Brennen muss die Hexe

Klappentext:
Eine grauenvolle Mordserie versetzt die Bürger von Lemfeld in Angst und Schrecken. Ein Wahnsinniger verbrennt Frauen auf de, Scheiterhaufen, nachdem er sie nach mittelalterlichen Methoden brutal gefoltert hat. „Für immer. A.G.“ – diese Botschaft hinterlässt der Mörder am Tatort. Die SOKO „Flammenhimmel“ ermittelt unter Hochdruck. Denn Polizeipsychologin Alexandra von Stietencron befürchtet, die bevorstehende Walpurgisnacht könnte in einem Blutbad enden…

Meine Meinung:

Als das Opfer bemerkt, dass sie sich nicht mehr bewegen kann, ist es schon lange zu spät. Lodernd steigen die Flammen hoch. Noch ist die Polizei mit einem Überfall beschäftigt, bevor sie von dem grausigen Fund erfahren. Auch die Polizei ist von diesem Mord schockiert. Die Botschaft „Für immer. A.G.“ gibt ihnen Rätsel auf. Die Polizeipsychologin Alex glaubt allerdings, dass dieser Mord erst der Anfang ist. Und sie behält recht, denn es wird bald darauf wieder eine schrecklich entstellte Leiche gefunden. Sie haben eine Verbindung – sie sind Hexen. Die Walpurgisnacht steht vor der Türe und deshalb ermitteln die Beamten in allen Richtungen. Sie wollen schnellstens den Fall lösen. Aber das ist nicht so einfach. Dann geschieht ein neuer Mord und die Polizei gerät unter Druck. Als sie endlich einen Tatverdächtigen haben und ihn festnehmen wollen, ist er von der Bildfläche verschwunden. Alex versucht den Täter herauszufordern und steht jetzt selbst auf der Liste des Täters. Und dieser ist schlau und stark. Alex hat keine Chance zu entkommen. Ihr bleibt nur die Hoffnung, dass sie von den Beamten gefunden wird, bevor der Täter sie foltert und dann tötet.

Das Buch fängt spannend an und das bleibt auch bis zum Ende so. Jeder hätte der Täter sein können, aber erst zum Schluss wird aufgelöst. Ich hatte einen anderen Täter vermutet, war er aber nicht. Zuviel möchte ich ja auch nicht verraten, denn ihr wisst, dass ich ungern die Spannung nehme. Es ist ein deutscher Krimi, der wirklich sehr gut geschrieben ist. Manchmal sehr hart, denn man kann sich das ja bildlich vorstellen:
„Inhalierte den aufsteigenden weißen Rauch so tief wie möglich, um sich zu vergiften, und schlug weiter mit dem Hinterkopf gegen den Pfahl, um sich den Schädel zu brechen. Rote Tränen liefen ihr die Wangen hinab.“

Die Geschichte ist in Kapiteln unterteilt. Auch das Thema Afghanistan wird in dem Buch angeschnitten. Gleichzeitig wie die Soldaten mit dem Krieg umgehen und oft an den Belastungsstörungen leiden.
Am Ende des Buches befindet sich auch ein Interview mit dem Autor.
Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, denn man will wissen, wer der Täter ist und welches Schicksal den verschwundenen Personen bevorsteht. Ein Krimi mit Gänsehauteffekt!

5 Sterne
http://www.droemer-knaur.de/home

Knaur Taschenbuch Verlag
Autor: Sven Koch
ISBN: 978-3-426-50855-8
Broschiert
400 Seiten

Brennen muss die Hexe

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