Apfeldiebe

Klappentext:
Fünf Jungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ferien. Und eine Entdeckung, die das Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel beginnt, als Abenteuer für einen Tag, führt zum spurlosen Verschwinden der Fünf und zu einem Kampf auf Leben und Tod. Völlig von der Außenwelt abgeschnitten, verwandelt sich Hoffnung in Panik, wird Freundschaft zu Wahnsinn.
Und der einzige Mensch, der ahnt, wo die Jungen sein könnten, ist ein alter Mann. Ein alter Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet…

Meine Meinung:
Alex spielt sehr gern in der alten Burgruine. Mit seinen Rittern versetzt er sich selbst in die Zeit des Mittelalters. Seine Gedanken lässt er damit freien Lauf. Eines Tages findet er jedoch eine alte Kammer unter der Burganlage. Er drängt nicht nur seinen Freund Max und dessen Bruder Timi, sondern auch den schwarzgekleideten Rufus und „das Mädchen“ Kasimir, ihn auf die Burg zu begleiten und gemeinsam ein Abenteuer zu bestehen. Seine Entdeckung teilt er mit ihnen, nur müssen sie Stillschweigen bewahren. Diesen Schwur nimmt Alex auch seiner Schwester ab, mit einer gemeinen Drohung. Was als geheimnisvolles Abenteuer auf der Burg gedacht war, rutschte bald in einer bedrohlichen Situation ab. Gewaltanwendung, Beleidigung und der anfängliche Wahnsinn gewann die überhand. Bevor die Jungen die Situation überhaupt wieder in den Griff bekommen haben, passierte das Unglück. Der Ausgang wird verschüttet und die Kinder sitzen fest. Sie hoffen auf Hilfe, die aber nicht kommt. Der alte Seiler hatte die Kinder noch gesehen, aber sich am Anfang nichts dabei gedacht. Dann dachte er nur an die Apfeldiebe, die immer seine Äpfel klauten. Erst zu spät erinnerte er sich an die Liebe und was es heißt, einen Menschen zu vermissen.

Ich war und bin wirklich begeistert von diesem Buch. Welche Schicksale diese Geschichte beinhaltete und wie der Autor sie sehr spannend in Szene setzt. Welche Emotionen schon allein Max herauf beschwört. Mal möchte man ihm am liebsten den Hals umdrehen und dann tut er einen wieder leid. Welche Tragik das Leben dieser Kinder umfasst, ist ohne Worte. Wissen überhaupt Eltern, was sie ihren Kindern antun? Jedes Kind geht anders mit seinem Kummer um und dies hat der Autor sehr gut beschrieben. Und nicht nur die Charaktere, sondern auch die Landschaft und die Katastrophe. Man kann sich alles bildlich vorstellen. Ob der alte Seiler oder der Umgang mit dem Tod, den die Kinder erstmals erleben.
Ich kann nur empfehlen – lest das Buch!

5 Sterne
Verlag: Bookspot Verlag GmbH
ISBN: 978-3-937357-52-2
Autor: Michael Tietz
Taschenbuch 450 Seiten

http://www.bookspot.de/

Apfeldiebe

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