Bergfriedhof

Klappentext:
Der Heidelberger Bergfriedhof. Auf dem Grab eines Kriegsopfers liegt eine Leiche. Privatdetektiv Max Koller steht vor einem Rätsel. Sein geheimnisvoller Auftraggeber, der ihn mitten in der Nacht an diesen Ort beordert hat, will ihn plötzlich mit allen Mitteln von weiteren Nachforschungen abhalten. Und auch der Tote ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden…

Meine Meinung:

Von einem reichen Auftraggeber wurde ein Vorstadtdetektiv angeheuert. Als Treffpunkt der Bergfriedhof abends 11 Uhr. Als Koller eintrifft, findet er auf der Steinplatte einverwahrlosten Toten. Im gleichen Augenblick findet sich auch sein Auftraggeber ein. Dieser reagiert jetzt ganz anders, als sich der Detektiv gedacht hat, denn er zieht den Auftrag angesichts des Toten zurück. Er bekommt trotzdem ein Honorar und soll die Angelegenheit vergessen. Das macht Koller neugierig und er ermittelt trotzdem, da auch die Leiche vom Friedhof verschwunden ist. Er macht sich Gedanken, denn es gibt mysteriöse Todesfälle im Familienleben des Unternehmers Bünting und dazu sitzt seine zweite Ehefrau im Rollstuhl. Koller hängt sich an die Betreuerin der Frau und an den Enkel. Sein Freund hilft ihm dabei. Dann kommt die Betreuerin der Frau unter seltsamen Umständen ums Leben, aufgespießt auf dem Zaun, wo der Unternehmer wohnt. Er findet sie, bekommt paar auf dem Kopf, und als er aufwacht, ist auch diese Leiche verschwunden. Der Unternehmer streitet alles ab. Dann ermittelt er bei dem Enkel, der in einer Studentenverbindung ist. Dieser benimmt sich sehr zurück haltend. Alles deutet aber immer wieder auf den Bünting hin. Aber es ist alles ganz anders. Der Tote und der Unternehmer kannten sich aus ihrer Jugendzeit bei der Waffen-SS. Eine Vergewaltigung aus dieser Zeit spielte auch eine große Rolle. Jetzt versuchte er den Unternehmer zu erpressen, denn er war damals nicht bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen. Der Unternehmer hatte ihn für tot erklären lassen und die Identität angenommen. Der Enkel hat ihn ermordet, aber es war mehr ein Zufall, als ein Mord. Bei einer Mutprobe auf dem Bergfriedhof ist er durch einen Stich ins Herz erstochen wurden. Der Enkel wollte ihn nur abwehren und dabei kam er auf seinem eigenen Grab ums Leben. Auch das Dienstmädchen wurde nicht ermordet, sondern sie fiel selbst beim darüber klettern darauf. Ein Vertrauensmann hat die Leichen nur beseitigt, damit kein Verdacht auf Bünting fällt.

Die Geschichte fängt so typisch wie eine Detektivserie an, abgerissener Detektiv, kein Geld, muss Fahrrad leihen und stolpert über einen Toten. Aber die Geschichte selbst ist spannend, denn sie springt von der Gegenwart, in die Vergangenheit und zurück. Man muss wirklich alles lesen, sonst blickt man nicht durch. Typisch deutscher Krimi, aber lesenswert.

4 Sterne bekommt er von mir!

Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
ISBN: 978-3-89977-742-0
Autor: Marcus Imbsweiler
419 Seiten

http://www.gmeiner-verlag.de/

Bergfriedhof

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s