Die Nacht von Berlin

Die Nacht von BerlinKlappentext:
September 1911. Berlin ist eine Weltstadt. Rastlos, vergnügungssüchtig, nervös. Selbst bei Nacht eine „Stadt aus Licht“. Doch im Schatten des glitzernden Lichtermeers der Reichshauptstadt gedeiht das Verbrechen auf nie gesehene Weise: An verschiedenen Orten Berlins werden Leichen gefunden – brutal ermordet, grotesk kostümiert, theatralisch ausgestellt. Der blutjunge Ermittler Edmund Engel begreift als Erster, dass hier kein gewöhnlicher Mörder am Werk ist. Und auch der erfahrene Nervenarzt Alfred Muesall erkennt die Handschrift eines modernen Tätertyps. Einen „Künstler“ im Fach Mord, dessen bizarre Spur in das weltberühmte Berliner Metropol-Theater führt…

Meine Meinung:
Im Metropoltheater wird eine Revue in 6 Bildern aufgeführt. Der Mörder plant 6 Morde, und zwar in den gleichen Abschnitten wie die Revue. Die Opfer sind alle kostümiert, als sie gefunden werden. Ein neuer Ermittler erkennt die Handschrift eines Serientäters, aber keiner glaubt ihm. Erst ein Nervenarzt hat dieselbe Theorie und gibt diese an die Polizei weiter. Durch die Zusammenarbeit kommen sie dem Mörder auf die Spur. Der Täter arbeitete im Theater und wollte sich rächen, weil sein Theaterstück abgelehnt wurde. Der neue Ermittler kann ihn festnehmen, bevor er alle Morde ausführen konnte.
Ein sehr guter historischer Roman, aufgebaut wie ein Krimi. Auch die gesellschaftliche Schicht wurde gut herausgearbeitet und umgesetzt. Genau wie bei Sherlock Holmes ist auch hier der Täter durch rationales Denken ermittelt wurden. Hat mit gut gefallen, auch weil man selbst mitdenken konnte. Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen.

5 Sterne
Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
ISBN: 978-3-8392-1215-8
Taschenbuch 326 Seiten

Autor: Herbert Beckmann

http://www.gmeiner-verlag.de/

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