Ein Streuner kehrt heim

Ein Streuner kehrt heimKlappentext:
Liebe ist die beste Medizin.
Nie wieder wollte Dr. Cyrus Mills in den kleinen Ort Eden Falls in Vermont zurückkehren. Und als er die dortige Tierarztpraxis seines Vaters erbt, möchte er diese so schnell wie möglich verkaufen. Geldsorgen zwingen ihn jedoch, die Praxis zu übernehmen, bis ein Käufer gefunden ist. Widerwillig tritt Cyrus, der zwar Veterinärmedizin studiert, aber noch nie als Tierarzt praktiziert hat, seinen Dienst an. Doch dann stürmt sein erster Patient, ein Golden Retriever namens Frieda Fuzzypaws, schwanzwedelnd durch die Tür, und um Cyrus ist es geschehen. Dank Frieda, dem schwarzen Labrador Puck, der Perserkatze Chelsea und den anderen liebevollen – zwei- und vierbeinigen – Einwohnern findet Cyrus in Eden Falls bald wieder ein Zuhause. Und dann ist da noch Amy, die ebenso temperamentvolle wie hübsche Bedienung des einzigen Lokals am Ort …
Meine Meinung:
Nur wegen des Verkaufes der Tierarztpraxis kehrt Dr. Mills in seine Heimatstadt zurück. Inzwischen hat er einen anderen Namen angenommen, damit keine Erinnerungen an seinen Vater auftauchen. Er hat nicht damit gerechnet, dass diese Erinnerungen eines Tages einen anderen Sinn ergeben. Mit der Tierarztpraxis hat er gleichzeitig die Schulden seines Vaters übernommen und die sind nicht ohne. Dann kommen Fälle dazwischen, wo er in dieselbe Lage gerät, wie sein Vater. Mitmenschlich und uneigennützig hilft er Menschen und Tiere. Gar nicht seine Art, denn selbstlos ist er nicht. Dann konnte er einen Hund nicht einschläfern, anschließend verliebt er sich noch in eine junge Frau. Jetzt hat er einen Hund am Hals, die Tierarztpraxis – die er unbedingt verkaufen will und Herzklopfen.

Eine Geschichte mit viel Herz und Humor. Dazu eine effektive Beschreibung der Protagonisten und des Umfeldes. Gerade der Tierarzt ist sehr glaubwürdig dargestellt. Erst abgekapselt von der Umwelt, dann öffnet er sich immer mehr, obwohl es ihm schwerfällt. Dazu stellt er die Beziehung zu seinem Vater infrage. Im Laufe der Geschichte ändert sich sein Bewusstsein dazu. Gut finde ich auch den Kontrast vom Tierpathologen zum Tierarzt. Gleichzeitig merkt man, dass der Autor Tiermedizin studiert hat.

Die Geschichte ist in Tagen aufgeteilt. Jeder Wochentag ist mit einem Hundebild versehen. Das Cover steht nicht im direkten Bezug zu dieser Geschichte. Der Titel ist nicht auf dem Hund bezogen, sondern auf den Tierpathologen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und bietet eine gute Zerstreuung. Mit hat die Geschichte sehr gut gefallen, weil sie Probleme aufgreift und entwirrt.

Es ist das erste Buch mit dem Tierarzt Dr. Mills.
Fazit:
Unterhaltend, humorvoll und dennoch anschaulich beschrieben. Eine Geschichte nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum in sich gehen.

5 Sterne

Originaltitel: The Patron Saint of Lost Dogs
Originalverlag: Hyperion
Deutsche Erstausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten
ISBN: 978-3-442-20430-4
€ 14,99 (D)
Verlag: Page & Turner

Auch als E-Book erhältlich
Autor: Nick Trout hat an der University of Cambridge Tiermedizin studiert und arbeitet als Chirurg am berühmten Angell Animal Medical Center in Boston; er hat mehrere Bücher über seine Arbeit und sein Leben mit Tieren geschrieben, die alle New-York-Times Bestseller wurden. Nick Trout lebt mit seiner Frau Kathy und dem Labrador-Pudel-Mischling Thai in Massachusetts.

Übersetzung: Christine Heinzius

Link: http://www.randomhouse.de/Buch/Ein-Streuner-kehrt-heim-Roman/Nick-Trout/e445601.rhd
Leseprobe: http://www.randomhouse.de/Buch/Ein-Streuner-kehrt-heim-Roman/Nick-Trout/e445601.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false#tabbox

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