Der Teufelsfürst

Der TeufelsfürstKlappentext:
Der junge Vlad Draculea, Sohn des Fürsten der Walachei, befindet sich in türkischer Gefangenschaft. Als Geisel am Sultanshof in Edirne geht er durch die Hölle. Ohnmächtig muss er dabei zusehen, wie der sinnesfreudige osmanische Prinz Mehmet seinem jüngeren Bruder Radu nachstellt. Um Radu zu rächen und seine Freiheit zurückzugewinnen, ersinnt Vlad einen teuflischen Plan …
Während Vlad Draculea im Herzen des Osmanischen Reiches um Vergeltung kämpft, muss sich die vierzehnjährige Zehra von Katzenstein in Ulm vor Gericht verantworten. Sie wird der Hexerei und des Mordes an ihrem Vater beschuldigt. Verzweifelt versucht sie, ihre Unschuld zu beweisen.

Meine Meinung:
Vlad und sein Bruder Radu sind Geiseln am osmanischen Sultanshof. Während Radu sich langsam den Bedingungen anpasst, kämpft Vlad dagegen an. Gnadenlos wird er gezüchtigt und sein Hass wächst mit jeder Narbe. Für seine Freiheit tut er alles und somit kommt er in den Genuss, einer umfassenden Kriegsausbildung. Bald schon kann er seinen Mut beweisen. Die Schrecken des Krieges sind ihm anfangs ein Gräuel, aber er passt sich an und gewinnt in den Reihen der osmanischen Soldaten Achtung und Respekt.
Als ihr Vater tot aufgefunden wird, kann sich Zehra von Katzenstein nicht vorstellen, welche Lawine von Unglück auf sie zurollt. Nicht nur, dass er ermordet wurde – nein, sie soll die Mörderin ihres Vaters sein. Sie wird als Hexe verbannt und darf nicht nach Ulm zurückkehren. Obwohl ihr Bruder Utz alles versucht um ihre Unschuld zu beweisen, kann er nichts erreichen. Er versucht seine Schwester außerhalb der Stadt aufzuspüren, kann sie aber nirgends finden. Inzwischen wird das gesamte Vermögen beschlagnahmt und Utz steht hilflos vor den Trümmern seines Lebens.
Zehra hat Glück im Unglück und landet bei Zigeunern. Dort findet sie ein Obdach und wird versorgt. Ihr Bruder Utz versucht in Ulm mit allen Mitteln, sich gegen die Vereinnahmung seines Besitzes zu wehren.
Vlad erfährt inzwischen, dass sein Vater nicht mehr lebt. Er macht sich mit ein paar osmanischen Soldaten auf dem Weg in die Heimat.

Ihr wisst – mehr verrate ich nicht, denn sonst fehlt die Spannung in dem Buch.

Die Geschichte ist wirklich spannend und lässt sich sehr gut lesen.
Es sind zwei Geschichten, die am Ende verknüpft werden. Manche Propagandisten kennt man aus den vergangenen Büchern. Gut finde ich auch „Dracula“. Seine Person ist sehr gut beschrieben und gibt ein anderes Bild wieder, als welche man aus den Filmen kennt. Er ist kein Blutsauger, aber blutdürstig durch seine gewalttätigen Erfahrungen im Osmanischen Reich. Kein Wunder, dass er den Ruf als blutgierigen Fürsten bekommen hat. Die Kapitel sind jeweils mit der Überschrift der Handlung gekennzeichnet, so verliert man nicht den Überblick. Es gibt ein Vorwort und ein Nachwort.
Die Autorin hat mit Fakten und Fantasie einen guten historischen Roman geschrieben, der sehr lesenswert ist. Sie hat auch nicht mit blutrünstigen Szenen gegeizt, welche die osmanischen Soldaten zu dieser Zeit an der Bevölkerung verübt hatten. Auch das Cover passt hervorragend – düster und geheimnisvoll – wie die Geschichte.

Bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht!

5 Sterne

Verlag: Bookspot Verlag GmbH
ISBN: 978-3937357751
Gebundene Ausgabe, 409 Seiten

Autorin: Silvia Stolzenburg lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb. Sie studierte in Tübingen. Inzwischen arbeitet sie nicht nur als Englischdozentin und Übersetzerin, sondern auch als Autorin.

http://www.bookspot.de/

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