Dünengrab

DünengrabKlappentext:
Im Fischerort Werlesiel an der friesischen Küste verschwindet ein junges Mädchen nachts im dichten Seenebel. Femke Folkmer, Chefin der kleinen Polizeiinspektion, glaubt nicht an einen normalen Vermisstenfall. Aber auch die Schauergeschichte der Küstenbewohner über ein ertrunkenes Mädchen, das bei Seenebel aus den Tiefen der Nordsee aufsteigt, hält sie für eine Mär. Kriminalist Wolf verstärkt ihr Team. Doch statt der Vermissten entdecken die Ermittler den Friedhof eines Serienmörders in den Dünen.

Meine Meinung:
„Der Nebel kroch wie ein lebendiges Wesen von der See her in die Bucht. Innerhalb weniger Minuten schob sich, unbemerkt von allen Schlafenden, lautlos über das schwarze Watt und den weißen Sand, glitt mühelos über den Deich und den mit Sanddorn und Hagebuttenbüschen undurchdringlich bewachsenen Küstenstreifen.“

So beginnt die Geschichte.
Mitten aus dem Nebel klopft eine junge Frau an die Türe von Fokko Broer. Bevor er sie hereinbitten kann, verschwindet sie lautlos. Zwei rote Augen starren ihn aus dem Nebel an.
Er meldet die Angelegenheit bei der Polizei, die am nächsten Tag die Ermittlung aufnimmt.
Ausgerechnet Kriminalist Wolf wird an die Nordsee geschickt, um die Vermisste zu finden. Dort wird er mit seiner größten Angst konfrontiert – dem Wasser. Die Angelegenheit wird immer verzwickter, denn es werden noch mehr Frauenleichen gefunden. Bald wimmelt es in dem kleinen Fischerort vor Polizei. Die Zeit drängt, um die Vermisste noch lebendig zu finden und die Spuren verlaufen sich in Nichts.
Mehr wird nicht verraten!!!

Super!!! Ein deutscher Krimi, der wirklich sehr spannend verläuft. Ich war begeistert, denn man kann sich die Begebenheiten gut vorstellen. Der Autor hat so bildhaft geschrieben, dass man sich jedes Detail vorstellen kann. Dazu bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, denn manche Ermittlungen laufen ins Leere. Auch die Propagandisten wirken sehr menschlich, denn sie haben ihre Fehler. Keiner ist perfekt! Gleichzeitig spielen die Ängste und das Privatleben der Propagandisten eine große Rolle. Genauso der Klatsch eines kleinen Ortes, wo man verurteilt wird, ohne Beweise. Den Ort des Verbrechens hat der Autor gut gewählt, denn jeder kennt die Nordsee und kann sich besser in die Handlung hineinversetzen. Die Vorstellungskraft ist dadurch viel größer. Auch das Cover ist sehr gut gewählt, denn es passt hervorragend zur Geschichte.
Ich kann das Buch jedenfalls empfehlen, denn es hat mir sehr gut gefallen.
Verlag: Verlagsgruppe Droemer und Knaur
ISBN: 978-3-426-51322-4
Taschenbuch, 416 Seiten

Autor: Sven Koch arbeitet als Redakteur bei einer Tageszeitung. Gleichzeitig ist er nicht nur Autor, sondern hat sich auch als Fotograf und Rockmusiker einen Namen gemacht. Er lebt mit seiner Familie in Detmold.
5 Sterne
http://www.droemer-knaur.de/home

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