Das Ende der Welt

Klappentext:
San Francisco: Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen. Zu viele Freunde hat die geniale Ermittlerin schon an den Tod verloren. Nur stetiger Drogenkonsum und ihre einzigartigen Fälle können den Schmerz betäuben. Claire gerät völlig aus dem Gleichgewicht. Getrieben von der Frage, wer Paul ermordet hat, gelangt sie immer näher an ihren eigenen tödlichen Abgrund.

Meine Meinung:
Beim Konzert eines Bekannten lernt Claire DeWitt Paul kennen. Als sie sich eines Tages wiederbegegnen beginnt zwischen ihnen eine Romanze. Claire kann damit nicht umgehen, erst recht nicht, als sie merkt, dass sie sich in Paul verliebt hat. Sie lässt Paul immer mehr allein, bis er eine andere junge Frau kennenlernt. Lydia ist schön, macht Musik und alle Männer raufen sich um sie. Paul heiratet sie und so beginnt ein Kampf um Liebe und Hass. Sie können nicht miteinander und nicht ohne einander, bis der Tod auf der Schwelle steht. Paul ist erschossen wurden und Claire bricht fast das Herz. Sie setzt alles daran, den Mörder zu finden. Tabletten und Drogen halten sie aufrecht, bis sie eines Tages zusammenbricht. Den Mordfall konnte sie noch aufklären, auch wenn sie niemals mit dem Täter gerechnet hat.

Als Detektivin hat Claire DeWitt eine gute Nase. Ihr Körper sendet ein Signal, wenn sie merkt, dass sie auf dem rechten Weg ist. Seit ihren Jugendtagen, besser gesagt, seit dem Buch von Silette möchte sie nichts anderes, als eine gute Detektivin sein. Und das ist sie wirklich. Claire ist keine Vorzeigefrau, mit ihrer Art stößt sie vielen vor dem Kopf, dazu steht sie permanent unter Drogen. Sie ist sich für nichts zu schade, Hauptsache sie erreicht ihr Ziel. Ein Ziel konnte sie jedoch bisher noch nicht erreichen, und zwar das Auffinden von ihrer Freundin Tracy. Das macht ihr immer noch zu schaffen.

Genau wie das erste Buch ist dieser Detektivroman um menschliche Tragödien angesiedelt. Die Propagandistin steht fast nur unter Drogeneinfluss, Tabletten oder Alkohol. Wie im ersten Teil kennt man Claire nicht anders. Warum eigentlich? Kann Claire nicht nüchtern ermitteln? Es sind zwei Geschichten, die sich um die Propagandistin drehen. Einmal geht es um ihre Jugendzeit in Brooklyn und dann um den Mordfall mit Paul in San Francisco. Man verliert aber nicht den Faden, denn die jeweilige Stadt steht am Anfang der Seite. Man springt zwischen den einzelnen Geschichten hin und her, aber es liest sich trotzdem flüssig. Das Cover gefällt mir diesmal nicht so gut. Die Geschichte ist nicht ohne Spannung, aber reine Geschmacksache.

Autorin: Sara Gran lebt in Kalifornien und arbeitet jetzt als Schriftstellerin. Einige Bücher wurden auch verfilmt.

3 Sterne

Verlag: Droemer Verlag
ISBN: 978-3-426-22637-7
367 Seiten, Paperback

http://www.droemer-knaur.de

Das Ende der Welt

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