Aliens haben meine Hausaufgaben gefressen

Aliens haben meine Hausaufgaben gefressenKlappentext:
Fünf Aliens stellen Rods Leben völlig auf den Kopf. Erst landen sie ungefragt in seinem Zimmer und fressen seine Hausaufgaben. Dann wollen sie auch noch, dass er ihnen bei einer gefährlichen Mission hilft: den größten intergalaktischen Verbrecher aller Zeiten zu fassen. Ehe Rod sich versieht, steckt er mitten in einer rasanten Verfolgungsjagd …

Meine Meinung:
Rod staunt nicht schlecht, als ein Miniraumschiff in seinem Zimmer landet. Es sind Agenten, die nur ein Ziel haben – die Suche nach einem intergalaktischen Verbrecher. Die Aliens setzen Rod unter Druck, den sie brauchen seine Hilfe. Dabei hat er schon genug Ärger mit seinem Klassenkameraden Billy. Rod hilft ihnen und lernt somit die Agenten besser kennen. Als sich herausstellt, dass ausgerechnet Billy der gesuchte Verbrecher ist, freut sich Rod ihn loszuwerden. Dann nimmt er Rods Geschwister gefangen und nicht nur die Aliens haben eine ausweglose Aufgabe vor sich – die Zwillinge zu befreien und Billy festzunehmen.
Die Geschichte ist kreativ, lustig und hat einen hohen Spannungsbogen. Gut finde ich auch, dass das Thema Mobbing und Gewalt in der Geschichte originell eingebunden ist. Schulkinder können dadurch eine gute Konfrontation finden, denn an jeder Schule gibt es entsprechende „Billys.“
Erzählt wird diese Geschichte von Rod, sodass seine Darstellung und Empfindung wiedergegeben wird.
Aufgelockert wird die Geschichte durch lustige Namen, wie Ding eins, Madame Pong, Grakker usw.
Das Buch steckt voller Abenteuer, deswegen ist sie gerade für Jungen geeignet.
Durch den geräumigen Zeilenabstand und nicht so kleiner Schrift können auch Vorschulkinder das Buch gut lesen.
Es gibt kleine Illustrationen im Buch, auch an jeder Seitenzahl ist ein kleines Raumschiff abgebildet. Das Cover ist sehenswürdig und passt hervorragend zur Geschichte.

Ein Punkt Abzug gibt es für den Vater. Er wird erwähnt, aber der Verlust wird nicht richtig aufgeklärt.

Fazit:
Eine lustige und fantasievolle Geschichte, die aber auch zum nachdenken anregt.

4 Sterne

Verlag: Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
ISBN: 978-3-473-36910-2
Gebunden, 256 Seiten
12,99 € (D)
Ab 9 Jahre

Autor: Bruce Coville wurde am 16. Mai 1950 in Syracuse, New York, geboren.
Als Kind begeisterte er sich vor allem für die Romanfigur Dr. Doolittle und Comics und fasste in der Schule den Entschluss, Schriftsteller zu werden. Er studierte ein Jahr an der Duke University in North Carolina, verkaufte Kochtöpfe, arbeitete als Fließbandarbeiter und wurde schließlich Grundschullehrer. Mit 19 heiratete er seine Frau Katherine, mit der er 1977 sein erstes Kinderbuch „The Foolish Giant“ veröffentlichte. Bis heute hat Bruce Coville über 60 Kinderbücher geschrieben und ist in den USA ein bekannter Kinderbuchautor.
2004 erschien mit „Der Drache in der Schultasche“ Covilles erstes Buch im Ravensburger Buchverlag, bis jetzt liegen fünf Titel der „Zauberladen“-Reihe vor.

Illustrationen: Markus Spang

Übersetzung: Wolfram Ströle

https://www.ravensburger.de/shop/neuheiten/buecher/aliens-haben-meine-hausaufgaben-gefressen-36910/index.html

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