Die Eleganz des Tötens

Die Eleganz des TötensKlappentext:
Wenn ein Killer alle Zeit der Welt hat
Seit Stephen Killigan als Philosophiedozent in Cambridge angefangen hat, ist ihm kalt bis auf die Knochen. Sind es die 700jährigen Steine der ehrwürdigen Universität, die ihn frösteln lassen? Als er eines Abends auf die Leiche einer vermissten Schönheitskönigin stößt, meint er den Grund zu verstehen – und versteht nichts mehr, als die maskierte Tote kurz darauf wie vom Erdboden verschluckt ist.
Meine Meinung:
Der Dozent Stephen Killigan findet eine Mädchenleiche. Er verständigt die Polizei, aber als sie auftaucht, ist das Mädchen verschwunden. Ist er verrückt oder ist er an dem Verschwinden der Schönheitskönigin beteiligt – die Polizei rätselt. Aber nicht nur die Polizei, sondern auch Killigan will das Rätsel lösen. Dabei stößt er an Grenzen, die sein Bewusstsein sprengen. Als Leichen auftauchen und wieder verschwinden, kommt er dem Rätsel langsam näher. Die Totenmasken der Opfer zeigen ihm einen Hinweis. So unglaublich die Herausforderung ist, so unbegreiflich verschwindet Killigan auch selbst, bis er einsehen muss, nicht nur der Killer ist ein Zeitreisender, sondern auch er selbst. Der Horror beginnt für ihn selbst, als er sich entscheiden muss, welche von zwei Frauen er rettet, denn der Killer stellt ihn vor die Wahl. Killigan hat jedoch keine Chance, beide Frauen zu retten. So muss er erleben, dass seine Freundin ein Opfer des Killers wird.

Mit dieser Geschichte hat die Autorin die Grenze zwischen den Welten und der Erbarmungslosigkeit des Killers gesprengt. Ich war nicht darauf gefasst, dass dieser Thriller eine Zeitreise offenbart, aber diesmal ist es ein Mörder, der unerkannt durch die Epochen reist. Er stellt mit seinen Morden nicht nur die Polizei vor einem Rätsel. Er kann aber auch nicht gefasst werden und findet somit nicht nur seine Opfer zum Töten, sondern auch Täter, die das Töten übernehmen. Eine Sichtweise, die ich bisher noch nicht gelesen habe. Es sind verschieden Sichtweisen dargestellt, z. B. die des Professors, des Killers, der Freundin.
Mir fällt es schwer, die Geschichte einzuordnen. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung ist zu weitschweifig. Hätte die Autorin die Geschichte gekürzt, wäre die Spannung viel besser. So wird viel belangloses Irrelevantes erzählt.
Das Cover ist passend zur Geschichte, denn die Totenmaske stellt ein Bestandteil dar. Das Buch ist anstrengend zu lesen und ich kann mich schlecht entschließen, wie viele Sterne ich vergebe.
Aber denkt daran – das ist meine Meinung. Jeder ließt ein Buch anders.

3 Sterne

Verlag: Droemer-Knaur Verlag
ISBN: 978-3-426-51320-0
Taschenbuch, 576 Seiten
Autorin: A. K. Benedict studierte Englische Literatur in Cambridge. Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und arbeitet außerdem als Musikerin und Komponistin für Film und Fernsehen. „Die Eleganz des Tötens“ ist ihr erster Roman, dem die Presse bescheinigte, »eines der interessantesten Debüts des Jahres« zu sein.

http://www.droemer-knaur.de/buch/7784090/die-eleganz-des-toetens

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