DSGVO

Es betrifft uns alle!

Jetzt habe ich eine Antwort vom Datenschutzexperten von NRW erhalten. Hier der Auszug:

„In Ihrer Mail bitten Sie um allgemeine Informationen zu Ihrem Blog bei World Press. Sofern der Blog öffentlich zugänglich ist, ist die DS-GVO darauf anwendbar. Auch wenn Sie sich des Anbieters World Press bedienen, sind Sie datenschutzrechtlicher Hinsicht für Ihren Blog verantwortlich.

Im Zusammenhang mit dem Thema Blogs verweise ich auf die Ausführungen auf der Website des Berliner Datenschutzbeauftragten zu diesem Thema, die Ihnen hoffentlich weiterhelfen.“

https://www.datenschutz-berlin.de/themen-nutzungsdaten-website.html

 

 

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Die Frauen am Fluss

Die Frauen am Fluss von Katherine Webb

Klappentext:

England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.

 

 „Vorsicht Spoiler!“

Irene hat für das dörfliche Leben keine Affinität. Aber durch ihre Heirat war sie gezwungen, sich anzupassen, was ihr äußerst schwer fiel. Zugleich machte ihr Nancy, die alte Tante von Alistair zu schaffen. Dazu war sie unglücklich verliebt und somit hatte ihre Ehe keinen guten Start. Das Unheil nahm jedoch seinen Lauf, als ihr Mann ermordet wurde. Der angebliche Täter war schnell gefasst. Seine Familie war verzweifelt, trotzdem versuchte seine Schwester Pudding alles, um ihren Bruder zu retten. Irene war zu diesem Zeitpunkt selbstquälerisch und mutlos. Erst durch Pudding und die gemeinsame Suche nach dem wirklichen Täter konnte sie eine Verbindung zu ihrem Leben herstellen.

Das junge Mädchen hatte ein Problem – sie konnte nicht reden. Für die Familie eine große Belastung, Clemmie störte es meistens nicht, bis sie sich verliebte. Viele Probleme hätten verhindert werden können, viel Leid wäre den Betroffenen erspart geblieben, wenn Clemmie sich hätte ausdrücken können.

 

Meine Meinung:

Der historische Roman hat fast 500 Seiten. Er lässt sich allerdings ohne Stocken lesen. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt, ebenso der Titel.

Es sind Frauen, die die Hauptakteure des Geschehens sind. Dazu gibt es zwei Handlungsstränge. Beide Ereignisse sind miteinander verflochten. Der Aufbau der Geschichte ist ungewöhnlich und deshalb aus dem Rahmen fallend. Gut beschrieben ist der Alltag der Protagonisten, ebenso die Lebensbedingungen der Dorfgemeinde und deren Gemeinsamkeit.

Im Inhalt geht es um Schuld und Gewissen, die individuellen Auswirkungen des Ersten Weltkrieges, Aberglauben und Mord. Natürlich geht es auch um Liebe, die eine Einwirkung auf das Geschehen hat.

Die Protagonisten passen zwar mit ihren Charakteren überein, aber gelungen finde ich sie nicht ganz. Irene ist mir einfach zu blutarm. Auch der Wandel zum Schluss macht sie nicht interessanter. Pudding ist das ganze Gegenteil, dem ungeachtet eine weibliche Person und dazugehört sie zur Unterschicht. Sie könnte zu der damaligen Zeit gar nicht so die Initiative ergreifen. Auch die Freundschaft zwischen den Frauen ist nicht überzeugend, da die Standesunterschiede zu groß sind.

Beachtenswert finde ich das Ambiente und die Atmosphäre. Vollkommend überzeugend!

Der Spannungsaufbau wird immer besser, denn es gibt eine Wendung des Geschehens.

Trotz ein paar Unklarheiten hat mir die Geschichte gefallen. Gerade das Geschehen um Clemmie. Deswegen gibt es 4 Sterne von mir.

 

 

Fazit:

Ein behutsamer Frauenroman, der historisch gut betrachtet werden kann. Handlung und Hergang ist interessant und etwas traurig.

 

4 Sterne

 

Eine Leseprobe gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Frauen-am-Fluss/Katherine-Webb/Diana/e532631.rhd#biblios

 

Originaltitel: The Hiding Places
Originalverlag: Orion

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 496 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-29207-9

€ 20,00 [D]

Verlag: Diana

 

 

Autorin: Katherine Webb, geboren 1977, studierte Geschichte an der Durham University und arbeitete mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Nach ihrem großen internationalen Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten die Romane »Das Haus der vergessenen Träume«, »Das verborgene Lied«, »Das fremde Mädchen« und »Italienische Nächte«, die allesamt SPIEGEL-Bestseller wurden. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt die Autorin heute in der Nähe von Bath, England.

 

Übersetzung: Babette Schröder

DNA

 

DNA von Yrsa Sigurdardottir

Klappentext:

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Huldar hat das erste Mal einen wichtigen Fall übertragen bekommen. Als er an dem Tatort auftaucht, erblickt er nicht nur die Leiche, sondern auch ein kleines Mädchen. Sie war unter dem Bett versteckt und ist eine wichtige Zeugin im Mordfall ihrer Mutter. Dazu muss er ausgerechnet mit der Psychologin Freyja zusammenarbeiten, mit der er eine Nacht verbracht hatte. Das macht alles viel schwieriger. Die Ermittlungsarbeit ist aufreibend und bringt sie einfach nicht weiter. Die Zeit drängt, denn das Mädchen hatte gehört, dass ein weiterer Mord geschehen soll. Die Ermittler können es nicht verhindern und eine weitere Frau wird das Opfer des Killers. Als durchsickert, dass es eine Zeugin gibt, muss das Mädchen unter Polizeiaufsicht gestellt werden. Endlich konnte ein Durchbruch erzielt werden, als das verschwundene Handy des Opfers geortet wurde. Huldar und sein Team konnten daraufhin den Täter festnehmen, denn alle Indizien deuteten auf ihn.

  

Meine Meinung:

 „Als sie schließlich aufbrach, war auf ihrem Weg durchs Krankenhaus nichts mehr von den Kindern zu sehen. Auch nicht am Ausgang oder auf dem halbleeren Parkplatz davor. Ihr neues Leben hatte sie mit Haut und Haaren verschluckt.“

So endet der Prolog! Diese Handlung ist der Hintergrund des Geschehens in der Geschichte.

Die Protagonisten sind effektiv gewählt. Sie passen gut mit ihren Charakteren überein. Sympathisch finde ich Freyja. Sie ist eine junge Frau, die versucht nach einer gescheiterten Beziehung neu anzufangen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht das Beste aus jeder Problematik zu machen. Huldar ist ein junger Mann, der unbedarft in Situationen gerät, die er hinterher bereut. Dabei ist er intelligent und prüfend, nur manchmal eben arglos.

Bei Karl weiß ich nicht, ob ich ihn bemitleide oder nur den Kopf schütteln soll. Er ist ein absoluter Eigenbrötler, hat aber trotzdem Sehnsucht nach Anbindung.

Der Täter ist gestört, denn die Morde sind unbegreiflich und grausam. Die Mordwerkzeuge sind ausfallend, denn man bringt sie nicht mit Verbrechen in Verbindung. Erst bei der pathologischen Untersuchung des Opfers werden die Merkmale beschrieben.

Es gibt einzelne Handlungsstränge und die jeweiligen Perspektiven. Im Laufe des Geschehens führen sie zusammen. Die Tiefgründigkeit dieser Geschichte ergibt sich durch die Handlungsabläufe, aber auch durch die autoritären Protagonisten. Ich hatte einen anderen Täter im Verdacht, war deshalb über den tatsächlichen Täter absolut erstaunt. Fabelhafte Wendung des Geschehens!

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen wird zum Schluss eindrucksvoll. Es gab zwar ein paar Seiten, die etwas weitschweifig waren, tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Dafür sind die nachfolgenden Seiten spannend.

Detailliert sind die Atmosphäre und der Lebensbereich der Protagonisten. Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt.

Der Titel passt präzise. Das Cover ebenso. Jetzt weiß ich auch, was das Klebeband für eine Bedeutung hat.

Das Thema des Buches sind nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen oder ein gestörtes Familienleben, sondern auch die Ermittlungsarbeit der Polizei. Aber auch die Adoption und wie wichtig die Herkunft für die betreffende Person ist, spielt eine große Rolle.

 

Fazit:

Der Thriller ist perfekt! Er enthält elementare Themen, ist hart und fesselnd.

 

5 Sterne

 

Originaltitel: DNA
Originalverlag: Veröld

Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71575-6

€ 10,00 [D]

Verlag: btb

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/DNA/Yrsa-Sigurdardottir/btb-Taschenbuch/e522833.rhd#info

 

Autorin: Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den „besten Kriminalautoren der Welt“ (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual“, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

 

Übersetzung: Anika Wolff

 

 

Dreizehn ist mein Glücksbringer

Dreizehn ist mein Glücksbringer

Klappentext:

Alice glaubt nicht an Glück, dazu ist in ihrem Leben schon viel zu viel Schlimmes passiert. Dennoch schenkt sie ihrem besten Freund Teddy, in den sie heimlich verliebt ist, zum Geburtstag einen Lottoschein. Und das Unglaubliche tritt ein – Teddy knackt den 140-Millionen-Jackpot! Was zuerst wie die Erfüllung aller Träume erscheint, verändert alles zwischen ihnen. Teddy droht durch den plötzlichen Geldregen abzuheben und ist nicht mehr der, dem Alice ihr Herz geschenkt hat. Bedeutet das unverhoffte Glück im Spiel für sie Pech in der Liebe?

 

„Vorsicht Spoiler!“

Seit ein paar Jahren die besten Freunde – Leo, Alice und Teddy. Zum Geburtstag für Teddy kaufte Alice einen Lottoschein mit ausgesuchten Zahlen. Glückszahlen hatte sie keine, aber dafür hatten diese Zahlen eine Bedeutung für sie. Fassungslos müssen sie an dem Abend feststellen, dass der Schein einen Jackpot geknackt hat. Ein Kuss an diesem Abend hat für Alice eine Bedeutung oder nicht? Der Geldsegen bringt nicht nur Alice aus dem Gleichgewicht, sondern erst recht Teddy. Er beginnt das Geld mit vollen Händen auszugeben, ist damit aber nicht glücklich. Glück bedeutet für ihn, wenn sein Vater sich ändern würde. Aber auch für Alice möchte er akzeptierbar sein, denn Teddy möchte mehr, als nur der beste Freund sein. Aber Millionen stehen im Weg.

 

Meine Meinung:

Der Jugendroman beinhaltet die erste Liebe, aber auch den Verlust der Eltern. Egal ob ein Todesfall oder Scheidung, immer haben die Kinder eine negative Erfahrung. Ein Neuanfang kann aber auch Hoffnung bedeuten, nur ist es schwer, Erinnerungen loszulassen. Gleichzeitig lässt uns die Autorin daran teilhaben, wenn unverhofft viel Geld einen Einfluss auf den Menschen hat. Es gibt ein paar Konflikte, aber keine großen Ereignisse oder Effekte. Die Geschichte ist überschaubar und lässt sich flüssig lesen.

Es gibt anschauliche Persönlichkeiten, die Figuren haben ihre Eigenarten und können deswegen Vergleiche mit der Realität standhalten. Die Protagonisten passen mit ihren Charakteren überein.

Das Cover passt super, aber auch der Titel.

Geld ist nicht alles, aber es macht vieles einfach – so kann man den Inhalt auf den Punkt bringen.

 

Fazit:

Ein Jugendroman, der die Themen von erster Liebe, Trauerverarbeitung, Freundschaft, aber auch Humanität vereinigt. Kann man gut lesen, aber beinhaltet keine überraschenden Momente.

 

4 Sterne

 

Eine Leseprobe gibt es hier:

https://www.harpercollins.de/buecher/liebesromane/dreizehn-ist-mein-glucksbringer-harpercollins-ya

 

Verlag: Harper Collins

ISBN: 9783959672108

Klappenbroschur, 348 Seiten

14,99 € (D)

 

Autorin: Jennifer E. Smith hat in Schottland an der St. Andrews Universität studiert und ihren Master in kreativem Schreiben gemacht. Bisher sind in ihre Jugendbücher in 35 Sprachen übersetzt worden. Derzeit lebt und schreibt sie in New York City.

 

Übersetzung: Anne Brauner

 

 

 

Die Schönheit der Nacht

Die Schönheit der Nacht

Klappentext:

Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren.

Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt sich immer rastloser danach, zu spüren, dass sie lebt und nicht nur funktioniert. Die junge Julie wartet auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt – auf des Lebens Rausch, auf Farben, Mut und Leidenschaft. In der glühenden Sommerhitze der Bretagne, am Ende der Welt, entdecken die beiden unterschiedlichen Frauen Lebenslust und Leidenschaft neu – und werden danach nie wieder dieselben sein.
In der „Schönheit der Nacht“ erzählt Nina George, Autorin des Welt-Bestsellers „Das Lavendelzimmer“, sinnlich, intensiv und präzise von Weiblichkeit in allen Facetten: eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.

 

„Vorsicht Spoiler!“

Claire ist Verhaltensbiologin, schließt keine Freundschaften und lebt für ihre Arbeit, Mann und Sohn. Ihr Mann hat unzählige Liebschaften und Claire hat sie still akzeptiert. Allerdings will sie auch die Leidenschaft spüren, sie erlaubt sich ein kurzes Liebesabenteuer. Bein Verlassen des Hotels begegnet ihr ein Zimmermädchen, kurze Worte werden gewechselt, dann bricht Claire auf. Die Ferien haben begonnen und die Familie fährt wie jedes Jahr in die Bretagne. Allerdings stellt der Sohn seine neue Freundin vor. Ausgerechnet das Zimmermädchen steht vor Claire. Worte bleiben ungewechselt, es herrscht Frieden zwischen den Frauen. Julie wird eingeladen und soll den Sommer mit der Familie verbringen. Julie war noch nie am Meer, deswegen nimmt sie die Einladung an. Der Sommer bringt eine große Herausforderung für die Familie.

 

„Oh Claire, ich weiß, und es ist nicht schön, der Mann zu sein, der eine Frau kleiner gemacht hat, als sie sein wollte, als sie sein konnte. Der ihr zugemutet hat, ich Leben zugunsten eines Kindes aufzugeben. Der dabei zugesehen hat, wie sie sich quälte in einer Welt, die für Frauen niemals ganz offensteht.“

 

„Ich wünsche dir so unendlich viel Glück, mein Kind, dachte Claire. Von Herzen wünsche ich dir ein Zuhause und Frieden und dass du eines Tages weißt, wer du bist und wer du sein kannst.“

 

Meine Meinung:

Dramatisch ist das Buch nicht, denn hier geschieht kein Verbrechen. Oder doch? Ist es kein Frevel sich zu verstellen, nur intakt sein und die Waffen zu strecken? Viele Frauen kennen das. Als Mädchen hat man seine Vorstellungen, was man entdecken will, erleben, was man alles erreichen möchte. Dann lernt man einen Mann kennen, verliebt sich, bekommt Nachwuchs und alles ist weggeblasen – kein launiges Lüftchen, sondern ein Sturm, der durch alle Bereiche des Lebens geht. Das Leben ist zwar kein Trümmerfeld, aber die eigenen Interessen und Beweggründe sind dahin. Manche Frauen sind damit zufrieden, Andere nicht! Sie vermissen etwas – sich selbst! Einige Frauen stellen sich die Frage: „Was wäre wenn? Kann man neu anfangen? Sich selbst finden?“

„Wie viele Frauen ist eine Frau? Und wie viele Jahre fließen davon, bis eine Frau das Eigene gefunden hat?“

Überzeugende Worte!

 

Die Autorin hat das gut in ihrer Geschichte verarbeitet. Dazu hat sie passende Protagonisten gestellt. Claire – selbstbewusst und dennoch pessimistisch, aber nicht depressiv. Oder Julie – jung und voller Energie. Beide Frauen entdecken viel mehr, als ihre Weiblichkeit. Dazu passen sehr gut das Umfeld und die Lebensbereiche.

Die Geschichte hat mich überzeugt, denn sie spiegelt die Charaktere und Denkweisen der Frauen. Ich vergebe 4 Sterne dafür!

 

Fazit:

Ein Frauenroman der Empfindungen auf eine andere Stufe stellt. Eine Geschichte um sich selbst zu finden.

 

4 Sterne

 

Hier kann man im Buch blättern:

https://www.droemer-knaur.de/buch/9557850/die-schoenheit-der-nacht

 

Hardcover, Knaur HC
02.05.2018, 256 Seiten

ISBN: 978-3-426-65406-4

€ 18,99 (D)

E-Book (€16,99)

 

Autorin: Die internationale Bestsellerautorin Nina George, geboren 1973 in Bielefeld, schreibt seit 1992 Romane, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten und Kolumnen. Ihr Roman „Das Lavendelzimmer“ wurde in 36 Sprachen übersetzt und eroberte weltweit die Charts, so die New York Times-Bestsellerliste in den USA. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens J. Kramer, schreibt Nina George als Jean Bagnol Provencethriller. Nina George ist Beirätin des PEN-Präsidiums und Vorstandsmitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Sie lebt in Berlin und der Bretagne.

 

 

Endlich Wunschgewicht! – für Frauen

Endlich Wunschgewicht fuer Frauen von John Dicey

Klappentext:

Viele Frauen kennen ihn, den berüchtigten Jo-Jo-Effekt, und möchten endlich dauerhaft abnehmen. Mit der berühmten Easyway-Methode hat Bestsellerautor Allen Carr bereits Millionen von Menschen von ihren Problemen befreit. Nun zeigt er, dass sein leichter und effektiver Weg auch Gewichtsprobleme löst – und das ohne Diät, ohne Schuldgefühle und ohne Medikamente. Mit seinen einfachen Anleitungen erreicht man mühelos eine gesündere Ernährung und langfristigen Gewichtsverlust.

 

 „Vorsicht Spoiler!“

„Sehen wir uns jetzt an, was passiert, wenn man Menschen eine Schale Nüsse vorsetzt: Es wird drauflosgefuttert, bis der letzte Rest vertilgt ist! Wieso ist die intelligenteste Spezies auf dem Planeten so dumm, dass sie sich bis zum Platzen vollstopft und damit  Behäbigkeit und Übergewicht verurteilt, während ein Tierchen, dessen Gehirn nicht größer als eine Nuss ist, deutlich mehr an Vernunft an den Tag legt? Die Vermutung liegt nahe, dass die Intelligenz hier gar keine Rolle spielt.“

Das Tierchen ist ein Eichhörnchen!

 

Meine Meinung:

Das Buch kann ich wirklich schwer einordnen. Ich habe ein Diätratgeber erwartetist es aber nicht. Mehr eine psychologische Einflussnahme und Lenkung.

Fertignahrung wird als „Mist“ eingeordnet. Hat der Autor ja recht, denn in Fertignahrung stecken viele versteckte Kalorien. Es ist auch nicht als gesunde und ausgewogene Ernährung deklariert.

„Achten Sie auf ihre Nahrungszufuhr, dann ergibt sich der Rest von selbst.“

Ok – das wissen auch alle. Dafür brauche ich keinen Ratgeber.

Der Autor sieht Vergleiche zur Tierwelt oder zur Mutter Natur. Wenn man dies beachtet – hat man kein Übergewicht.

Die Illusion von Genuss – das sehe ich anders. Geschmack ist immer eine Illusion, egal ob ich Fertignahrung oder Frische Küche zu mir nehme. Das ist eine Utopie, den Verbraucher glauben zu machen, dass Geschmack bei Fertignahrung nicht richtig existiert. Dass nur frische Küche ein Vergnügen bereitet.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt. Am Anfang des Kapitels stehen Anhaltspunkte und am Ende des Kapitels eine Zusammenfassung. Fakten und andere Anspielungen sind grau unterlegt.

Um das Wunschgewicht zu erreichen, sollte man alle Anweisungen befolgen. Warum das Buch nur für Frauen ist – ist mir schleierhaft.

Ich kann eins sagen – der Autor kann gut reden, bzw. schreiben. Er verändert die Sicht auf die Dinge und dementsprechend auf die Ernährungsumstellung.

 

„Vorsicht Spoiler!“

– Erste Anweisung: Befolgen Sie sämtliche Anweisungen!

– Zweite Anweisung: Bleiben Sie unvoreingenommen!

– Dritte Anweisung: Starten Sie voller Vorfreude!

– Vierte Anweisung: Streben Sie kein Idealgewicht an!

– Fünfte Anweisung: Ignorieren Sie alle Ratschläge, die der Anleitung von Mutter Natur widersprechen.

– Sechste Anweisung: Zweifeln Sie niemals an ihrem Entschluss aufzuhören.

– Siebte Anweisung: Ignorieren Sie sämtliche Ratschläge, die Easyway widersprechen!

– Achte Anweisung: Legen Sie los!

– Neunte Anweisung: Essen Sie nur dann, wenn Sie hungrig sind!

– Zehnte Anweisung: Versuchen Sie, ihren Hunger mit echter Nahrung zu stillen statt mit Junkfood!

– Elfte Anweisung: Essen Sie zum Frühstück ausschließlich Obst!

 

Falsche Ernährung – Übergewicht! Um dies zu ändern, muss man seine Einstellung ändern. Kein Junkfood (ungesunde Lebensmittel), dafür viel Obst und Gemüse.

Ich kann dem Autor nicht widersprechen, denn vieles stimmt. Um seine Taktik anzuwenden, braucht man kein Kochbuch und keine Diätanleitung. Ob es einfach ist, seine Gewichtsprobleme damit in den Griff zu bekommen? Das kann ich nicht beantworten. Vielleicht hilft euch ja die Lektüre.

Überzeugt hat mich das Buch allerdings nicht, denn mir ist es zu weitschweifig.

 

Fazit:

Das Buch ist aufschlussreich, schlüssig und hat einige humorvolle Passagen. Es ist kein Diätratgeber, sondern eine Einflussnahme auf die Vorgehensweise mit Lebensmitteln.

 

3 Sterne

 

Einen Blick in das Buch gibt es hier:

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Endlich-Wunschgewicht-fuer-Frauen/Allen-Carr/Goldmann-TB/e528823.rhd

 

Originaltitel: The Easy Way for Women to Lose Weight
Originalverlag: Arcturus Publishing, London 2016
Deutsche Erstausgabe

Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
ISBN: 978-3-442-17732-5
€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Erscheinungstermin: 21. Mai 2018

 

Autoren:

Allen Carr hat mit seinen Büchern weltweit Millionen Menschen von Nikotinsucht, Übergewicht und Alkoholabhängigkeit befreit. Durch den großen Erfolg seiner Selbsthilfe-Methode erlangte Carr internationales Ansehen.

John Dicey ist erfahrener Suchttherapeut und Direktor des Allen Carr’s Easyway-Instituts. Er begegnete Allen Carr 1997 und wurde durch seine Methode davon befreit, bis zu 80 Zigaretten am Tag zu rauchen. Gemeinsam mit Allen Carr und Robin Hayley hat er seither daran gearbeitet, die Easyway-Methode auch auf andere Süchte anzuwenden und in die gesamte Welt zu tragen – mit großem Erfolg. John Dicey lebt mit seiner Familie in Surrey bei London, Großbritannien.

 

Übersetzung: Annika Tschöpe

 

 

 

Der Totschreiber

Der Totschreiber

Klappentext:

14 Briefe, 14 Opfer – 13 Leichen: Gänsehaut-Thrill von Steve Mosby, Englands Meister der abgründigen Spannung

Schierer Zufall bringt die Polizei auf die Spur eines Killers, der den Ermittlern jährlich höhnische Post mit Informationen über sein letztes Opfer zukommen lässt. 14 Briefe, 14 tote Frauen – doch es werden nur 13 Leichen gefunden, säuberlich verstaut in Plastikfässern. DI Will Turner ist überzeugt, dass der Mann einen Komplizen haben muss. Außerdem hat er ein sehr persönliches Interesse an dem Fall, von dem niemand erfahren darf. Als plötzlich der Krimiautor Jeremy Townsend auf dem Revier auftaucht und merkwürdige Fragen stellt, vor allem zur Anzahl der Leichenfunde, blickt Will in Abgründe, vor denen er lieber die Augen verschlossen hätte …

  

„Vorsicht Spoiler!“

Durch Zufall findet die Polizei die lang gesuchten Opfer eines Serienmörders. 13 Frauenleichen in Plastikfässern müssen jetzt obduziert werden, damit die Angehörigen benachrichtigt werden können. Gleichzeitig startet eine gnadenlose Jagd nach dem Mörder. Immer wenn das Netz sich fast zugezogen hat, ist der Täter wieder verschwunden. DI Will Turner vertraut seiner Intuition, denn irgendwas stimmt nicht. Angefangen bei dem Fehlen einer Leiche, dann das schnelle Verschwinden und die Geschichten. Er will den Täter finden, denn das ist er seinem Freund schuldig.

 

„Er hatte einen gewöhnlichen Mörder zu einer Geschichte gemacht. Jetzt war es an der Zeit, der Geschichte das Ende zu geben, das sie verdiente.“

Das ist nur eine Kurzzusammenfassung, denn mehr möchte ich nicht verraten.

 

 Meine Meinung:

Der Thriller ist theatralisch, denn das Geschehen ist vielseitig und die Handlungsabläufe wechseln ständig. Es ist nicht prägend, wie der Täter die Frauen massakriert, sondern die Suche nach ihm. Da gibt es verschiedene Faktoren, die das Geschehen beeinflussen. Wer also auf viel Blut hofft, liegt damit falsch. Im Vordergrund steht die Recherche und Erfassung des Täters.

Sehr gut dargestellt ist das soziale Umfeld, die Atmosphäre und das Ambiente. Aber auch die Charaktere der Protagonisten passen perfekt. Straffällige erkennt man nicht auf den ersten Blick.

Gut beschrieben finde ich auch die Bemühungen der Polizei, um einen Täter überhaupt überführen zu können. Das Böse lauert nicht nur im Täter, sondern auch in den Köpfen von Personen die Nötigung und Zwang ausüben.

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen ist bis zum Schluss erhalten. Das Cover passt und ebenso der Titel. Das Buch ist unterteilt in Kapiteln und in fünf Teilen.

Es ist mal eine andere Sichtweise, denn Kriminelle werden nicht geboren, sondern gemacht.

Ich finde, es ist eine Mischung zwischen Thriller und Krimi. Mir hat das Buch gut gefallen, deswegen gibt es auch 4 Sterne von mir.

 

Fazit:

Durch Psychospiele, hintergründige Verhaltungsweisen und sprunghaftes Erzähltempo ergibt sich ein ereignisreicher Plot.

 

4 Sterne

 

Hier könnt ihr einen Blick in das Buch werfen:

https://www.droemer-knaur.de/buch/9557859/der-totschreiber

 

Klappenbroschur, Droemer TB
02.05.2018, 400 Seiten

ISBN: 978-3-426-30644-4

14,99 € (D)

 

Autor: Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Mit „Der 50/50-Killer“ gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor. Für seine bisher acht Romane erhielt er 2012 den angesehenen „Dagger in the Library“ der britischen Crime Writers‘ Association.

Übersetzung: Ulrike Clewing