausgesagt wurde. Eine Mutter, die auf dem Schlachtfeld als Soldat starb.

Die Autorin hat aus der Geschichte der Frau Eleonora Prohaska, die 1813 als Soldat in der Schlacht ihr Leben gab, einen Roman geschrieben. Sie hat versucht, der Propagandistin ein Leben einzuhauchen. Das ist ihr auch bis kurz vor Schluss wunderbar gelungen. Sie hat ein Schicksal geformt, das eigentlich ungewöhnlich ist. Ein Arbeiterkind kommt in den Genuss, als fast gleichwertiges Mitglied einer Adelsfamilie aufzuwachsen. Sie erhält eine solide Ausbildung und lernt dank ihrer Stimme sogar das Königshaus kennen. Erst durch eine unglückliche Liebe kommt ihr Leben ins Straucheln, denn da wird ihr, ihre Herkunft vor Augen geführt. Als sie ein Kind erwartet, lässt sie der Vater des Kindes sitzen. Nicht nur das – sie wird verstoßen und geht zu ihrem Vater zurück. Bis dahin finde ich die Geschichte wunderbar, aber dann ziehen leider Ungereimtheiten auf, die mich ins Grübeln bringen. Warum verlässt auf einmal eine Mutter ihre Tochter, um in den Krieg zu ziehen? Warum will der Vater auf einmal seine Tochter, obwohl er die Vaterschaft vorher abgestritten hat? Diese Fragen wurden nicht richtig beantwortet. Die Autorin lässt den Leser im Unklaren. Sehr schade, deswegen wird ein Stern abgezogen.
4 Sterne

Autorin: Birgid Hanke hat studiert und arbeitet heute als Journalistin und Autorin. Sie schrieb zahlreiche Sachbücher und Biografien. Die Autorin lebt in Bremen.

Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3-426-50877-0
Taschenbuch, 528 Seiten

http://www.droemer-knaur.de

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